Zwischen Revolution und Restauration, Biedermeier und Vormärz
Die Epoche
Annette von Droste-Hülshoff wurde am 12. Januar 1797 auf dem Wasserschloss Hülshoff nahe Münster als zweites von vier Kindern einer angesehenen Familie geboren. Beide Eltern, Clemens August von Droste-Hülshoff und Therese Luise, geb. von Haxthausen, entstammten alten westfälischen Adelsgeschlechtern. Über Generationen war der Adel maßgeblich an der politisch-geistlichen Führung des Landes beteiligt und hatte eine ebenso einflussreiche wie privilegierte Stellung inne. Doch zum Ende des Jahrhunderts war in der Nachfolge der „Französischen Revolution” die politische Ordnungsstruktur der geistlichen Fürstentümer in Deutschland längst brüchig geworden. Das „alte Reich” stand vor dem Zerfall. Die Zeit, in die Annette von Droste hineingeboren wurde, wurde zu einer Epoche großer politischer und gesellschaftlicher Veränderungen, die gravierende Auswirkungen in allen Lebensbereichen mit sich bringen sollten.
Im Geburtsjahr der Droste 1797 hatte die alte Ordnung noch Bestand. Das „Hochstift Münster” unterstand als geistliches Territorium dem Fürstbischof, der zugleich Kurfürst und Erzbischof von Köln war. Doch die geistlichen Fürstentümer galten bei ihren Kritikern längst als rückständig und reformbedürftig, und die Veränderungen waren unausweichlich. In den 1790er Jahre überzogen die Französischen Revolutionskriege und später die Napoleonischen Kriege Europa, und die französische Vorherrschaft führte zu einer Neuordnung des Heiligen Römischen Reiches. 1802 kam es im Zuge dieses Prozesses zur Auflösung der geistlichen Fürstentümer. Das Fürstbistum Münster wurde 1802 säkularisiert, und große Teile Westfalens wurden Preußen zugeschlagen, dessen Herrschaft zunächst aber nur vier Jahre dauerte. Nach dessen militärischem Zusammenbruch 1806 übernahmen mit dem Frieden von Tilsit 1807 die Franzosen die Macht über die westlich der Elbe gelegenen preußischen Provinzen, aus denen sie zusammen mit Kurhessen, Hannover und Braunschweig das französische Königreich Westfalen unter König Jérôme errichteten. Sechs Jahre später setzten die Freiheitskriege dem Königreich ein Ende, und es kam 1814/15 durch den Wiener Kongress zu einer weitereichenden Neuordnung Europas mit der Wiederherstellung der preußischen Großmacht. Preußen konnte damit seine Herrschaft über Westfalen wieder antreten.
Die Phase zwischen 1815 und 1848 stand im Zeichen einer rigiden restaurativen Politik Preußens. Ganz im Sinne des reaktionären österreichischen Staatskanzlers Metternich bestanden die Ziele in der Sicherung der wiederhergestellten vorrevolutionären politischen und sozialen Ordnung und in dem Kampf gegen alle nationalen, liberalen und revolutionären Bestrebungen. Statt eines versprochenen Gesamtparlaments traten nach dem Gesetz von 1823 nur Provinzialstände zusammen, in denen der grundbesitzende Adel vorherrschte. Trotz dieses restaurativen Hintergrunds veränderten weitgreifende Reformen das gesamtgesellschaftliche Gefüge nachhaltig. Zu nennen sind u.a. die preußische Heeresreform mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und die Reform der Selbstverwaltungsgremien, die Steinsche Städtereform und Reform des Bildungssystems. Insbesondere auf dem Gebiet der Wirtschaftspolitik wurde eine liberale Linie eingeschlagen. Durch das Zollgesetz von 1818 wurde der innere Markt freigegeben, und durch die Gründung des Deutschen Zollvereins (1828-1834) wurde die deutsche Einigung unter der Führung Preußens auf wirtschaftlichem Gebiet vorbereitet. Doch die Spannungen zwischen Bürgertum und Monarchie wurden größer, je mehr sich Preußen liberalen und nationalen Tendenzen verschloss und sie durch Pressezensur und „Demagogenverfolgung” zu hemmen suchte. Als Zugeständnis berief Friedrich Wilhelm IV. 1847 alle Provinzialstände zum Vereinigten Landtag zusammen. Mit der Märzrevolution von 1848 schließlich verband sich die Hoffnung, dass der starke Antagonismus der politisch-weltanschaulichen Kräfte sich zugunsten einer Umgestaltung der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse im Sinne einer bürgerlich-liberalen Politik auflösen würde, eine Hoffnung, die freilich weitgehend unerfüllt blieb.
