Mit der Aufführung „Träume erleben“ am 27.05 und 28.05.2011 in der Aula des Schulzentrums Süd feierten Schüler, Lehrer, Pfleger und Betreuer nicht nur "40 Jahre Schule am Weserbogen", sondern präsentierten auch das Ergebnis des Musikprojektes, das fast ein Jahr in allen Klassen vorbereitet wurde. Das Einmalige an diesem Projekt ist, dass mit der Unterstützung von Christiane Stelter und Jürgen Schwarz, zwei Lehrern der Jugendkunstschule Löhne, die komplette Schule in das Projekt , sei es auf oder hinter der Bühne, mit einbezogen wurden. Alle haben mitgemacht und eine Show auf die Beine gestellt, die vom Publikum mit Standing Ovation belohnt wurde. Hier die ersten Fotos. Ein ausführlicher Bericht folgt.
Die Busse fahren wie immer pünktlich kurz nach acht Uhr vor. Nur ist die Schule heute eine andere. Die Schüler und Schülerinnen werden direkt ins Schulzentrum Süd gefahren, in dem sich die Aula befindet, auf der heute die letzte große Probe aller vier Blöcke vor der Aufführung am Freitag stattfinden soll. Alle haben heute einmal die Gelegenheit die ganze Aufführung zu sehen. Jeder ist neugierig auf das, was sich die anderen Gruppen während der Projektzeiten über das ganze Jahr ausgedacht haben. Da die Klassenräume am Donnerstagvormittag noch von den Schülern des Schulzentrums für den Unterricht benötigt werden, stehen keine Nebenräume und Aufenthaltsräume zur Verfügung. Alles muss daher in der Aula stattfinden. Geschminkt wird in den Verkaufspavillons, die Udo Eggesieker am Tag vorher in dem Vorraum der Aula aufgestellt hat. Im Zuschauerraum weisen große Schilder mit der Blockbezeichnung den Schülern und Betreuern ihren Platz. Langsam füllt sich die Halle. Stühle müssen aus den Reihen entfernt werden, damit auch alle Rollstühle Platz finden. Für Außenstehende wuselt und wimmelt es in den Stuhlreihen der verschiedenen Blöcke Während Kostüme ausgegeben und übergezogen werden, herrscht auf der Bühne bei den Kulissenschiebern Hektik. Die erste Szene muss vorbereitet werden und dazu gehört das Auslegen der Bühne mit dem schwarzen Teppich für das Schwarzlicht. Über die von Udo Eggesieker gebaute Rampe gelangen die Rollstuhlfahrer des ersten Blocks auf die Bühne, während im gegenüberliegenden Treppenhaus die Läufer auf ihren Auftritt warten. Regie und Technik geben sich die letzten Anweisungen und dann wird es dunkel und die Generalprobe beginnt. Und das, was Schüler und Lehrer dann erleben, kann sich sehen lassen. Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Nicht nur Phantasie und Kreativität sind in den verschiedenen Szenen, in Kostümen, in Masken, Musik und Projektionen zu bewundern. Die großen und kleinen Akteure auf, vor und hinter der Bühne versetzen alle in Erstaunen, wie diszipliniert, geduldig, und wie begeisterungsfähig alle agieren.
Die gemeinsame Generalprobe war, auch wenn noch nicht alles so funktioniert hat wie geplant, allein schon ein Erlebnis für Groß und Klein.
Noch 2 Tage bis zur Aufführung. Es ist noch immer viel zu tun, die letzte Vorbereitungen laufen. Die Projektion und die Mikrophone werden eingestelt. Heute konnten die Musik AG, der "Traumbus" und die Schwarzlichtgruppe noch mal die Sachen üben. Insgesamt wirkt alles nicht so chaotisch. Alle sind schon auf die Generalprobe morgen gespannt.
Bericht von Nico und Sebastian
Auch heute rollten die Busse mit Schülern zur Bühne in der Aula des Schulzentrums Süd. Hier sind Block drei und Block vier an der Reihe, um ihre Beiträge das erste Mal auf der Bühne zu üben.
Im Klassenraum der Ast wird wieder vorher geschminkt. So kann es vor kommen, dass unheimliche Gestalten im Flur herum huschen und ihren Spass daran haben, Lehrer und Pfleger zu erschrecken.
