Projekt "Tiere"

Im Unterricht arbeiten wir immer an einem Projektthema. Damit wir alle möglichst viel Spaß daran haben etwas Neues zu lernen, haben wir in der Großgruppe zunächst viele Themen gesammelt, die uns interessieren würden. Das waren z.B. „Steinzeit“, „Indianer“, „Umwelt“, „Tiere“, „Römer“, „Ritter“, „Sport“ und viele mehr. Dann haben wir abgestimmt, welches Projekt wir machen möchten – und das Ergebnis stand schnell eindeutig fest: Tiere!

Zuerst haben wir alle zusammen ein Cluster zum Thema „Tiere“ gemacht. Dann haben wir die beliebtesten Tiere rausgesucht und abgestimmt, zu welchen wir genauer arbeiten möchten. Das waren: Hund, Katze, Spinne und Kaninchen. Wir haben zu diesen Tieren im Internet und in Büchern recherchiert. Dabei haben wir mit den Ergebnissen ein Mind-Map gemacht. Um zu gucken, wie viel z.B. das Futter und Zubehöre kosten, sind wir alle mit der Lehrerin in Läden der Umgebung gegangen. Wir haben uns alles aufgeschrieben und gingen wieder in die Klinik. Später wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt und jede Gruppe hat einen Laptop bekommen, an dem wir alles zu unserem Tier aufgeschrieben haben, z.B. Informationen zu Abstammung, Lebensweise, Futter usw. Als alle Kinder mit der schriftlichen Arbeit am Laptop fertig waren, wurde alles ausgedruckt und den anderen Kindern vorgestellt.

Gruppe von Frau Dirks (Sommer 2008)

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Der Hund

Der Hund ist neben der Katze mit der beste Freund des Menschen und mit das beliebteste Haustier Deutschlands. Er braucht viel Zuneigung und Auslauf. Daher solltest du viel Zeit mit ihm verbringen. Wir möchten dir hier einige Informationen geben, die du auch brauchst, wenn du dir vielleicht einen Hund wünschst.

Es gibt ungefähr 400 verschiedene Hunderassen. Darunter gibt es große und kleine Hunde z.B. den Wolfshund. Der ist der größte Hund der Welt. Der kleinste ist der Chiuaua. Hunde stammen von den Wölfen ab. Sie sind also gezähmte Wölfe. Dein Hund ist ein Raubtier und hat deshalb ein Raubtiergebiss, das stärker ist als das menschliche. Und er hat einen anderen Köperbau als der Mensch. Aber er ist wie der Mensch auch ein Säugetier. Das heißt, die Hundebabys saugen an den Zitzen ihrer Mutter, um sich mit ihrer Milch zu ernähren:

Der Hund

Fortpflanzung:

Die Tracht bei einer Hündin dauert ca. 63 Tage, das sind etwa 9 Wochen. Eine Hündin kann bis zu 4- 8 Welpen zur Welt bringen. Ein Welpe braucht eine halbe Stunde um aus dem Mutterleib heraus zu kommen. Der Wurf kann also bis zu 2-3 Stunden dauern, bei 4 Welpen. Der Rekord liegt bei 23 Welpen.

Tiere kann man in Tierheimen, Züchtern und auf Bauernhöfen kaufen. Wenn du dir nun einen Hund zulegen möchtest, musst du auf verschiedene Dinge achten, damit es ihm gut bei dir geht. Das Halten eines Hundes kostet Geld, weil du verschiedene Dinge für ihn brauchst. Du musst dir also vorher überlegen, ob du dir einen Hund leisten kannst:

Futter:

Hunde sind Fleischfresser. Damit du ihn einfach füttern kannst, gibt es Trocken– und Feuchtfutter aus Dosen. Du musst schauen, was dein Hund am liebsten mag.

Zubehör:

Halsbänder kosten ungefähr 26 bis 35 €. Eine Transportbox kostet ungefähr 20 bis 400 €. Du brauchst auch noch eine Trink- und Essschüssel, eine Schlafbox, ein Löffel und eine Gabel. Ein Gummiring kostet ca. 8-10 €.

Spielzeug:

Hunde spielen gerne mit Bällen oder Knochen usw, da es ihren Jagdinstinkt fördert.

Um deinen Hund immer richtig zu pflegen, musst du folgendes beachten:

Du musst den Hund mindestens zwei bis dreimal den täglichen Auslauf geben. Es kommt drauf an, wie groß und wie alt er ist und welche Bedürfnisse der Hund hat. Falls du einen großen Garten hast kann er auch dort sein Geschäft verrichten. Man sollte den Hund min einmal im Monat baden außer wenn er dreckig ist, dann wäre es gut ihn noch am selben Tag zu baden.

Das Baden: Wenn dein Hund 4 Monate alt ist kannst du ihn baden. Vorher solltest du ihn ordentlich bürsten, damit die Harrknoten aus dem Fell heraus gehen. Dann nimmst du lauwarmes Wasser und Hundeshampoo dazu. Dabei sollte der Kontakt mit dem Shampoo und dem Gesicht vermieden werden. Danach seifst du dein Hund gründlich ein und wäschst das Shampoo mit dem lauwarmen Wasser ab.

Das Trocknen: Nachdem sich dein Hund geschüttelt hat (das tut er, damit er die dicksten Wassertropfen los wird) wird er mit einem Handtuch abgetrocknet. Wenn er das Föhnen mag, kannst du ihn auf der niedrigsten Temperatur föhnen.

Das Bürsten: Zur Pflege deines Hundes ist es wichtig den Hund täglich zu bürsten. Wenn dein Hund ein langes Fell hat, sollte er mit einer Bürste gebürstet werden. Falls er ein kurzes Fell besitzt, solltest du ihn mit einem Striegel bürsten.

Zahnpflege: Zahnstein bildet sich auf den Zähnen deines Hundes. Daher musst du deinem Hund regelmäßig die Zähne putzen, was schwierig ist. Wenn dein Hund es nicht will, gibst du ihm einfach einen Kauknochen, mit dem er dann gleichzeitig sich die Zähne putzt.

Krankheiten: Viele Krankheiten der Hunde sind Haarausfall, Tollwut, Erbrechen oder Verstopfungen.

Impfungen: Du solltest deinen Hund min. 1-mal im Jahr beim Tierarzt impfen lassen.

Kleiner Hund

Der Hund ist aber nicht nur ein Haustier, sondern er ist oft auch sehr hilfreich für den Menschen. So kann er verschiedene Ausbildungen machen, z.B. zum Rettungs-, Such-, Hilf-, Jagd- und Fährtenhund. Also falls du im Rollstuhl sitzt oder blind bist kannst du dir z.B. einen Blindenhund zulegen.

Jonas, Jannik, Vanessa

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