Verlockungen. Die Kultur der Frisur
13.05.2006 bis 31.10.2007
Friseure zählen zu den Handwerksberufen, deren Dienstleistungen im Alltag fast aller Menschen präsent sind. Die Vorläufer der Friseure zählen zu den ältesten Handwerken überhaupt. Seit jeher war das Haar mehr als nur eine Kopfbedeckung: Frisuren und Haargestaltung hatten immer auch eine symbolische Bedeutung. Sie signalisierten den sozialen Status und dienten der Selbstdarstellung ihrer Träger.
Die wichtigsten Werkzeuge der Friseure sind seit der Antike unverändert: Schere und Kamm. Dennoch hat sich der Friseurberuf grundlegend gewandelt. Die Entwicklung reicht von den Barbieren und Badern des Mittelalters bis hin zu den Modestylisten von heute. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Kulturgeschichte der Frisur.
Edel und gut
09.09. bis 31.10.2007
Kabinettausstellung zur Frage: Was ist „gute“ Schmuckgestaltung? Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, auch ist die Vorstellung davon, was „schön“ ist, in jeder Zeitepoche anders. In der westfälischen wie in der internationalen Schmuckgeschichte spiegelt sich der Zeitgeschmack und dessen Wandel in vielfältiger Weise. Daher stellt sich die Frage: Gibt es handwerkliche und gestalterische Gesichtspunkte, durch die die Qualität eines Schmuckstücks beurteilt werden kann? In Kooperation mit den Goldschmiedefachschulen in Essen, Hanau und Pforzheim zeigte die Ausstellung anhand ausgesuchter Exponate, was ein „gutes“ Schmuckstück ausmacht.