In der Aula ist Geduld heute eine ganz wichtige Voraussetzung. Nicht nur für die Schüler! Es dauert ...bis die einzelnen Szenen aufgebaut und abgebaut, die Schüler auf der Bühne und wieder von der Bühne, und anschließend die Verbesserungen und Änderungen besprochen worden sind. Da kann es schon mal vorkommen, das "die Schäfchen samt Schäfer schon wieder zu ihren Weidegründen" zurückgefahren sind, wenn sie eigentlich nochmal benötigt werden. Die Kollegen, die für Regie und die Technik verantwortlich sind, benötigen Nerven so dick wie die Kabel der Scheinwerfer. Morgen ist noch ein Probetag, der sicher dringend notwendig ist. Aber alle sind zuversichtlich, das alles bis zur Aufführung klappt.
Die Zuschauer wurden auf eine große Geduldsprobe gestellt. Unser Schulsprecher, der genauso warten musste, hat während des Umbaus die Zeit genutzt, um das Publikum mit „Kuhwitzen“ zu unterhalten. Nachher kamen auch noch andere Gruppen um zu üben.
Hendrik& Thomas
Heute Morgen ist alles anders als sonst. Die letzte Projektwoche hat angefangen, und die ersten Gruppen fahren gleich, nachdem sie in der Schule angekommen sind, zur Aula des Gymnasiums, um ihren Beitrag das erste Mal auf der Bühne auszuprobieren. Alle sind neugierig und ein wenig aufgeregt, Schüler wie Lehrer. In der Aula warten die Lehrer der Jugendkunstschule, die nun alle vier seperat geübten Blöcke zu einer Aufführung zusammen fügen wollen. Die Busse fahren im Pendelverkehr, und während die Gruppen sich fertigmachen, um in die Aula zu fahren, kehren die ersten Gruppen wieder zurück in die Schule. Zwischendurch werden Kinder geschminkt und verkleidet. Auf die Frage: "Na, wie war es?" kommt als Antwort: "Wir üben am Mittwoch nochmal. Heute hatten wir mit damit zu tun, die örtlichen Bedingungen auszuprobieren." Auch die Techniker, die ab heute das erste Mal ins Spiel kommen, haben alle Hände voll zu tun. Und so kommt es schon mal vor, dass statt Bühnenlicht der Kopf für die Nebelmaschine gedrückt wird. Aber wir haben noch drei Tage bis zur Aufführung.
Wir von der Dokumentationsgruppe waren vor Ort.
Tim und ich (Ann-Kathrin) interviewten am heutigen Tag die Beteiligten. Es sind noch ein paar Tage bis zum großen Auftritt. Im Moment ist es noch etwas chaotisch, aber das gehört ja zu solchen Theaterproben dazu. Nebenbei haben wir ein paar Darsteller bei den Proben befragt, ob sie aufgeregt sind bzw. Lampenfieber haben und ob es ihnen gefällt. Wir bekamen unterschiedliche Antworten:
Tobias und Kai:
"Also wir sind überhaupt nicht aufgeregt. Na ja, das einzige Problem ist, das der Text noch nicht so ganz sitzt. Aber wir sind ganz optimistisch.“ Mit einem Lächeln im Gesicht bekamen wir von einem Jungen diese Antwort: „Mir macht es sehr viel Spaß ein Gespenst zu spielen, auch wenn es hier nicht immer alles glatt läuft.“ Wir befragten natürlich auch unsere Schulleiterin. „ Ich bin ja zuständig für die Musik, mir macht es richtig Spaß mit den Kindern hier die Musik zu produzieren. Es klappt jetzt schon alles super. Die Kids sind echt bemüht, dass alles gut läuft."
Dieser Film wurde gedreht und geschnitten von Ann-Kathrin und Tim.
Die Pausenhalle steht voller wundersamer Dinge, die plötzlich aus den verschiedensten Klassen und Projektgruppen zum Abtransport in das Schulzentrum hier abgestellt wurden. Bunte Pappblumen, exotische Bäume, eine Rollstuhlgiraffe, Pappfiguren, Stühle, verschiedene Bühnenbilder und Vieles mehr, sorfgältig mit Projektnamen und Aufführungsblock gekennzeichnet, warten im trauten Miteinander mit diversen Hilfsmitteln, wie Liegen, Lifter usw. auf ihren Transport. Es muss viel bedacht werden, wenn wir unsere Schule für drei Tage verlassen, um in die Aula im Schulzentrum Süd einzuziehen. Eine Gruppe von Zivis, Schülern , Lehrern und Pflegekräften belädt die Schulbusse und achtet darauf, dass auch alles mitgenommen wird.
