
Bei einem Gang durch die Sonderausstellung zeigt sich, dass sich die Motive für den Glauben an Übersinnliches heute gar nicht so sehr von denen unserer Vorfahren unterscheiden. Allerdings haben sich die Ausdrucksformen des Aberglaubens im Laufe der Zeit gewandelt. Die frühere Praxis, das eigene Haus mit einer Zauberbohrung gegen Magie zu schützen, wird heute beispielsweise eher selten angewendet. Sich bei einer Sternschnuppe etwas zu wünschen, ist dagegen gang und gäbe.
Magische Praktiken und Gegenstände sind so vielfältig wie die mit ihnen verbundenen Motivationen, Einstellungen und Gefühle der Menschen. Die Sonderausstellung „Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen“ zeigt die ganz alltäglichen wie außergewöhnlichen „Objekte des Aberglaubens“, mit denen die Menschen damals wie heute ihrem Glück „auf die Sprünge" halfen oder versuchten, unerklärliche Einflüsse und Krisensituationen abzuwehren.
Die Palette der magischen Gegenstände reicht dabei von Schluckbildchen, Zauberschlüsseln und Bauopfern über Liebesamulette, Hexenbriefe und Talismane bis zu Schadenszauber- und Gewitterkerzen
Darüber hinaus gibt es im im Museumsgelände verschiedene Stationen zum Thema: Dort werden mit Inszenierungen besondere „magische“ Orte herausgehoben oder auf Schutzzeichen an Häusern hingewiesen, Erfahrungen von Angst erlebbar gemacht und Einblicke in die Technik der „Geisterfotografie“ gewährt.
Flyer zur FREILICHTsaison 2013
Den Flyer zu unserem Themenjahr „Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen” können Sie hier herunterladen.
Hier sehen Sie einige Bilder zur Saison 2013 „Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen”. Wenn Sie mit der Maus über die kleinen Bilder fahren, erscheinen sie im oberen Bereich der Seite im Großformat.
Hier können Sie den Plan mit den Geländestationen der Saison 2013 herunterladen (pdf-Datei, 2 MB).