Die politischen Entwicklungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatten für den westfälischen Adel gravierende Folgen. War man bis 1802 innerhalb der alten Ordnung die sozial und politisch dominierende Kraft gewesen, so verlor man mit der Säkularisation nicht nur seine kirchlichen Ämter, Einkünfte und Versorgungsmöglichkeiten, sondern auch in drastischer Weise an politischer Bedeutung und Einflussnahme. Auch nach 1815, als im Zeitalter der Restauration vornapoleonische Herrschaftsverhältnisse wiederhergestellt wurden, konnte der Adel nicht die alte Stellung zurückerlangen. Dynamische Prozesse der Umwälzung und der Veränderung hatten weite Bereiche der Gesellschaft erfasst und konnten nicht mehr rückgängig gemacht werden. Zwar blieb der Adel eine privilegierte herrschende Klasse, stand aber aufgrund des ökonomischen und sozialen Aufstiegs bürgerlicher Schichten und infolge der Reform der feudalen Agrarverfassung (Bauernbefreiung) mehr und mehr unter Druck. Einschneidende Veränderungen betrafen auch die wirtschaftspolitischen und infolgedessen die sozialen Verhältnisse. Während Handwerk und Manufaktur aufgrund der Einführung der Gewerbefreiheit in eine dauerhafte Krise gerissen wurden, führte die in den 1830er Jahren einsetzende industrielle Revolution zur weiteren Stärkung des wirtschaftlich erfolgreichen Bürgertums. Gleichzeitig verstärkten sich die sozialen Gegensätze. In den Unterschichten nahmen Armut und Hunger zu, und es kam zu Verelendungsprozessen.
Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts war eine Epoche großer Umbrüche. Die Gesellschaft durchlebte vielschichtige und tiefgreifende Transformationsprozesse. Besonders in der Zeit des Vormärz, die der Revolution von 1848 vorausging, kam es zur Zuspitzung der Meinungskämpfe. Parallel zu den gesellschaftlichen vollzogen sich die Veränderungen auch in ideologisch-mentaler Hinsicht. Die Bewahrer des Althergebrachten prallten auf gemäßigt liberale und zunehmend demokratische Positionen, nach denen eine konstitutionelle Monarchie und die deutsche Einheit anzustreben waren. Dabei verloren die alten Denkstrukturen zunehmend ihre Überzeugungskraft und wurden brüchig.
Im Münsterland blieb man freilich von all diesen Entwicklungen länger verschont als anderswo. Westfalen galt als rückständig und war dies sicher auch. Viele Neuerungen kamen hier erst mit Verspätung zum Tragen. Diesen Entwicklungsrückstand gegenüber anderen Regionen hat Annette von Droste mehrfach als glücklichen Umstand bezeichnet. Sie hielt als entschiedene Befürworterin der Restauration Westfalen für „ein seltsames, schlummerndes Land”, das „auf dem Wege des Verderbens” noch um „hundert Jahre zurück” sei. Die Autorin lebte allerdings keineswegs so zurückgezogen und weltabgewandt, wie es häufig behauptet wird. Sie stand aufgrund ihrer umfangreichen Lektüre, ihrem tagespolitischen Interesse, ihren Reisen und Kontakten mit ihrer Zeit im lebendigen Diskurs und den immer weiter ausgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen als genaue Beobachterin und kritischer Geist gegenüber. Aufs Ganze gesehen ist ihre Haltung gekennzeichnet durch eine große Verunsicherung, die sich in vielfacher Hinsicht in ihr Werk eingeschrieben hat. Ihrer konservativ-restaurativen Weltanschauung ist eine tiefgreifende Skepsis gegenüber den Umwälzungs- und Modernisierungsprozessen zueigen.
Münster und Westfalen zur Restaurationszeit
Von einer ausgemachten Rückständigkeit ist insbesondere auch in Bezug auf die Entwicklung von Kunst und Kultur in Westfalen die Rede. Auch hier genoss die Region keinen guten Ruf; sie wurde vielmehr als hinterwäldlerisch beschrieben. Abseits der kulturellen Zentren und literarischen Hochburgen waren die Westfalen Zielscheibe von Spott und (literarischen) Verunglimpfungen geworden. Zu nennen sind beispielsweise Voltaires Candide (1759) oder Justus Gruners Meine Wallfahrt zur Ruhe und Hoffnung, oder Schilderung des sittlichen und bürgerlichen Zustands Westfalens, am Ende des 18. Jahrhunderts (1802/03), Schriften, die mit der westfälischen Rückständigkeit hart ins Gericht gegangen waren.
