Dauerausstellungen

Das Foto zeigt die Lohmühle.
Lohmühle (Gebäude Nr. 2)

Die Ausstellung „Die Siegerländer Hauberge“ gibt Aufschluss über die Besonderheiten der Haubergswirtschaft, einer Form der Niederwaldnutzung. Sie sicherte die Versorgung der Gewerbebetriebe mit Holzkohle, mit zum Ledergerben benötigter Eichenlohe (Rinde) und Brennholz. Gleichzeitig konnten Flächen für die Landwirtschaft erhalten werden. 
Das Foto zeigt den Eingang zur Kuhschellenschmiede.
Kuhschellenschmiede (Gebäude Nr. 3)

Gezeigt werden die Arbeitsschritte zur Herstellung messingbeschichteter Kuhschellen. Ihr Bedarf war eng mit den weidewirtschaftlichen Besonderheiten der Siegerländer Haubergswirtschaft verbunden.
Das Foto zeigt den Messingstampfhammer.
Messingstampfhammer (Gebäude Nr. 5)

Die Vorführungen in der Messingstampfe werden durch eine Kabinettausstellung ergänzt, die die Technik des Hammerwerks und seine Betriebsgeschichte erläutert. Zu sehen sind außerdem Beispiele für die im 19. Jahrhundert weit verbreiteten Beschläge aus gestampftem Messingblech.
Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt einen Friseursalon zur Jahrhundertwende.
Friseursalon (Gebäude Nr. 4)

Die kleine Ausstellung im Herrenfriseursalon zeigt Aspekte der Geschichte des Friseurhandwerks mit dem Schwerpunkt auf dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Das Foto zeigt Objekte aus der Optikerausstellung.
Goldschmiede (Gebäude Nr. 33)

Im Erdgeschoss befindet sich eine Goldschmiede sowie eine Optiker- und Uhrmacherwerkstatt im Stil der 1920er und 1950er Jahre, in denen Vorführungen stattfinden. Sie werden durch eine Ausstellung ergänzt. Das Obergeschoss beherbergt Wechselausstellungen zur Geschichte der Goldschmiede und ihrer Produkte.
Das Foto zeigt Seile.
Seilerei (Gebäude Nr. 37)

In Ergänzung der Vorführungen erläutert die Ausstellung die handwerkliche Seilherstellung und die Geschichte der Seilerei Lefken aus Glandorf.
Das Foto zeigt zwei Imker am Bienenstock.
Imkerei (Gebäude Nr. 38)

Viel Handarbeit, in Westfalen aber kein Handwerk: die Imkerei. Zu sehen ist eine Kabinettausstellung zur Geschichte des Imkereiwesens.
Das Foto zeigt einen Besucher vor verschiedenen Stoffmustern.
Blaufärberei (Gebäude Nr. 39)

Die Ausstellung „Papp, Model, Indigo. Die Welt der schönen Stoffe“ gibt Einblicke in die Geschichte von 250 Jahren Textilveredelung durch Färben und Bedrucken. Sie erläutert und ergänzt die Vorführungen in der Museumswerkstatt, in der traditionelle Fertigungstechniken gezeigt werden. Anhand ausgewählter Färberfamilien werden darüber hinaus typische Entwicklungslinien des Stoffdrucks und der Stofffärberei in Westfalen dargestellt.
Das Foto zeigt die Tabakfabrik im LWL-Freilichtmuseum Hagen.
Tabakfabrik (Gebäude Nr. 41)

Tabakverarbeitung war ein typisches Gewerbe im nordöstlichen Westfalen. Die Ausstellung ergänzt den Vorführbetrieb und zeigt Aspekte aus der Geschichte der westfälischen Tabakbearbeitung und der Tätigkeiten der dort beschäftigten Arbeiterinnen.