Vorstellung der Tagebücher (Bände 8 und 9) des Oberpräsidenten Ludwig Freiherr Vincke
Eine Lesung mit musikalischer Begleitung

Am 22. Juni 2015 wurden im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster die neu erschienenen Bände 8 und 9 der Tagebuch-Edition des Oberpräsidenten Ludwig Freiherr Vincke (1744–1844) in Form einer Lesung mit begleitender Musik vorgestellt. Der Einladung der Veranstalter – das Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens Abteilung Münster sowie die Historische Kommission für Westfalen – folgten ca. 100 Interessierte. Die beiden Bände decken den Zeitraum von 1819 bis 1829 ab.

Bild 1: Der gefüllte Veranstaltungssaal im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster.
Bild 2: Lesung aus den Tagebüchern: Links Dr. Mechthild Black-Veldtrup (Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen) und rechts der münsterische Künstler Markus von Hagen.
Bild 3: Von Links: Dr. Mechthild Black-Veldtrup, der Bearbeiter der Bände Hans-Joachim Behr, Dr. Christine Schedensack (Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens Abteilung Münster), Markus von Hagen sowie die Musikerinnen Gisela Uhlen-Tuyala und Christiane Frickenstein. (alle Fotos: LWL/Burkhard Beyer)

Die beiden Bände sind ab sofort im Handel und beim Verlag Aschendorff erhältlich.

Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke 1789–1844. Band 8: 1819–1824. Bearb. von Hans-Joachim BEHR, Münster 2015 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 22; Veröffentlichungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster 8; Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 48). Aschendorff, ISBN 978-3-402-15119-8

Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke 1789–1844. Band 9: 1825–1829. Bearb. von Hans-Joachim BEHR. Münster 2015 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 23; Veröffentlichungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster 9; Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 49). Aschendorff, ISBN 978-3-402-15120-4
 

 


Buchvorstellung: Höxter-Bibliographie

Am 23. März 2015 wurde erstmals ein Band der ausschließlich digital erscheinenden Schriftenreihe "Materialien der Historischen Kommission für Westfalen" der Öffentlichkeit präsentiert. Bürgermeister Alexander Fischer nahm im Stadtarchiv Höxter einen Ausdruck der umfangreichen Datei aus den Händen von Stadtarchivar Michael Koch entgegen.

Zunächst als Hilfsmittel für sein Archiv hat Michael Koch in den zurückliegenden Jahren seine Bibliographie "Höxter, Corvey und Corveyer Land" zusammengetragen. Inzwischen hat diese Sammlung einen solchen Umfang angenommen, dass sie auch von anderen Forschern als willkommenes Hilfsmittel genutzt wird. Bislang nur auf den Seiten der Stadt Höxter verfügbar, soll sie nun als Teil der digitalen Schriftenreihe der Kommission einem breiten Publikum bekannt gemacht werden. Die Historische Kommission kehrt damit auch zu einem ihrer traditionellen Themen zurück, denn das Kloster Corvey – seit 2014 von der UNESCO zum Weltkulturerbe gerechnet – war von Beginn an einer ihrer Publikationsschwerpunkte.

Auf dem Foto von links: Michael Koch (Stadtarchiv Höxter), Dr. Burkhard Beyer (Geschäftsführer der Historischen Kommission für Westfalen), Alexander Fischer (Bürgermeister der Stadt Höxter). Foto: Höxter-Kurier/Simone Kube.

Michael KOCH: Bibliographie Höxter, Corvey und Corveyer Land. Stand: Januar 2015. 237 Seiten, Online-Publikation Münster 2015 (Materialien der Historischen Kommission für Westfalen, Band 8) Zum Download hier klicken!

Zu den weiteren Bänden der digitalen Schriftenreihe


Erster Workshop für Doktoranden zur Geschichte Westfalens


Die Erforschung der westfälischen Geschichte ist höchst lebendig und eine Aufgabe mit Zukunft. Das hat der Workshop für Doktoranden eindrucksvoll erwiesen, der auf Einladung der Historischen Kommission für Westfalen im Erbdrostenhof in Münster am 13. und 14. März 2015 statt fand. Rund 50 Teilnehmer verfolgten die Arbeitsberichte von zehn Doktoranden, deren Themen zeitlich vom Mittelalter bis zur Gegenwart reichten. Die Vorbereitung der Tagung hatte Dörthe Gruttmann übernommen, die derzeit als wissenschaftliche Volontärin in der Geschäftsstelle der Kommission tätig ist.
Diese neue Veranstaltungsreihe soll Doktorandinnen und Doktoranden aus unterschiedlichen Disziplinen und Fachrichtungen, die sich mit verschiedenen Aspekten der westfälischen Geschichte beschäftigen, zum einen ein Forum bieten, sich auszutauschen und Netzwerke aufzubauen, und zum anderen die Möglichkeit geben, eigene Projekte vorzustellen und diskutieren zu lassen.

Auf dem Foto: Die Referenten, Moderatoren und Organisatoren des Workshops für Doktoranden zur Geschichte Westfalens am 13./14. März 2015 in Münster. Von links: Philipp Erdmann (Münster), Andrea Arens (Mainz), Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (Erster Vorsitzender der Historischen Kommission), Annika Hartmann (Münster), Thorsten Fischer (Essen), Prof. Dr. Werner Freitag (Zweiter Vorsitzender der Historische Kommission), Katharina Grannemann (Aachen), Rebecca Quick (Essen), Dörthe Gruttmann (hinten, Volontärin der Historischen Kommission), Michael Geuenich (Münster), Kristin Schulte (Dortmund), Jonas Stephan (Münster). Nicht auf dem Bild: Stefan Rethfeld (Dortmund), Dr. Burkhard Beyer (Historische Kommission). Foto: LWL/Burkhard Beyer.

Weitere Informationen zum Doktorandennetzwerk finden Sie hier.
Zum Tagungsbericht.


Tagung „Externsteine“

Am 6. und 7. März 2015 veranstaltete die Historische Kommission gemeinsam mit dem Lippischen Landesmuseum Detmold und der Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. eine zweitägige, interdisziplinär ausgerichtete Fachtagung zum Thema „Die Externsteine – Ein Denkmal als Objekt wissenschaftlicher Forschung und Projektionsfläche völkischer Vorstellungen“, die von rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht wurde.
Im Fokus der Vorträge stand zum einen die Auseinandersetzung mit den Ursprüngen, Funktionen und Rezeptionen der völkischen Mythenbildung an den Externsteinen und zum anderen eine Gegenüberstellung des aktuellen Forschungsstandes verschiedener Fachdisziplinen und der Mythen rund um eines der bedeutendsten Denkmäler Westfalens.
Insgesamt referierten 11 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachbereichen Geschichte, Archäologie, Kunstgeschichte, Archäoastronomie und Epigraphik. Abgerundet wurde das Programm durch die Vorführung des Films „Externsteine“ der israelischen Film-Künstlerin Karen Russo, indem unterschiedliche Akteure ihre Perspektive auf das Denkmal darlegen. Foto: LWL/Burkhard Beyer.

Einen ausführlichen Tagungsbericht finden Sie hier.
Ein Tagungsband ist in Planung und wird voraussichtlich 2016 erscheinen.