Altertumskommission für Westfalen
 

Foto von Wilhelm Winkelmann
W. Winkelmann (1969 - 1996)

Geschichte

Die Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg

Auf der ersten Hauptversammlung nach dem Krieg, am 17.04.1947, wurde die Kommission von den Altmitgliedern aus der Zeit vor 1933 aufgelöst und neu konstituiert sowie die alte Satzung von 1930 wieder in Kraft gesetzt. Nur ein Teil der von der nationalsozialistischen Provinzialverwaltung eingesetzten Mitglieder wurde bestätigt, andere wurden neu hinzugewählt. Zunächst sollte die Inventarisation, Aufarbeitung und Publikation von vor dem Krieg begonnenen Ausgrabungen in Angriff genommen werden. In den 50er Jahren wurden dann auch die Burgenforschung und die Förderung von Forschungen von Mitgliedern fortgeführt. Auch auf dem Feld der Römerforschung konnte sich die Altertumskommission weiterhin aktiv betätigen.

Seit den 60er Jahren gelang es zunehmend, die Rettungsgrabungen des Museums aus Landesmitteln zu finanzieren. Dadurch konnte die Altertumskommission sich immer mehr aus der amtlichen Bodendenkmalpflege zurückziehen und sich anderen Arbeiten widmen: In den Vordergrund traten Betreuung, Förderung und Herausgabe von Publikationen, die Unterstützung von Arbeiten aus dem Kreis der Mitglieder sowie archivalische Aufgaben.

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