Die Blumenfrauen vom Viktualienmarkt

Kabinettausstellung

Die Blumenfrauen vom Viktualienmarkt

Der Viktualienmarkt und Westfalen passen auf den ersten Blick nicht recht zusammen. Geht es jedoch um die Fotografien einer aus Geseke stammenden Fotografin, dann lassen sich beide Orte sehr wohl miteinander in Verbindung bringen. In der neuen Kabinettausstellung „Die Blumenfrauen vom Viktualienmarkt. Fotoarbeiten von Hildegard Kaup (1924-2016)“ steht ab dem 8. Juli eine ganz besondere Fotoserie im Mittelpunkt.

In der Ausstellung sind rund 25 Fotografien von Hildegard Kaup zu sehen, die im Wesentlichen die Blumenfrauen vom Viktualienmarkt zeigen. Diese Serie entstanden in den Nachkriegsjahren 1948/49.

Hildegard Kaup, geborene Lippstädterin, wuchs in Geseke/Westfalen auf, wo ihre Eltern ein Fotoatelier betrieben. Dort absolvierte sie ihre Ausbildung und ging nach dem Zweiten Weltkrieg für ein Jahr auf die Bayerische Staatslehranstalt für Lichtbildwesen, heute bekannt als Münchener Fotoschule. Während dieser Zeit entstand neben diversen Studienarbeiten die Fotoserie der Blumenfrauen. Mit ihrem offenen Blick für das Besondere im Alltäglichen schafft es Hildegard Kaup, die Arbeit der Blumenfrauen in all ihren Facetten, auch abseits des Viktualienmarktes, abzubilden und den Marktfrauen damit ein Gesicht zu geben. Neben der Fotoarbeit aus München beleuchtet die neue Ausstellung das Leben und Werk von Hildegard Kaup, die nach ihrem Aufenthalt in München in das familienbetriebene Fotoatelier nach Geseke zurückkehrte.