Das Foto zeigt die Flagge des LWL mit dem Motto Wir unternehmen Gutes

Presse

Trecker

TRECKERTREFFEN

Bulldog und Co. treffen sich am 1. Mai im LWL-Freilichtmuseum Hagen  

Über 200 historische Ackerschlepper, umgangssprachlich Bulldogs, Trecker oder Traktoren genannt, treffen sich am kommenden Freitag (1. 5.) im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). 

Im gesamten LWL-Freilichtmuseum tuckern die alten Traktoren der verschiedenen Hersteller. „Die Freunde alter Schlepper kommen hier voll auf ihre Kosten. Es werden bekannte Namen wie H. Lanz, Hanomag, Porsche, MAN, Deutz und Unimog vertreten sein, aber auch unbekanntere Marken wie Allgaier oder Bautz stellen sich vor“, verspricht Klaus-Rudolf Rose, Geschäftsführer der H. Lanz-Freunde Ruhrgebiet e.V. . Es gibt Gelegenheiten zum Fachsimpeln und Schauen. Am frühen Nachmittag  werden viele Traktoren von einem Fachmann vorgestellt. So erfahren die Besucher eine Menge Details über die verschiedenen Traktortypen, Bauarten und so manches Anekdötchen.

Einer der jüngsten Teilnehmer ist der 16-jährige Max Steven aus Schwerte, der gerade seinen Traktorführerschein gemacht hat und jetzt mit seinem eigenen Schlüter-Trecker AS 32, Baujahr 1958 zum Treffen kommt. Die heute nicht mehr existierende bayrische Firma Schlüter begann 1937 mit dem Bau von Traktoren. 1939 entwickelte sie die ersten Schlepperverdecke. Seit 1964 spezialisierte sich Schlüter auf den Bau von Großschleppern. Dazu zählten die Baureihen Super (bis 280 PS), Super Trac mit vier gleich großen Rädern (bis 300 PS) und Profi Trac mit vier gleichroßen Rädern (serienmäßig bis 320 PS). Die kleineren Modelle trugen den Namen „Compakt“.1993 schloss das Werk in Freising. Immer noch pflegen zahlreiche Fanclubs die Erinnerung an die bayerische Traktorenmarke und veranstalten regelmäßig Schlüter-Feldtage.

Ganz berühmt unter den Trecker-Oldtimern ist die Marke H. Lanz. Die Firma Heinrich Lanz Aktiengesellschaft mit ihrem Stammsitz in Mannheim beschäftigte sich seit den 1880er Jahren mit Landmaschinentechnik. Sie entwickelte eine motorgetriebene Maschine, die die Lokomobile ablöste, die damals die Dreschwerke in der Landwirtschaft betrieben.1921 kam H. Lanz als erstes Unternehmen der Welt mit einem Rohölschlepper auf den Markt, dem legendären „Lanz-Bulldog“. Den kuriosen Namen bekam er durch die Ähnlichkeit mit dem Gesicht eine Bulldogge. Die ersten Lanz-Bulldogs hatten acht oder zwölf PS, später stockte man die Motoren bis 55 PS auf. Insgesamt wurden bis in die 1950er Jahre 25.000 Stück gebaut.

„Diese genial einfach gebauten Maschinen, basierend auf einem Ein-Zylinder-Prinzip mit einem Glühkopfmotor, waren ideal für die Landwirtschaft. Sie waren so konstruiert, dass sie selbst in einer einfachen Dorfschmiede oder vom Bauern selbst mit Hammer und Meißel repariert werden konnten. Ein weiterer Vorteil des Bulldogs lag darin, dass er zuverlässiger als die empfindlichen benzingetriebenen Ackerschlepper war mit ihrem explosionsgefährdetem Treibstoff. Denn Dieselantriebgab es noch nicht, und der Bulldog fuhr mit billigem Rohöl“, erklärt Klaus-Rudolf Rose.


Einige der Akteure des Waldtages beim Pressetermin

WALDTAG

Wald und Natur
- ein Aktionstag mit Jägern, Anglern, Pferden und Hunden 

Der Wald steht am Sonntag (12.4.) im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Mittelpunkt. Denn dann findet der Waldtag mit vielen Aktionen statt.

Vor Jahren hat der LWL die Dauerausstellung Wald und Mensch in seinem Hagener Freilichtmuseum eröffnet. Seitdem stehen in unregelmäßigen Abständen immer wieder Aktionstage zu diesem Thema auf dem Programm. Ziel ist es, den Besuchern die vielschichtigen Seiten der Natur und des Waldes darzustellen. So wird der Wald als Ökosystem, als Waldwirtschaftszone, Jagdgebiet und Erholungsraum des Menschen sowie als Lebenswelt für Tiere vorgestellt.

Unterschiedliche Akteure gestalten diesen Tag. So bringt die Hagener Kreisjägerschaft die „Rollende Waldschule“ mit. Die Jäger führen am frühen Nachmittag praktische Übungen mit ihren ausgebildeten Jagdhunden vor und präsentieren einige Jagdhunderassen.

Die Besucher sehen aus der Nähe wie Holz maschinell mit dem Holzspalter und der mobile Säge verarbeitet wird. Auch das traditionelle Rückepferd hat seine Berechtigung in der modernen Waldarbeit. Dort wo es besonders steil ist, der Boden weich und das Gelände für die schweren Maschinen unzugänglich ist, ist das Rückepferd immer noch Partner in der Forstarbeit. Es schont den Waldboden und zerstört viel weniger als schwere Maschinen.

