Als Nordmann 1814 starb, hatte er vor allem die schon zur Klosterzeit prosperierende
Schafzucht
intensiviert. Von einer Vorbildfunktion zur Verbesserung der Landwirtschaft in Ostwestfalen war Dalheim zu diesem Zeitpunkt allerdings weit entfernt. Erst mit dem Gutsverwalter Otto Engelbrecht, der seit 1827 in über vierzigjähriger Tätigkeit wichtige Veränderungen in der Wirtschafts- führung einführte, konnte es dem Anspruch einer Musterwirtschaft in gewisser Hinsicht Genüge tun. Engelbrecht intensivierte ebenfalls die Schafzucht und setzte auf den Anbau und die Verarbeitung von Kartoffeln.
Rund hundert Jahre später war die preußische Domänenzeit vorbei: Der nunmehrige Besitzer, das Land Nordrhein-Westfalen, verkaufte die Domäne an ihren vorherigen Pächter Hans-Joseph Fintrop, der die ehemalige Klosteranlage zwar 1979 an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe veräußerte, doch das dazu gehörige Land weiter bewirtschaftete.