Die Judenbuche
Tipps und Anregungen
Die hier angeführten Themenfelder beziehen sich auf das unterrichtliche Potential des Werkes und differenzieren sich nach den Jahrgangsstufen 8/9 und der Sekundarstufe II (G9).
Eine konkrete Ausdifferenzierung zu einzelnen Schulformen, aber auch bzgl. der zu nutzenden Unterrichtsmethoden und somit konkreten Unterrichtsmaterialien unterbleibt dabei. Insofern sind diese thematischen Anregungen durch die Lehrerinnen und Lehrer individuell anzupassen und haben damit einen rein empfehlenden Charakter.
Die stellenweise angegebenen Links verweisen auf relevante Internet- und Literaturquellen zu den spezifischen Themenfeldern.
Daneben finden Sie Unterrichtsergebnisse, Referate und Projekte anderer Schulen zur Judenbuche in unseren » Weblinks.
Jahrgangsstufen 8/9
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Implizite Anforderungen/ Kompetenzen (je nach Methode) |
Lesetechniken und -strategien, |
| Fächer | Deutsch, Geschichte |
| Unterrichtsrelevante Textausgaben | » zur Literatur |
Sekundarstufe II
Hier finden sich neben ergänzenden Themenfeldern, vor allem die obig genannten Themenfelder wieder. Es gilt dabei die Prämisse, die Themenfelder entsprechend variiert und anders funktionalisiert einzusetzen.
| Implizite Kompetenzen (je nach Methode) |
Sprechen und Schreiben, Umgang mit Texten und Medien, Reflexion über Sprache, (Methoden fachlichen und fachübergreifenden Arbeitens) |
| Zuordbare Unterrichtsvorhaben in Anlehnung an die Lehrpläne für das Fach Deutsch, NRW |
z.B. 12/I: Kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Missständen (und utopischen Gegenentwürfen)
z.B. 12/II: Mythische Muster in Dramen-, Erzähl- und Medientexten Abweichungen zu in den Lehrplänen genannten Epochen und Gattungen können insofern funktional genutzt werden. |
| Fächer | Deutsch, Geschichte, Literatur/Theater-AG, Sozialwissenschaften |
| Unterrichtsrelevante Textausgaben | » zur Literatur |
Mögliche Themenfelder (entspricht keiner Reihenplanung)
- „Darf nur heimlich lösen mein Haar“ – (Internet-)Recherche zur Autorin (Biografie/Herkunft, Werk, Briefwechsel, Rezeption); ggf. auch Heranziehung der Kommentare/Nachworte der Herausgeber
- In diesen Zusammenhang bietet sich ebenso eine Einbettung in den historischen Kontext an; z.B. über Kurzreferate
- „Der Mond schien klar hinein und zeigte, daß hier noch vor Kurzem die Axt unbarmherzig gewüthet hatte“ – Das spezifische, uneigentliche Erzählen in der Judenbuche » mehr
- „Das Dorf B. galt für die hochmütige, schlauste und kühnste Gemeinde des ganzen Fürstentums“ – Charakterisierungen (z.B. Steckbriefe) und Beziehungen der Figuren (Dorfgemeinschaft); z.B. über eine Art Soziogramm » mehr
- „Ich kenne sie nicht“ – Psychogramm des Protagonisten Friedrich Mergel
- „Kind, bete ein wenig“ – Zur Religion in der Judenbuche
- „Die Begriffe der Einwohner von Recht und Unrecht [waren] einigermaßen in Verwirrung gerathen“ – Zum Rechts -und Unrechtsentwurf
- Natur und Landschaft in der Judenbuche
- Die Judenbuche als filmischer Text (Neben filmtheoretischen Bezügen ist eine Inszenierung von Schlüsselszenen durch die Schülerinnen und Schüler denkbar; z.B. die Szenen rund um die Todesfälle) » mehr
Die einzelnen Themenfelder bedingen vor allem in dem Bewusstsein ihrer Verwobenheit ein tiefergehendes Verständnis für die Schülerinnen und Schüler.
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