Das LWL-Freilichtmuseum Hagen bringt ein Stück Handwerksgeschichte in die Gegenwart - zum Anfassen!
Denn auf dem ca. 42 ha grossen Gelände werden die Werkstätten und das Werkzeug des städtischen und ländlichen Handwerks nicht einfach nur "ausgestellt". In mehr als zwanzig der nahezu sechzig wiederaufgebauten oder rekonstruierten Werkstätten wird produziert. Die interessierten Besucher können den Fertigungsprozess beobachten, die Museumsvorführer befragen und zum Teil sogar selbst bei der Produktion mitanfassen.
Sonderausstellung
Festgehalten - Handwerksbilder von 1800 bis heute
Erstmals zeigt das LWL-Freilichtmuseum Hagen eine große Vielfalt von Handwerksdarstellungen, um Einsichten in die Geschichte handwerklicher Berufe zu ermöglichen.
Auf den ersten Blick zeigen die Bilder Arbeits- und Lebenswelten von Handwerkerinnen und Handwerkern und den Einsatz von Maschinen und Technik in handwerklichen Betrieben. Doch es ist ein zweiter Blick notwendig, um wirklich zu entschlüsseln, was mit ihnen „festgehalten“ werden sollte und welche Einblicke sie in die Geschichte von Handwerk und Technik geben können.
Das Freilichtmuseum Hagen schreibt einen Malwettbewerb für 4. Klassen (Grundschulen, Schuljahr 2011/12) aus.
„Coole Männer“
ausgeschrieben vom Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e. V.
Auszubildende, Fachschülerinnen und Fachschüler sowie Gesellinnen und Gesellen im 1. Gesellenjahr im Gold- und Silberschmiedehandwerk waren eingeladen, das Thema Männerschmuck unter dem Motto „Coole Männer“ umzusetzen. Materialien waren nicht vorgeschrieben, als „Startkapital“ erhielten die Nachwuchs-handwerkerinnen und -handwerker 50 Gramm 925/000 Silber.
Aus den über 100 Einsendungen hat die Jury des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e. V. die herausragenden Arbeiten ausgewählt. Sie werden mit Unterstützung der Juwelier-, Gold- und Silberschmiede-Innung für den Handwerkskammerbezirk Dortmund gezeigt.
Lassen Sie sich von den zeitgemäßen Lösungen der Aufgabe überraschen. Die jungen Talente hatten ein berühmtes Vorbild. Der Wettbewerb ist nach dem bekanntesten Goldschmied der Renaissance benannt: Benvenuto Cellini (1500–1571).
Die Ausstellung wird bis zum 28. August 2011 im Goldschmiedehaus gezeigt.