Die Osterferien sind vorbei, und nur noch wenige Wochen trennen uns von dem großen Ereignis: Der Aufführung unseres Musik-Theaterprojektes. Die verschiedenen Projektgruppen, die einen Bühnenauftritt haben, üben jetzt gemeinsam mit der Theatergruppe, die die Rahmenhandlung bestreitet, um die Übergänge zu proben.
Einzelne Gruppen fahren noch einmal zur Jugendkunstschule, um ihren Auftritt unter den fachkundigen Augen der Theaterpädagogin zu üben oder um sich Tipps und Anregung zu den Kostümen, Masken, Requisiten oder Medien zu holen.
Fleißig wird weiter an den großen Bühnenbildern gemalt oder Kulissen werden fertiggestellt. Besonders die Fertigstellung des großen Traumbusses benötigt viel Zeit und fordert von den Schülern der Projektgruppe Werken viel Ausdauer.
Die Projektgruppe Dokumentation hat ihren Videobeitrag zum Thema "Träume erleben" fertig gestellt und bastelt an einem Videoclip für die Musikgruppe.
Die Gruppe Schwarzlichttheater trifft sich jeden Morgen, um ihren Beitrag zu üben.
Aber es müssen auch fertige Szenen wieder verändert werden. Nicht alle Eltern können sich damit anfreunden, dass ihr Kind einen Vampir darstellt. So bekommt die Szene kurzerhand eine Prinzessin.
Wie lange dauert die Aufführung der einzelnen Aktivitäten in den vier Blöcken? Anhand der Projekt-Steckbriefe wird ein erster Zeitplan erstellt und dabei festgestellt, dass Kürzungen notwendig sind, um im gesteckten Zeitplan zu bleiben.
Die Kartenvorbestellung läuft an. Anhand von Exel-Listen werden die Vorbestellungen und die Ausgabe der Karten registriert und überwacht. Für jede Aufführung stehen 350 Plätze zur Verfügung, Freitag etwas weniger, da zur Jjubiläumsfeier Gäste geladen worden sind. Eine Woche vor dem Aufführungstermin ist die Samstagsvorstellung ausverkauft. Für den Freitag sind noch ca 70 Karten zu haben.
Für das Organisationsteam, dass sich nun einmal wöchentlich trifft, gibt es viel zu besprechen, zu planen, zu regeln und zu organisieren. 220 Schüler plus Lehrer und Betreuer müssen für die Aufführungen aus dem gut funktionierenden Schulalltag mit seinen regelten Mahlzeiten und Pausen, mit individueller Betreuung und Pflege in die völlig neue Örtlichkeit einer anderen Schule und auf der Bühne integriert werden. Alle machen mit. Wer keine Aufgabe oder Rolle auf der Bühne hat, muss vor oder hinter der Bühne beschäftigt werden. Allein die Logistik der Fahrten für die 3 Projekttage, an denen die Schüler im Doppelblock bereits auf der Bühne im Schulzentrum Süd üben sollen, ist eine Herausforderung. Immer neue Probleme und Problemchen tauchen auf und fordern das Organisationsteam.

Alle Gruppen arbeiten fleißig in ihren Projekten und die Stimmung ist entspannt. In der Projektgruppe „Theater“ steht die Rahmenhandlung. Die Dialoge sind entwickelt. Jetzt geht es darum, die Texte auswendig zu lernen. In kleinen Schritten wird geübt. Am nächsten Projekttag will die Gruppe „Rahmenhandlung“ bereits mit anderen Gruppen zusammen arbeiten. In der Klasse 4a und 4b wird Schwarzlichttheater vorbereitet. Die Schüler haben erfahren, was Schwarzlicht bedeutet, kleinere Übungen dazu gemacht und sind jetzt dabei, eine Szene vorzubereiten, in der in Buchstaben bzw. einzelnen Elementen das Thema des Theaterstückes dargestellt werden soll. Die Choreografie steht noch nicht fest. Diese soll erst an den folgenden Projekttagen im März und Mai erarbeitet werden. Die Projektgruppe „Klanggeschichte“ bereitet ihren Beitrag zum Theaterprojekt mit verschiedenen Übungen vor, bei denen Geräusche erzeugt und erraten werden müssen.Sie haben bereits mehrere kleine Stücke erarbeitet und zwei davon stehen zur Auswahl. Das große Problem der Gruppe ist zurzeit, dass viele Schüler fehlen und sie den Projekttag auf Grund der Klassenfahrt nicht nutzen können. Hier wird noch nach einer individuellen Lösung gesucht. Die Klassen 2b und 2a haben in ihrer Gruppe Kuschelkissen bedruckt und genäht. Es wird noch über den genauen Einsatz beim Theaterstück nachgedacht. Die Gruppe „Traumsport“ arbeitet an Menschenpyramiden, Jonglage und Clownerie. Es fehlen noch die passenden Kostüme, die entweder selbst gebastelt bzw. ausgeliehen werden sollen.
