Das Land an Rhein und Ruhr ist heute drittgrößte Ballungsraum Europas. Dicht besiedelt und stark zerschnitten von Verkehrswegen, gezeichnet von Bergbau und Industrialisierung steht der "Ruhrpott" im Allgemeinen nicht für die kulturelle Blüte vergangener Jahrhunderte. Im Gegenteil: Das Bild der "Industrielandschaft" wird oft auch bereitwillig aufgegriffen, denn Bergbau und Kohlekumpels werden heute erfolgreich für den Tourismus vermarktet. Die Frage nach der vorindustriellen Geschichte der Region wird dabei zumeist in den Hintergrund gedrängt.
Der Raum des heutigen Ruhrgebietes ist aber auch jenseits des Zeitalters der Industrialisierung äußerst geschichtsträchtig. Er ist als eine der burgenreichsten Regionen Europas in seiner historischen Bedeutung herausragend. Heute sind die einstmals stolzen Burgen und Schlösser nicht mehr auf den ersten Blick erfassbar.
Die spannende Geschichte der "verschwundenen" Burgen und Schlösser des Ruhrgebietes ruft das Ausstellungsprojekt "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen" wieder ins Gedächntis.
Die Wissenschaftler erarbeiten zur Ausstellung eine Übersicht der vielen hundert Burgen, die es zwischen Ruhr und Emscher gegeben hat. Wie dicht die Burgenbauten waren, wird nicht nur Einheimische überraschen..
Hundert und eine Burg aus den vielen hundert Burgenbauten dieser Region werden im Rahmen der Ausstellung in einem Burgenführer aufgearbeitet. Die Spurensuche nach den vergangenen Rittergütern und Herrrensitzen kann damit zu Fuß, auf dem Rad oder bequem auf dem Sofa erfahren werden!
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