Hier finden Sie die jeweils im halbjährlichen Rhythmus der Zeitschrift "Denkmalpflege in Westfalen-Lippe" Denkmalpflege in Westfalen-Lippe gemeldeten aktuellen verkäuflichen Baudenkmäler. Überregional angebotene Baudenkmäler finden sie unter www.denkmalpflege-forum.de und unter www.denkmal-boerse.de. Unter der letztgenannen Adresse können Sie auch selbst ein verkäufliches Baudenkmal einstellen.
Stattliches spätklassizistisches Gasthaus von 1828 mit rückwärtigem Saalanbau von 1902 und Verandaanbau von 1928 an der Westseite. Das gut überlieferte Traditionslokal an der Quelle des Oldentruper Baches veranschaulicht die Entwicklung vom Chaussee- und Dorfkrug zur Ausflugsgaststätte im heutigen Bielefelder Südosten. Das Ensemble ist in einem guten Zustand und geeignet z. B.für den Betrieb als Restaurant, Büro oder Wohnungen. Südöstlich stehendes Ziegelgebäude ohne Denkmalwert.
Ort: Bielefeld-Hillegossen
Objekt: Massives, voll unterkellertes Gasthaus mit Saal und großer Veranda
Adresse: Detmolder Straße 624, 33699 Bielefeld
Nutzung: z.Zt. nicht genutzt
Datierung: 1828/1902/1928
Grundstück: 5442 qm
Nutzfläche: Hauptgebäude ca. 230 qm
Veranda ca. 122 qm
Saal 195 qm
Ziegelgebäude ca. 500 qm (Hotel)
Kaufpreis: Nach Vereinbarung
Kontakt: Herr D. Kochsiek
E-Mail dieter.kochsiek@t-online.de
Das aus Bruchsteinen aufgeführte Wohn-Wirtschaftsgebäude unter einem Satteldach mit ver- bretterten (bzw. kunstoffverkleideten) Giebeldreiecken stammt in seiner heutigen Form von 1828. Im Kern muss das Haus jedoch älter sein, wie datierte Steine und die Besitzergeschichte belegen. Es handelt sich um ein relativ kleines Bauernhaus mit einem Wirtschaftsteil, der aus einer dreischiffigen Diele und einem eine Kammer breiten Wohnteil besteht.
Ursprünglich befand sich die noch gut erhaltene Feuerstelle (heute ist ein Ofen vorgebaut) auf der Diele. Durch eine sehr dicke, gemauerte Wand ist das Kammerfach vom Wirtschaftsteil getrennt. Hier befinden sich drei nebeneinander liegende Wohnräume, in deren mittlerer sich eine Stiege nach oben befand. Die Öffnung ist noch vorhanden, der Aufgang zum Obergeschoss geschieht heute über eine Stiege im nördlichen Seitenschiff von der Diele aus. Oben sind drei weitere Kammern. Der hohe Dachraum wird von einem mit Kehlbalken gesicherten Sparrendach geschlossen.
Ort: Altena
Kreis: Märkisches Sauerland
Objekt: Wohn-Wirtschaftsgebäude aus Bruchstein
Datierung: 1828 (1603)
Nutzung: Wohnzwecke
Bemerkung: Alleinlage mitten im Wald
Grundstücksgröße: 3500m2 –
Wohnfläche 250m2
Kosten: 450.000 Euro
Kontakt: Dr. Helga Renfordt-Voelkner
Tel. 038229/798298