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Burg Hülshoff

Burg Hülshoff

Das malerische Wasserschloss in der Nähe Münsters ist das Geburtshaus der Annette von Droste-Hülshoff und der Ort an dem sie ihre Kindheit und Jugend verbrachte. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg datiert aus dem Jahr 1349. Entwickelt hat sie sich aus dem ehemaligen Oberhof "zum Hülshof", dem von den damaligen Besitzern, den Herren von Schonebeck, ein Herrenhaus zugefügt wurde. So wie sich die Anlage uns heute präsentiert, handelt es sich um einen wunderschönen Renaissancebau aus den Jahren 1540-1545 nach einem Umbau Heinrichs I von Droste-Hülshoff. Heute befindet sich in dem Wasserschloß u.a. ein Museum, in dem uns Einblick in das Leben der Dichterin und des Adels jener Zeit gegeben werden soll. Der umgebende Park bietet im Sommer ein attraktives Ausflugsziel.

Adresse: Droste Museum
Burg Hülshoff
Schonebeck 6
48329 Havixbeck

Tel.: 02534-1052
Im Internet: Burg Hülshoff
Öffnungszeiten: Mitte März bis Mitte Dezember:
11.00 Uhr - 18.30 Uhr
Eintritt: Der Zugang zum Park und zur Burganlage ist frei.
Eintritt Museum (inkl. einer ca. 40-minütigen Audio-Führung, in deutscher, englischer und
niederländischer Sprache): € 5,- pro Person
Rentner, Schüler und Studenten: € 4,50 pro Person
Familienkarte: € 13,-

Museumskritik

Betritt man die Anlage Hülshoff, bietet sich ein wunderschöner Anblick: eine Burg, umgeben von einer Gräfte, eingebettet in eine idyllische, gepflegte Parkanlage. Am Eingang des Museums liegt ein kleines, einladendes Café. Die Ausstellung jedoch erfüllt nicht alle Erwartungen des Besuchers. Eine individuelle Besichtigung der Räumlichkeiten ist nicht gegeben, da der Besucher auf eine elektronische Führung angewiesen ist, die in jedem Raum per Knopfdruck über Lautsprecher abgerufen werden kann. Hieraus ergibt sich das Problem, dass "Besucherstaus" entstehen, da die unterschiedlich langen Vorträge zu Überschneidungen der Besuchergruppen führen - wem nützen nur halb gehörte Vorträge? Es wird keine Alternative in Form von Täfelchen etc. geboten. Zudem ist der Informations- und Wahrheitsgehalt mancher Aussagen fraglich ("Auf diesem Sofa saß sie besonders gern...") und über Authentizität der Ausstellungsstücke wird kein Aufschluß gegeben.
Insbesondere für Kinder und ausländische Besucher (die Erklärungen sind nur in deutscher Sprache) ist diese Form der Präsentation nicht geeignet.