Neuerscheinungen 2010
Publikationen im Bereich der Droste-Forschung
Literatur in den Briefen Droste-Hülshoffs
von Heike Spies.
(= Maß und Wert. Düsseldorfer Schriften zur deutschen Literatur, hg. von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Volkmar Hansen, Bd. 6)
Frankfurt a. M. (u.a.): Peter Lang 2010, ISBN: 978-3-631-58748-5.
Inhalt
Vorwort (S. 11) – Einleitung (S. 13)
I. Der Brief als Textgattung bei Droste-Hülshoff (S. 25) – 1. Das gesamte Briefcorpus (S. 25) – 2. Forschungslage (S. 31) – 3. Quantitative Verteilung auf Familie und Freunde (S. 39) – 4. Annette oder Anna-Elisabeth (S. 51) – 5. Der Brief als Mitteilung und Selbstzeugnis (S. 59) – 6. Individuelles Briefverhalten (S. 63) – 6.1 Jenny von Laßberg (S. 63) – 6.2 Therese von Droste-Hülshoff, geb. von Haxthausen (S. 65) – 6.3 Levin Schücking (S. 69) – 6.4 Elise Rüdiger (S. 75) – 7. Erzählen als Oralität und Literarität (S. 82)
II. Das Selbstverständnis Droste-Hülshoffs als Briefschreiberin (S. 97) – 1. Die Geschichte des Briefes im 18. und 19. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung des Frauenbriefes (S. 97) – 2. Das Abfassen von Briefen (S. 107) – 3. Strukturierung des Briefes und Vertraulichkeit (S.111)
III. Annette von Droste-Hülshoff und ihr brieflicher Schreibprozess (S.125) – 1. Persönliche Schreibgewohnheiten (S. 125) – 1.1 Die Schreibordnungen (S. 130) – 1.2 Selbstdisziplin beim Schreiben (S. 131) – 1.3 Schreibumgebungen (S. 132) – 1.4 Schreibstimmungen (S. 134) – 1.5 Schreibanlässe (S. 136) – 1.6 Schreibschwierigkeiten (S. 137) – 1.7 Eigene Ausdrucksformen im Brief (S. 140) – 2. Die Antwortbriefe (S. 146) – 3. Das Verhältnis von Eigenleistung und Erwartung an einen guten Brief (S. 152) – 4. Selbstwahrnehmung im brieflichen Schreibprozess (S. 157) – 4.1 Der Briefbeginn (S. 158) – 4.2 Eigenbewertung der Briefe (S. 166) – 4.3 Adressat und Korrespondenz (S. 167)
IV. Brieftheorie (S. 173) – 1. Eine Einführung: Oralität und geschriebener Brief (S. 173) – 2. Systematische Perspektive: Spirale interpersoneller Wahrnehmung (S. 174) – 2.1 Brieftheoretischer Hintergrund: Ego und Alter (S. 175) – 2.2 Annette von Droste-Hülshoff und ihr Eigenbild (S. 183) – 2.3 Adressatenbezug und kommunikative Taktik (S. 200) – 2.4 Dialogformen (S. 286) – 2.5 Ich und Spiegelbild (S. 288) – 3. Analyse exemplarischer Briefe und Gegenbriefe (S. 309) – 4. Ergebnisse der Untersuchung (S. 501)
V. Literarischer Ausblick auf die Modernität in den Briefen Droste-Hülshoffs (S. 513) – 1. Was ist ein literarischer Text? (S. 513) – 2. Exemplarische Textinterpretationen (S. 526) – 2.1 Laßt die Zeit kommen wie den Tod. An Elise Rüdiger, Rüschhaus vom 5.9.1843 (S. 526) – 2.2 Es war ganz warmes Wetter, und der prächtigste Sternenhimmel. An Jenny von Laßberg, Hülshoff, vom 18.2.1841 (S. 552) – 2.3 Alle meine Apenburger Freuden und Herrlichkeiten.
An Wilhelm Junkmann, Abbenburg vom 26.8.1839 (S. 573) – 2.4 Hier ist der Welt Ende. An Elise Rüdiger, Rüschhaus vom 30.7.1846 (S. 620) – 3. Literarhistorische Differenzierung der Briefstile (S. 651)
VI. Literaturverzeichnis (S. 671)
Anhang: Liste der literarischen Texte (S. 699)

