Neuerscheinungen 2010
So wie du mir - 19 Variationen über die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff
Günther Butkus/Frank Göhre (Hg.):
So wie du mir - 19 Variationen über Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff. Bielefeld: Pendragon 2010. ISBN: 978-3-86532-200-5
Inhalt:
Inhalt (S. 5) – Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche (S. 11).
1. Da bewegte sich von der Breder Höhe herab eine Gestalt langsam gegen das Dorf; der Wanderer schien sehr matt oder krank...
Sabine Ernst: Santa Maria (S. 63) – Robert Hültner: Die Winkelhannes-Protokolle (S. 82) – Hugo Dittberner: Der Weg zurück (S. 102) – Doris Gercke: Vom Acker (S. 112).
2. Ein Mensch, an dem niemand Freude haben konnte...
Stefan Brams: Friedrich Mergel - Ein Geständnis (S. 125) – Carlo Schäfer: Ich dich auch (S. 133) – Klaus-Peter Wolf: Der magische Ort (S. 144) – Renee Niemann: Der Zwilling (S. 158).
3. ...erinnerte er unwillkürlich an jemand, der in einem Zauberspiegel das Bild seiner Zukunft mit verstörter Aufmerksamkeit betrachtet.
Stefanie Viereck: Vor dem eigenen Schatten (S. 171) – Michael Weins: Das Loch (S. 183) – Judith Kuckart: Alles schon geträumt (S. 191) – Tanja Dückers: Das Harmonium (S. 198).
4. ...überhaupt hatte die Erinnerung an seinen Vater eine mit Grausen gemischte Zärtlichkeit an ihm zurückgelassen...
Frank Göhre: Unter der alten Eiche (S. 213) – Willi Voss: ...so ich dir – Hellmuth Opitz: zbV (S. 234) – Karin Irshaid: In finstrer Zeit (S. 247).
5. ...ich bin eine einsame Frau; mein Kind ist nicht, wie einer, über den Vaterhand regiert hat.
Jenny Erpenbeck: Frisch und g'sund (S. 259) – Friedrich Ani: Aschenputtel weint nicht mehr 8S. 266) – Mechthild Borrmann: Aufnahme (S. 273) – Walter Gödden: Nachwort (S. 285) – Autorinnen und Autoren (S. 295).
Aus dem Klappentext:
"Die Judenbuche" - Sittengemälde, Milieustudie oder Kriminalgeschichte - lässt viel Raum für die eigene Interpretation. Räume, die 19 Autorinnen und Autoren genutzt haben, um die Geschichte weiterzuspinnen, um einzelne Aspekte aufzugreifen und den historischen Stoff in unsere heutige Zeit zu übertragen. Sie schreiben über Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit, über Gewalt und nicht zuletzt über Schuld und Sühne. In ihren Geschichten wird "Die Judenbuche" lebendig und verständlich.