24.Januar 2011
Aus einer Reihe von Vorschlägen wird der Titel des Musik-Theaterstückes ausgewählt.„Träume (er)leben“ wird das Theaterstück heißen.
Vor dem Start in die Projektwoche muss zunächst ein logistischer Plan erstellt werden, denn viele Gruppen, SchülerInnen wie KollegInnen möchten sich die Bühne vor Ort anschauen, um eine Vorstellung davon zu bekommen. Die Schulbusse fahren dann 2 mal am Vormittag mit Schülern zur Aula ins Schulzentrum Nord zur Bühnenbesichtigung. Parallel dazu fahren jeweils 2 Gruppen am Vormittag in die Jugendkunstschule nach Löhne. Dort wird mit den dort vorhandenen Materialien und Möglichkeiten weiter gearbeitet. So fährt die komplette Eingangsstufe z.B. fährt mit 30 SchülerInnen, um sich Anregungen für die Kostüme zu holen. Eine Gruppe der Unterstufe lässt sich über die Umsetzung von Inhalten fürs Schwarzlichttheater beraten. Die Schauspielgruppe probt dort Szenen zur Rahmenhandlung und die Dokumentationsgruppe erstellt mit Hilfe des Medienpädgogen einen kurzen Videofilm, der die Umbauphasen während der Aufführung überbrücken helfen soll. In unserer Schule übt derweil die Tanzgruppe ihren Gespenstertanz und näht und bastelt die dazugehörigen Kostüme. Im Bereich Musik ist zusätzlich ein Unterstufenchor entstanden, der fleißig Lieder zum Thema übt, die Trommelgruppe entwickelt Urwaldrhythmen und die Solisten der Musik-Projektgruppe entwickeln Songs zum Thema und denken sich eine Performence aus.
Das basale Theater mit den Schwerstmehrfachbehinderten nimmt Formen an und hat bereits Ideen für den Auftritt.
Im Bereich Sport wird bereits fleißig geübt. Die Artisten entwickeln und üben ihren Auftritt. Die Gruppe“ Verkauf“ näht an Traum- und Schmusekissen. Die Gruppe „Werbung“ arbeitet an einem Plakatentwurf und an Flyern. Erste Entwürfe für Einladungskarten und für das Cover zum Traumlied entstehen. Insgesamt arbeiten in der Projektwoche 220 Schüler neigungsorientiert in ca 20 Projektgruppen. Alle machen mit!
Januar 2011
Die Projektwoche wird geplant. Dazu müssen neue Projektgruppen für die Unterstufe entstehen unter anderem entsteht auch ein Schwarzlicht-Theater für die Unterstufe. KollegInnen, die bisher noch nicht ins Projekt eingebunden sind, müssen sich jetzt einer Projektgruppe zuordnen bzw. bestehende Projektgruppen fordern für die Projektwoche Unterstützung an. Geplant ist in dieser Woche von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8.45 Uhr bis 12.45 Uhr in den Projektgruppen zu arbeiten. Das Mittagessen und der Nachmittagsunterricht soll dann wieder in der Klassengemeinschaft stattfinden.
Die Rahmenhandlung ist erarbeitet worden. Es zeichnen sich Aufgaben und Miniszenen für die Unterstufe ab. Erste Vorstellungen von benötigten Kulissen, Requisiten und Bühnenbildern entwickeln sich. Das Team der Jugendkunstschule hat inzwischen alle Projektgruppen einmal besucht und beraten, Anregungen gegeben, koordiniert und fügt die entstehenden Aktivitäten in den Aufführungsplan ein.
