Ein Tag voller Erlebnisse

Zweihundert Jahre Handwerks- und Technikgeschichte aus Westfalen und Lippe in einem Tal

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen verbindet sinnliche Erfahrung mit Wissensgewinn. Das liegt vor allem an den vielen Werkstätten, in denen täglich Handwerker arbeiten und alte Handwerkstechniken zeigen. So gehört der ohrenbetäubende Lärm im Sensenhammer zu einem Handwerk, das schon im 18. Jahrhundert seine Produkte in die ganze Welt exportierte. Der imposante Betrieb ist einer von vielen historischen Werkstätten, in denen Handwerkerinnen und Handwerker aktiv sind. Sie schmieden Nägel, rollen Zigarren, schlagen Seile und zeigen andere, heute vielfach in Vergessenheit geratene Arbeitstechniken. Etwa sechzehn Werkstätten sind jeden Tag in Betrieb.

 

Doch nicht nur die anschaulichen Vorführungen laden zu einem Ausflug in das landschaftlich reizvolle Mäckingerbachtal ein. In den wunderschönen Fachwerkhäusern sind zahlreiche weitere Werkstätten und attraktive Ausstellungen zu sehen. Hinzu kommen an jedem Sonntag eine kostenfreie Führung und eine kostenfreie Mitmachaktion. Für Schulen, Gruppen und Vereine bietet das Museum ein umfangreiches Angebot an Führungen und erlebnisreichen Programmen. Abwechslungsreiche Veranstaltungen begleiten das Museumsjahr.


Adresse & Anfahrt

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik

Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen@lwl.org

Öffnungszeiten

1. April bis 31. Oktober

Einlass:
Dienstag bis Sonntag und an allen Feiertagen
(dann auch montags) ab 9 Uhr

Häuserbesichtigung:
Einlass bis 17 Uhr,
Häuser bis 17:30, sonntags bis 18 Uhr

Aktuelles & Presse

ZeitreiseHagen

Am Sonntag, 20. August  lädt  das Freilichtmuseum zu einem Tag rund um Steampunk ein.

 

Aktuelle Veranstaltungen

calendarKalender >

22.08.2017 | 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr

DRUCKEN UND BUCHBINDEN Ferienprogramm

12–14 Uhr und 14:30 –16:30 Uhr ab 8 Jahren in der Druckerei. Zwischen zwei Buchdeckeln finden sich spannende Abenteuer. Doch wie kommen die Buchstaben aufs Papier, woraus wird dieses Papier gemacht...

Bitte zieht unempfindliche Kleidung an. Bis zum 17.8. anmelden Tel. 02331 78070

23.08.2017 | 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr

DRUCKEN UND BUCHBINDEN Ferienprogramm

12–14 Uhr und 14:30 –16:30 Uhr ab 8 Jahren in der Druckerei. Zwischen zwei Buchdeckeln finden sich spannende Abenteuer. Doch wie kommen die Buchstaben aufs Papier, woraus wird dieses Papier gemacht...

Bitte zieht unempfindliche Kleidung an. Bis zum 17.8. anmelden Tel. 02331 78070

24.08.2017 | 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr

DRUCKEN UND BUCHBINDEN Ferienprogramm

12–14 Uhr und 14:30 –16:30 Uhr ab 8 Jahren in der Druckerei. Zwischen zwei Buchdeckeln finden sich spannende Abenteuer. Doch wie kommen die Buchstaben aufs Papier, woraus wird dieses Papier gemacht...

Bitte zieht unempfindliche Kleidung an. Bis zum 17.8. anmelden Tel. 02331 78070

25.08.2017 | 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr

DRUCKEN UND BUCHBINDEN Ferienprogramm

12–14 Uhr und 14:30 –16:30 Uhr ab 8 Jahren in der Druckerei. Zwischen zwei Buchdeckeln finden sich spannende Abenteuer. Doch wie kommen die Buchstaben aufs Papier, woraus wird dieses Papier gemacht...

Bitte zieht unempfindliche Kleidung an. Bis zum 17.8. anmelden Tel. 02331 78070

26.08.2017 | 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

KREATIVES GESTALTEN MIT KUPFER Workshop

ab 9 Jahren im Gasthof Post. Vom Entwurf zum fertigen Produkt. Kosten 5 €. Bitte anmelden Tel.  02331 78070

27.08.2017 | 10:00 Uhr

DIE HOBBYIMKEREI

 im Haus Haspe. Einblicke in die Arbeit des Imkers.

27.08.2017 | 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr

FEUER, FORMEN UND METALL Messinggießerei in Betrieb

Aus Sand hergestellte Formen werden mit flüssigem Metall ausgegossen. In Zusammenarbeit mit den Metallgießern aus Iserlohn.

27.08.2017 | 14:00 Uhr

WASSER AUF DIE MÜHLEN Sonntagsführung

 für alle ab 8 Jahren ab Treffpunkt B

27.08.2017 | 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

SEILE HERSTELLEN Mitmachangebot

für alle ab 8 Jahren in der Seilerei

27.08.2017 | 15:00 Uhr

KELTISCHER RENNOFEN Führung

Dr. Manuel Zeiler, Montanarchäologe, erläutert den nachgebauten keltischen Eisenverhüttungsofen und gibt Einblicke in archäologische Experimente.

Vor 2 300 Jahren war das Siegerland das ‚Industriezentrum‘ Westfalens. Hier rauchten die größten Eisenverhüttungsöfen der Epoche, sie wurden von keltischen Spezialisten betrieben. Trotz intensiver archäologischen Forschungen in der Region sowie langjähriger naturwissenschaftlicher Auswertungen zu den Brennanlagen und ihren Produkten ist allerdings immer noch unklar, wie diese Öfen funktioniert haben. Denn die sogenannten Rennöfen waren nicht nur verhältnismäßig riesig, sondern auch ungewöhnlich geformt. Daher wird in einem einzigartigen Experiment der LWL-Archäologie für Westfalen, des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, der Ruhr-Universität Bochum und des LWL-Freilichtmuseums Hagen ein keltischer Rennofen rekonstruiert. Die Forscher haben hierfür einen Ofen nach archäologisch nachgewiesenen Vorbildern nachgebaut. Wird es gelingen, die alten Verhüttungsprozesse nachzuvollziehen? Drücken Sie die Daumen vor Ort!

30.08.2017 |

VON DER ROLLE Papierherstellung an der Langsiebmaschine

31.08.2017 |

VON DER ROLLE Papierherstellung an der Langsiebmaschine