Thema 2010: Weihnachtsbäckerei

Mürbteig- und Anisplätzchen, Christstollen und Spekulatius, der MuseumsAdvent des LWL-Freilichtmuseums Detmold stellt in diesem Jahr das köstliche Thema „Weihnachtsbäckerei“ in den Mittelpunkt.

Über die Jahrhunderte gehörte das Backen untrennbar zu Weihnachten dazu, selbst in Zeiten von Nahrungsmittelknappheit. So widmet sich eine kleine Sonderausstellung im Paderborner Dorf dieser liebgewonnenen vorweihnachtlichen Tradition. Früher war der Christbaum zunächst nicht mit Glitzerschmuck behängt. Den serienmäßig gefertigten Schmuck gibt es erst seit etwa 1900. Bis dahin dienten vor allem Plätzchen, süße Naschereien und Äpfel als Baumschmuck und waren gleichzeitig das einzige Weihnachtsgeschenk für die Kinder. Die späteren Weihnachtstüte und der Weihnachtsteller, randvoll gefüllt mit Nüssen, Obst und Gebäck, sind heute noch vielen Menschen in Erinnerung.

Inzwischen wird sehr viel Weihnachtsgebäck gekauft. Das Plätzchenbacken wird aber nach wie vor von Familien mit Kindern und in Kindergärten und Grundschulen als vorweihnachtliche Tradition geübt. Wie und wann genau das Weihnachtsfest früher gefeiert wurde, davon geben im Freilichtmuseum die nach historischen Vorbildern eingerichteten Weihnachtsstuben Groß und Klein eine Vorstellung.