Matisse - Die Hand zum Singen bringen

Fahrt zum Picasso Museum Münster

Wer war eigentlich dieser Henri Matisse? Was hat der überhaupt gemacht? Was konnte der besonders gut? Was hatte der denn mit Picasso zu tun?

Einige dieser Fragen beantworteten wir uns bereits im Vorfeld im Kunstunterricht. Während unserer Führung durch die Ausstellung „Matisse – Die Hand zum Singen bringen“ tauchten wir aber noch tiefer in Leben und Werk des Künstlers ein: So erfuhren wir, dass Matisse im Laufe seines Lebens nicht nur malte, zeichnete und Scherenschnitte anfertigte, sondern auch Kostüme für eine Ballett-Aufführung designte, Wandteppiche entwarf oder gar eine ganze Kapelle gestaltete. Da er zum Ende seines Lebens schwer krank und gehandicapt war, hatte er Lydia, seine Mitarbeiterin (sie ist der Grund für seine Scheidung nach über 40 Jahren Ehe!), die nach seinen Anweisungen Papier einfärbte oder die Scherenschnitte drapierte.

Seine Inspiration holte sich Matisse von seinen vielen weiten und ausgedehnten Reisen z. B. nach Amerika oder Tahiti.

In freundschaftlicher Konkurrenz standen der 11 Jahre jüngere Picasso und Matisse zueinander. Sie besuchten sich gegenseitig, denn sie wohnten am gleichen Ort, und tauschten sich über die Kunst und das Weltgeschehen aus.

Zum Abschluss gestalteten wir unsere eigene Stoff-Fliese nach dem Vorbild Matisse`. Kommen diese nach dem Trocknen per Post bei uns in der Tagesklinik an, werden wir sie zu einem großen Stoff-Wandteppich zusammenfügen.

Wie unsere Fliesen entstanden sind?

Schaue dir die Bilder an!