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Vermittlung: 0251-591-01 |
Die Fotowerkstatt ist seit ihrer Gründung eine zentrale Einrichtung der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- u. Baukultur. Schon der erste Provinzialkonservator Ludorff, und später professionelle Fotografen und Fotografinnen, dokumentierten und dokumentieren westfälische Baudenkmäler und erfassen so schon seit mehr als einhundert Jahren deren bauliche Entwicklungen und Veränderungen. Der Schwerpunkt der fotografischen Arbeit liegt auf dem Gebiet der sachlich dokumentarischen Architektur- und Objektfotografie.
Neben der Bestandsdokumentation sind die Restaurierung begleitende Fotoserien, welche die Denkmal- und Befundsituationen vor, während und nach Beendigung der Restaurierungsmaßnahmen zeigen, von größter Wichtigkeit.
Im speziell für diese Aufgabenstellung konzipierten Atelier werden historische Pläne, Funde und bewegliche Kunst- und Kulturgüter, die der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- u. Baukultur zur wissenschaftlichen Untersuchung oder Nutzung überlassen wurden, fotografisch dokumentiert.
Je nach örtlichen Bedingungen und Anforderungen an die Dokumentation kommen entweder großformatige Fachkameras, Mittelformat- oder Kleinbildkameras zum Einsatz.
Unter dem Aspekt der Verantwortung für eine langfristige Dokumentation, also im Sinne eines fotografischen Gedächtnisses, wird auch weiterhin ein Großteil der Arbeiten als Schwarz-Weiß-Aufnahmen erstellt. Nur so kann zurzeit eine möglichst sichere dauerhafte Archivierung gewährleistet werden.
Trotzdem hat auch die digitale Farbfotografie ihren Platz. Sie wird in Bereichen eingesetzt, in denen es um die Dokumentation von Farbigkeit geht oder wenn für die weitere Nutzung digitale Daten in Farbe erforderlich sind (z.B. für Publikationen).