Auszeichnungspreise der LWL-Kulturförderung

Literatur, Kunst, Musik und Westfälische Landesforschung

Die LWL-Kulturabteilung vergibt in regelmäßigen Abständen vier renommierte Auszeichnungspreise in den Bereichen Kunst, Literatur, Musik und westfälische Landesforschung sowie einen Förderpreis für westfälische Landeskunde. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler sowie Forscherinnen und Forscher der Gegenwart, die in Westfalen leben oder geboren sind und besondere Leistungen erbracht haben. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden unter dem Vorsitz des LWL-Direktors von einer Jury aus Fachleuten und Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung bestimmt.
Das Bild zeigt eine Büste der Annette von Droste Hülshoff. Foto: Stephan Sagurna, Copyright: LWL-Medienzentrum für Westfalen Büste der Annette von Droste Hülshoff

Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis

Westfälischer Literaturpreis

Seit 1953 wird der Literaturpreis des LWL alle zwei Jahre verliehen. Aktuell erhalten die ausgezeichneten Literaten eine Förderung in Höhe von 12.800 Euro. In Ausnahmefällen kann der Preis auch für ein Werk verliehen werden, das für Westfalen-Lippe von besonderer Bedeutung ist. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern zählen neben Ernst Meister auch Max von der Grün und Sarah Kirsch.
Das Bild zeigt ein Detail des Marienaltars von Konrad von Soest. Foto: Olaf Mahlstedt, Copyright: LWL-Medienzentrum für Westfalen Konrad von Soest, Marienaltar Dortmund (Detail)

Konrad-von-Soest-Preis

Westfälischer Kunstpreis

Alle zwei Jahre wird der nach einem der größten westfälischen Künstler des Mittelalters benannte Preis an namhafte bildende Künstlerinnen und Künstler verliehen. Als erster erhielt Karl Ehlers 1954 die heute mit 12.800 Euro dotierte Auszeichnung. Zu den nachfolgenden Preisträgerinnen und Preisträgern zählen unter anderem Bernd und Hilla Becher, Rosemarie Trockel und Martin Kippenberger.
Das Bild zeigt Hans Werner Henze. Foto: Schott-Archiv / Peter Andersen Hans Werner Henze

Hans-Werner-Henze-Preis

Westfälischer Musikpreis

Der seit 1959 verliehene Musikpreis trägt erst seit 2001 den Namen einer seiner Preisträger. Der Komponist Hans Werner Henze erhielt 1995 den aktuell mit 12.800 Euro dotierten Preis. Die Auszeichnung wird alle sechs Jahre vergeben.
Das Bild zeigt Karl Zuhorn. Copyright: LWL Karl Zuhorn

Karl-Zuhorn-Preis

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Forschung zur Geschichte und Landeskunde Westfalens tätig sind und bereits hervorragende Leistungen erbracht haben, erhalten den mit Euro 5.000 dotierten Karl-Zuhorn-Preis. Seit 1979 wird der Preis alle drei Jahre vergeben.

Förderpreis für Westfälische Landeskunde

Der mit Euro 3.100 dotierte Förderpreis wird an Personen verliehen, die nicht hauptamtlich in der Forschung tätig sind, aber gleichwohl einen wichtigen, wissenschaftlichen Beitrag zur westfälischen Landeskunde geleistet haben. Der Preis wird jährlich vergeben. Der Preisträger 2013 ist Dr. Steffen Stadthaus aus Dorsten. Durch seine Forschungen zu Gustav Sack wurde der Literatur- und Kulturwissenschaft -insbesondere Westfalens- ein eminent wichtiger und spannender Autor zurückgewonnen.

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