Der geheimisvolle Schuppen

Ich und meine Freundin Lisa saßen auf meinem Bett und schauten aus dem Fenster und sahen einen alten Schuppen, den wir noch nie gesehen haben. Das komische an dem Schuppen war, das er alt war. Ich und meine Freundin beschlossen, dass wir am nächsten Tag hingehen und uns den genauer ansehen, aber als wir uns morgens angezogen haben und zu dem Schuppen laufen wollten, haben wir ihn nicht mehr gefunden. Der Schuppen war spurlos verschwunden. Das ist komisch ist, wir haben es uns doch nicht eingebildet, oder?

Ich saß nachts mal wieder in mein Bett und schaute aus dem Fenster. Auf einmal sah ich wieder den Schuppen! Ich wusste nicht, ob ich mir das einbilde, deswegen hab ich meine Freundin geweckt und sie gefragt, ob sie den Schuppen sehen kann. Sie konnte den Schuppen sehen. Aber warum haben wir denn schuppen heute Morgen draußen nicht gesehen? Ich wollte unbedingt da hin und hab meine Freundin gefragt, ob sie mit kommt. Wir beschlossen dann los zu gehen. Wir nahmen uns noch Taschenlampen mit für den Notfall. Wir schlichen uns raus und liefen zu dem Schuppen. Auf einmal war er da. Lisa meinte zu mir, warum ist er nicht am Tag da, wenn es hell ist? Ich antwortete: „Vielleicht ist er verhext.“ Wir schauten uns den Schuppen genauer an: der Schuppen war sehr rostig und das Schloss von der Tür war kaputt. Ich wollte da unbedingt rein und fragte meine Freundin, ob sie mit kommt. Sie wollte nicht, weil sie Angst vor dem Schuppen hat. Na ja, ich ging alleine…vor der Schuppentür angekommen, habe ich die Tür sehr leicht auf bekommen, weil das Schloss kaputt war. Ich schaute rein und konnte meinen Augen nicht mehr trauen: in dem Schuppen war nichts außer einer langen Treppe hinunter. Ich ging die Treppe runter und auf einmal ging die Tür zu. Ich bin zu der Tür gelaufen. Sie ging nicht mehr auf. Ich rief nach Hilfe, aber keiner hat mich gehört, selbst meine Freundin nicht, die nur ein paar Meter von der Tür weg war. Vielleicht holt sie Hilfe, ich weiß es ja nicht, ich ging die Treppe wieder runter, aber dieses Mal war es anders: ich lief und lief aber die Treppe hörte nicht auf. Nach einer gefühlten Stunde war ich endlich unten. Was ich da gesehen habe, sah aus wie unsere Wohnung, nur verlassen. Ich ging zuerst in mein Zimmer, es war leer bis auf eine Schrift an der Wand. Es stand auf der Wand „Ich wollte es nicht tun“. Ich habe Angst bekommen und wollte schnell weg hier. Ich lief aus meinem Zimmer, aber die Treppe war weg. Ich wusste nicht mehr, was ich machen sollte, ich überlegte und beschloss in das Zimmer von meiner Schwester zu gehen. Ich ging rein und es war ganz leer. Ich ging wieder raus aus ihrem Zimmer und wollte in das Schlafzimmer von meinen Eltern, aber die Tür war abgeschlossen. Ich wusste, wo meine Eltern den Schlüssel versteckten. Ich ging ins Wohnzimmer, aber das war auch leer, der Schlüssel lag sonst immer auf der Fensterbank, warum jetzt nicht. Ich suchte weiter den Schlüssel, aber ohne Erfolg. In der Küche war er nicht und im Badezimmer lag nur ein Messer. Ich fragte mich, warum da mein Taschenmesser war. Ich hab es lieber da liegen gelassen und suchte weiter nach dem Schlüssel, aber ohne Erfolg. Auf einmal ging das Licht aus, es war stockdunkel. Ich hab noch mehr Angst bekommen, aber da fiel mir ein, ich hab doch eine Taschenlampe mit. Ich holte die Taschenlampe aus meiner Tasche und ließ sie vor Schreck fallen, an der Taschenlampe war der Schlüssel. Ich fragte mich, warum ich ihn hab und warum im Badezimmer mein Messer lag, warum an meiner Wand stand „Ich wollte es nicht tun“. Ich machte mir Gedanken - ich hab doch nicht meine Familie umgebracht?! Jetzt wollte ich unbedingt in das Schlafzimmer. Ich ging zur Tür. Bevor ich sie aufmachte, hab ich noch mal durchgeatmet. Ich ging rein und konnte es nicht glauben: es lagen drei Säge im Zimmer. Ich ging langsam zum ersten Sarg hin. Ich habe ihn langsam geöffnet und auf einmal sprang ein Skelett raus und rief viele viele bunte Smarties. Vor Schreck flog ich aus meinem Bett und bemerkte, dass alles nur ein Traum war.

Nico