Allerdings hatte sich das geistig-kulturelle Klima in der Stadt Münster seit den Zeiten des aufgeklärten Ministers Franz von Fürstenberg deutlich verbessert. Dieser hatte 1773 die erste westfälische Universität gegründet und einen Lehrstuhl für „deutschen Stil und deutsche Sprache” eingerichtet. Der Jurist und Autor Anton Mathias Sprickmann erhielt den Auftrag, das Theaterleben zu fördern, und es kam 1775 zur Eröffnung der Münsterschen Bühne. Seit 1779 bildete sich um die Fürstin Gallitzin die sog. „familia sacra”, ein Kreis von Gelehrten, Philosophen und Geistlichen, die eine religiöse Erneuerung im Sinne der Empfindsamkeit anstrebten. Münster wurde in der geistigen Welt Deutschlands zunehmend bekannt, so dass Dichter wie Hamann oder Goethe der Stadt ihren Besuch abstatteten. Auf der kulturellen Landkarte Deutschlands war Münster nun kein weißer Fleck mehr.
In der Zeit als Provinzialhauptstadt sorgte auch die große Zahl preußischer Beamter für eine zunehmende Belebung. Der Adel hielt sich in den Wintermonaten ohnehin in den Stadthöfen und -wohnungen auf, so dass sich dort ein reges gesellschaftliches und kulturelles Leben entwickelte. Man traf sich in Clubs oder zu Konzertbesuchen. Münster war schon seit langer Zeit ein bedeutendes musikalisches Zentrum. Es scheint, dass die Familie von Droste-Hülshoff nicht allzu häufig am gesellschaftlichen Leben in Münster teilgenommen hat, obwohl man am Krummen Timpen zunächst ein eigenes Stadthaus besaß. Hier und in verschiedenen Stadtwohnungen, die man später zur Miete bezog, hielt man sich in den Sommermonaten in größeren Abständen auf, um Kontakte zu pflegen und am kulturellen Leben der Stadt teilzunehmen. Dazu gehören Theater- und Konzertbesuche sowie die Benutzung einer Leihbibliothek oder - im Falle der Droste - die Teilnahme an literarischen Kränzchen.
Droste im Epochenkontext
Versuche, dem Werk Annette von Droste-Hülshoffs eine bestimmte Epochenbezeichnung zuzuordnen, haben sich immer wieder als problematisch erwiesen. Es sind da die unterschiedlichsten Stichworte genannt worden: Von Biedermeier, von Restauration, von Romantik ist die Rede, auch von Vormärz, von Realismus oder gar Naturalismus. Die Schwierigkeit, eine eindeutige Zuordnung vorzunehmen, resultiert einerseits aus der Vielschichtigkeit des Drosteschen Werks, andererseits aus der Problematik der Epochenbegriffe. Während sich Biedermeier, Romantik und Realismus in erster Linie auf die Literarhistorie beziehen, ist der Begriff Restauration im Sinne einer historisch-politischen Zuordnung zu verstehen. Eher ambivalent verhält es sich mit dem „Vormärz”: diese Bezeichnung steht sowohl für eine literaturgeschichtliche als auch für eine politisch-historische Phase.
Die geschichtliche Phase zwischen 1815 und 1848 wird gemeinhin als Restaurationszeit bezeichnet. Sie besteht allerdings nicht allein aus restaurativen Bestrebungen, sondern ist ebenso von liberalen und revolutionären Tendenzen gekennzeichnet. Erst aus dem Mit- und Gegeneinander aller unterschiedlicher Kräfte und Denksysteme lassen sich die Strukturen der Epoche treffend herausarbeiten. Der Epochenbegriff ist entscheidend geprägt durch die Dialektik von Revolution und Restauration. Für die kulturgeschichtliche Entwicklung, die mit dem Prozess der Restauration korrespondiert, steht der Begriff des „Biedermeier”. In literarischer Hinsicht umfasst das Biedermeier als Epochenbezeichnung zwischen Klassik und Realismus die Jahre von 1815 bis 1848, wird allerdings von manchen auch lediglich als eine Entwicklungsphase der Romantik gesehen. Nach 1830, dem Zeitpunkt der Französischen Junirevolution, ergibt sich im Kontinuum der Epoche eine Zäsur. Die immer stärker hervortretenden vorrevolutionären Tendenzen der nachfolgenden Jahre werden sowohl in politischer, aber auch in literarischer Hinsicht als „Vormärz” bezeichnet. In dieser Zeit gewann die sich stark politisch artikulierende Literatur mit liberalen und revolutionären Inhalten größeren Einfluss (Heine, Börne, Gutzkow, Freiligrath, Grabbe u.a.), für die auch die Bezeichnung „Junges Deutschland” - nach dem Namen einer 1830 gegründeten Schriftstellergruppe - geläufig ist.