Ihre besonderen Techniken zum Fischen an Naturgewässern zeigen die Fliegenfischer am Sensenhammerteich und bringen interessierten Besuchern bei, wie man künstliche Fliegen als Köder bastelt und die Angel gekonnt auswirft.

Kinder und Jugendliche können an verschiedenen Aktionen teilnehmen. Für die sportlichen gibt es eine Kletterstation oder Bogenschießen. Außerdem können sie sich am Waldglücksrad Gewinne „erarbeiten“ oder im Märchenzelt entspannen.

Informationen zu Auswirkungen von Windrädern auf die Natur bekommen die Besucher bei der Biologischen Station Hagen. Daneben zeigen die Experten vom HAC den Besuchern, wie sie mit Navi und GPS viel Spaß draußen in der Natur haben und wie man Wege und Schätze findet. Eher künstlerisch interessierte Gäste können sich von der Natur und Tieren in der Malerei und auf Wohnraumdekorationen inspirieren lassen.

In der Mittagszeit und am Nachmittag wird es mit den Jagdhornbläsern musikalisch. Sie werden im LWL-Freilichtmuseum an verschiedenen Stellen traditionelle Stücke blasen und die unterschiedlichen Melodien erläutern.

Das Programm des Waldtages
Traumhafte Ausblicke auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt
Traumhafte Ausblicke während des Spaziergangs zum Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt
mit Kunsthandwerk und Live-Musik

Am ersten Adventswochenende (28., 29., 30.11.2014) öffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) für drei Tage die Tore seines Hagener Freilichtmuseums, um mit dem „Romantischen Weihnachtsmarkt“ stimmungsvoll den Advent zu beginnen. Die anheimelnde Atmosphäre zwischen den illuminierten Fachwerkhäusern und den geschmückten Weihnachtsmarkthütten macht ihn jedes Jahr zu einem Besuchermagneten.

Das Angebot ist groß: etwa 85 sorgfältig ausgesuchte Aussteller zeigen in den historischen Häusern und kleinen Hütten anspruchsvolle handwerkliche und kunsthandwerkliche Textilien und schöne Dinge aus Papier, Holz, Glas und Metall. Zu sehen und zu kaufen gibt es feine weihnachtliche Dekorationen, kreativen Schmuck, wollige Kleidung und Accessoires, liebevoll gearbeitetes Holzspielzeug, handgezogene Bienenwachskerzen sowie unterschiedlichste Krippen und Weihnachtsschmuck. „Alle Stücke sind einzeln in handwerklichen Techniken gefertigt und keinesfalls aus Massenproduktionen“, so LWL-Museumsleiter Dr. Uwe Beckmann.

Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes im Hagener LWL-Freilichtmuseum legen größten Wert darauf, das Ambiente sehr liebevoll zu gestalten. Deshalb gibt es auch keine Musik aus der Konserve, sondern nur winterlich-stimmungsvolle Live-Musik mit traditionellen Chören und Orchestern aber auch Jazz und Folk.
An allen drei Tagen besucht zwischen 17 und 19 Uhr Sankt Nikolaus im feierlichen roten Bischofsornat das Freilichtmuseum und hat eine süße Überraschung für die kleinen Besucher im Sack. Im Beiprogramm für die kleinen Besucher liest der Märchenerzähler vor und alle singen gemeinsam alte und neue Lieder. Der Hagener Kinderschutzbund bietet einen Babysitterservice an.
Der Eintritt beträgt 5€  (Ticketbestellung per Internet) für alle über 14 Jahren. Von den Ausweichparkplätzen (P&R ausgeschildert) fahren kostenlose Pendelbusse bis zum Museum.
Der Romantische Weihnachtsmarkt ist geöffnet:
Freitag, 28. Nov.: 14 - 21 Uhr
Samstag, 29. + Sonntag, 30. Nov.: 11 - 21 Uhr

 

KOSTENLOS PARKEN 

Unser Tipp: kommen Sie bequem mit dem Bus, denn die Parkplätze am Freilichtmuseum sind beim Weihnachtsmarkt schon früh überfüllt. Dafür bieten wir Ihnen kostenlose Ausweichparkplätze und das Kombiticket an.

Für die Besucher aus Richtung Schwelm und Ennepetal:
Am Freitag, Samstag und Sonntag, 28. + 29.11., 30.11. fahren Linienbusse von Schwelm über Ennepetal auf einer schnellen Strecke durchgehend zum Freilichtmuseum. Zur Internetseite der VER: www.ver-kehr.de

Kostenlos Parken am Samstag und Sonntag:
Die kostenlosen P&R-Ausweichparkplätze sind am Stadion/Westfalenbad und Höing. Von dort fahren am Samstag und Sonntag ständig Pendelbusse mit der Beschilderung "Freilichtmuseum".

Weitere 500 kostenlose Parkplätze stehen Ihnen im Parkhaus "Elbershallen" zur Verfügung, wenn Sie das Parkhausticket beim Eintritt ins Freilichtmuseum vorzeigen erhalten Sie ein Gratis-Parkticket. Gegenüber des Parkhauses, an der Frankfurter Straße, hält die Buslinie 512, die Sie direkt zum Freilichtmuseum chauffiert.



Das Bild zeigt das Logo des Förderkreises
Der neue Internetauftritt entstand mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises Westfälisches Freilichtmuseum Hagen e. V.