Unsere Theater-AG

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Diese Theater-AG unter der Leitung von Norbert Hagen und Thea Wallmann-Marx bestand über 11 Jahre an unserer Schule. In dieser Zeit sind von Schülern und Lehrern 18 Drehbücher geschrieben und 18 Theatestücke eingeübt und gespielt worden.

Einige davon wurden auch an verschiedenen Schulen (Hamburg, Rostock, Erfurth, Frankfurt und Essen) aufgeführt.

Die einzelnen Szenen werden gemeinsam inhaltlich festgelegt und geschrieben. Sie ergeben aneinandergereiht das Theaterstück.

So erarbeiten wir Themen, die Schülern auf den Nägeln brennen, persiflieren aus Spaß und Lust am Witz alte bekannte Märchen und bringen Themen aus der Geschichte und aus der Politk auf die Bühne.

Dort wird gelacht und zum Lachen gebracht. Dort wird geweint und Mitweinen ist erlaubt, da wird nachgedacht und Mitdenken wird erwartet. Dazu wir getanzt und gesungen.

Jetzt ist aus der Theater-AG ein eigenständiges Amateurtheater (unter dem Dach des Malteser) für Jugendliche und junge Erwachsene entstanden. Der alte "Theaterhase" Norbert Hagen und der neue Lehrer und Theaterpädagoge Peter Lüffe leiten nun zusammen das FAUSTTHEATER HAMM (Malteser). Nähere Infos hierzu folgen in Kürze.

Beispiel-Projekt DR. FAUSTUS

Mephisto, der Hauptdarsteller Mephisto

DR. FAUSTUS

Inhalt nach Goethe Umgeschrieben von Schülern und Lehrern unserer Schule

Unser Unternehmen

Aus unserer Persiflage von "Schneewittchen" entwickelte sich, motiviert durch die Person des Spiegels, der Wunsch der Schüler des Literatur/Theater-Projektes zu einem Stück, das inhaltlich im Mittelalter angesiedelt sein sollte. Mystisch und unheimlich sollte es sein, Gespenster und Geister, Hexen und Teufel, aber auch Aberglaube sollte eine Rolle spielen.

So kamen wir auf den Inhalt von "Goethes Faust". Die Schüler ließen sich von Grundgens großem Theater nicht abschrecken und beschlossen, das Stück auf unsere Möglichkeiten umzuschreiben. Gleichzeitig wurde "Goethes Faust I" im Unterricht erarbeitet.

Die Vorgehensweise: Der gesamte Inhalt wurde neu durchstrukturiert, einiges musste aus Zeitgründen gestrichen und der Rest konnte in 12 Szenen festgehalten werden. Der Prolog des Mephistos spannt den Bogen zur heutigen Zeit.

Der Text wurde von Schülern und Lehrern geschrieben.

Unsere Interpretation

Im Prolog des Mephisto wird unsere Überlegung zu diesem Theaterstück deutlich: Das Versagen des Guten und Richtigen der damaligen Zeit können junge Leute heit fast gar nicht nachvollziehen. Aber wo ist das Böse unserer Zeit angesiedelt? Mefisto bringt ironisch Beispiele, die schnell relativiert werden können: Von einem bejaht, vom anderen energisch abgelehnt. Doch wer oder was ist denn das Böse?

Mefisto bringt es auf den Punkt: "Ich bin kein Geist noch Engel noch Gespenst, auch Menschliches ist mit in Dimensionen Weite. Ich bin der Teil in dir, den du sehr gut als böse kennst, der ständig kämpft mit dir und deiner guten Seite."

"Die guten Wege gehen beschwerlich nur bergauf, es treibt den Schweiß, es reduziert die Kräfte tagein und auch tagaus. Der andere Weg, der leichterer, der geht ganz sanft und wundersam berab."

Unsere Mitspieler