Bis heute nach wie vor verbreitet ist eine unkritische Zuordnung der Droste zur Epoche des Biedermeier, die sich nicht nur in der Literatur, sondern auch in anderen Bereichen des Lebens, u.a. in Kleidung, Wohnkultur und Kunstgewerbe ausdrückte. Mit Biedermeier assoziiert werden Vorstellungen von Treuherzigkeit, Geruhsamkeit und bürgerlicher Spießigkeit, außerdem ein Hang zu Sentimentalität und Überschwänglichkeit sowie die Liebe zur Idylle. Man war nach dem Wirrnissen der napoleonischen Kriege froh über die Wiedereinrichtung der alten Verhältnisse, in denen man sich des Kämpfens müde wieder behaglich einzurichten trachtete. Als Schlagwort für eine Literaturströmung in der Zeit von 1815 bis 1848 steht das Biedermeier für eine unpolitische, eher private, stark landschaftsgebundene, melancholisch-kontemplative Dichtung, die zur Hinwendung zur Natur und Alltagswelt neigte und sich von der gesellschaftlichen Wirklichkeit abwandte. Wie Droste, die oft als gemütvolle Heimatdichterin (miss-)interpretiert worden ist, werden u.a. Eduard Mörike, Adalbert Stifter und Franz Grillparzer zu dieser Strömung gerechnet. Allerdings steht im Hinblick auf Annette von Droste eine solche einseitige Zuordnung mehr denn je in Frage. Heute werden zunehmend „moderne” Aspekte ihres Werks betont und in ihrer Schreibweise starke realistische, ja sogar naturalistische und expressionistische Züge nachgewiesen. Nicht nur, dass sich unter einer vordergründig harmonischen Oberfläche konfliktreiche Hintergründe verbergen, oft genug treten in ihren Texten dem Leser tiefe Verunsicherung und Bedrohung, Brüche und Risse, Morsches und Morbides offen entgegen.
In vielen ihrer oft aus regionalem Kontext entstandenen Texten tritt Droste aus der Literatur ihrer Zeit heraus. Ihr Schreiben ist kaum einmal affirmatives biedermeierlich-idyllisierendes Schreiben, wie es damals Konjunktur hatte. Ihr geht es nicht um die Verklärung von Heimat, um die folkloristische Darstellung von Sitten und Gebräuchen - sie thematisiert die Gefährdung, die Bedrohung und der Verlust von Heimat. Sie nimmt in ihren Naturdarstellungen das Doppelbödige in den Blick, das immanent Böse, die Bedrohung der Idylle, die Zerstörung und Zersetzung. Bei ihr finden sich keine Klischees und plakativen Urteile, sondern individuelle und Wahrnehmungen und Erfahrungen, die sich aus ihrem poetologischen Programm einer 'naturwahren' Wirklichkeitsgestaltung speisen. Und selbst wenn Droste die vermeintlich heile Welt der Vergangenheit beschwört, dann insbesondere um der Gegenwart damit einen Spiegel vorzuhalten und nie ohne die Einsicht in die Unumkehrbarkeit der historischen Entwicklung.
Historisch-politische Daten der Restaurationszeit
1789
Französische Revolution
1792-1807
Französische Revolutions- oder Koalitionskriege
1797-1840
Friedrich Wilhelm III., König von Preußen
1802/03
Säkularisation. Auflösung der geistlichen Fürstentümer in Deutschland
1806
Errichtung des Rheinbunds von 16 deutschen Fürstentümern unter französischem Protektorat
1807
Friede von Tilsit
1813/14
Befreiungskriege gegen die französische Vorherrschaft
1814/15
Wiener Kongress der europäischen Staatsoberhäupter zur Neuordnung Deutschlands und des Staatensystems in Europa
1817
Wartburgfest der deutschen Burschenschaften zur Erinnerung an die Reformation und die Völkerschlacht bei Leipzig.
1818
Preußisches Zollgesetz
1819
Karlsbader Beschlüsse des Deutschen Bundes, die eine Reihe repressiver Maßnahmen gegen „revolutionäre Kräfte” durchsetzen; Zensurerlass
1830
Französische Junirevolution, die in Deutschland Unruhen nach sich zieht
1832
Hambacher Fest: Massenkundgebung der süddeutschen liberalen Kräfte
1833/34
Gründung und Inkrafttreten der Bestimmungen des Deutschen Zollvereins
1836-41
Kölner Kirchenstreit um die Erziehung von Kindern aus konfessionellen Mischehen mit Inhaftierung von Erzbischof Clemens August von Droste-Vischering
1840
Friedrich Wilhelm IV. wird König von Preußen
1840er
starker Ausbau des Eisenbahnnetzes; schnelles Bevölkerungswachstum; Massenverarmung
1842
Kölner Dombaufest zur Bekundung christlicher Glaubenseinheit
1844
Weberaufstand in Schlesien
1845-47
Infolge von Missernten Wirtschafts- und Versorgungskrise
1847
Berufung des preußischen Vereinigten Landtags
1848
Märzrevolution; Frankfurter Nationalversammlung

