Das „Gedächtnis” des Museums

Vom Andachtsbildchen bis zum Zimmermannsbeil, vom Tagelöhnerhaus bis zum Adelspalais – jedes Sammlungsobjekt und jedes historische Gebäude im Museum hat seine Geschichte: Wo kommt es her? Wann, mit welchen Techniken und aus welchen Materialien wurde es angefertigt? Wer hat es gebaut, umgebaut, umgenutzt? Wer hat es wann besessen, verschenkt, verkauft – und unter welchen Umständen? Alle diese Fragen erforscht das Museum und hält die Ergebnisse für die Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit fest. Dies ist die Aufgabe des Sachbereiches Dokumentation, der zwar im Hintergrund arbeitet, aber zugleich eine wichtige Servicefunktion für das Museum selbst sowie für die Öffentlichkeit erfüllt.

Sämtliche Sammlungsobjekte sind inventarisiert und mit allen relevanten Informationen in einer Inventarkartei erfasst. Das Museum begreift sich als Servicepartner und Dienstleister für eine breite Öffentlichkeit und heimatgeschichtlich Interessierte sowie für andere Museen oder Hochschulen. Eine Onlinestellung eines Teils der Datenbanken ist für 2017 geplant.