Rauchende Schlote, staubige Halden, nichts als Lärm, Dreck und Fördertürme ... dieses Bild bringen auch heute noch viele Menschen mit dem Ruhrgebiet in Verbindung. Kaum jemand weiß, dass die Region im Mittelalter eine der burgenreichsten Landschaften Europas war. Und nicht nur das: Mitten in dieser Region fand im Jahr 1225 mit der Ermordung des Kölner Erzbischofes ein Ereignis mit weitreichenden Folgen statt. Die Auswirkungen dieses Anschlages prägen in den nächsten Jahren fast das gesamte Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalens.
Anlässlich des Kulturhauptstadtjahres initiierte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ein Großprojekt zur Geschichte des Ruhrgebietes im Mittelalter. Dieses Projekt beinhaltet folgende Themenschwerpunkte:
Das Ergebnis dieser Forschungen ist die größte Mittelalterausstellung, die jemals im Ruhrgebiet gezeigt wurde. Vom 27. Februar bis zum 28. November 2010 erwartet den Besucher auf über 1000 qm Ausstellungsfläche eine spannende Erlebnisreise in die Welt der Ritter und Burgen im Ruhrgebiet. Das Projekt ist eine Spurensuche nach den Überresten längst vergangener Tage in der heute vollkommen verwandelten Landschaft an Ruhr, Emscher, Lippe und Rhein. Kostbare Exponate von Weltrang beleuchten die vielen Facetten des mittelalterlichen Ruhrgebiets. Macht, Politik und die vorindustrielle Geschichte der Region werden packend erzählt.
Eine Ausstellung für Jung und Alt, Ritterfans und Burgenromantiker, Heimatforscher und Kunstliebhaber und alle, die einen spannenden Tag erleben möchten!
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