Bühne in der Aula im Schulzentrum Süd
Mittwoch, 08.November 2010: Eine kleine Gruppe bestehend aus Schulleitung und Hausmeister hat sich weitere Aufführungsorte angesehen. Die Wahl fällt auf die Aula im Schulzentrum Süd. Die Bühne ist fast profimäßig ausgestattet, es gibt genügend Parkplätze für die Gäste, der Zuschauerraum, der 350 Zuschauer fasst, kann so umgestaltet werden, dass auch alle Rollstuhlzuschauer einen Platz finden können, die Bühne kann bereits in der Woche vor der Aufführung zum Proben und Einrichten genutzt werden. Es wird von den Oberstufenschülern Hilfe im Technikbereich signalisiert und… die Aula wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Einziges Manko ist die Bühne, die nicht so groß ist wie die Bühne im Theater im Park, nicht über die Anzahl von Nebenräumen verfügt und nicht barrierefrei ist. Akteure, die im Rollstuhl sitzen, müssen von vorn über Rampen auf die Bühne. Damit die Rampen nicht zu lang werden, muss eine Vorbühne aufgebaut werden, über die die Rollstuhlfahrer auf die Hauptbühne gelangen können.
Mittwoch, der 27. Oktober 2010
Die Mittel-und Abschlussstufe beginnt im Rahmen der AG-Zeiten mit der Umsetzung des Projektes in den verschiedenen Bereichen. Im Bereich "Theater" entstehen die ersten Überlegungen zum Thema, die sich im Laufe der nächsten Wochen mit Unterstützung der Jugendkunstschule zur Rahmenhandlung für das Variete-Theater entwickeln soll. Im Projektbereich Kunst werden Überlegungen zum Bühnenbild und zur Requisite angestellt und die ersten Probe-Requisiten gearbeitet. Im Projetbereich Musik werden Songs ausgewählt und eingeübt. Das Team der Jugendkunstschule ist anwesend und gibt im Anschluss an die AG-Zeiten die erste Vorführungsplanung bekannt.
Mittwoch, der 27.Oktober 2010
Es herrscht eine große Unsicherheit im Kollegium. Diskussionen über den Aufführungsort des Theaterstückes werden geführt. Kann man das Theaterstück aufführen, ohne genug behinderten gerechte Zuschauerplätze anbieten zu können? Was passiert mit den Schülern, die gerade nicht auf der Bühne sind? Im Zuschauerraum haben Rollstuhlfahrer keinen Platz. Können Schüler Akteure und Zuschauer zu gleich sein? Oder schließt das Eine das Andere aus? Die Meinungen gehen auseinander. Und überhaupt: reicht das, was die einzelnen Projektgruppen leisten können aus, um vor Zuschauern präsentiert zu werden. Sollte man nicht zum Jubiläum in der eigenen Schule bleiben und in der schuleigenen Sporthalle die Aufführung machen? Doch das ist laut Hausmeister Udo Eggesieker nicht möglich, da der Hallenboden, die zu erwartenden Zuschauermengen nicht trägt.
Besichtigung der Bühne im Theater im Park
(1) 2 3 ---- nächste SeiteMittwoch, 29. September 2011
Eine Gruppe KollegInnen trifft sich mit dem Bühnenmeister im Theater im Park, um Fragen zu den vorhandenen Möglichkeiten bezüglich Vorschriften, Technik, Bühnenbild, zu stellen. Es stellt sich dabei heraus, dass es keine Möglichkeit gibt, den Zuschauerraum durch Herausnehmen von Sitzen zu erweitern, um weitere Rollstuhlplätze zu ermöglichen. Auch wird von den KollegInnen kritisiert, dass aus finanziellen Gründen keine zusätzlichen Probenzeiten im Theater zur Verfügung stehen. Es fehlt auch Zeit zum Einrichten der Technik, die mindestens einen halben Tag in Anspruch nehmen wird. Alle Verbindungen werden genutzt, um das Theater kostenfrei noch einen weiteren Tag nutzen zu können. Wir erhalten die Zusage, an einem zusätzlichen Tag kostenfrei üben zu können und einen weiteren halben Tag bekommen wir für das Einrichten der Technik.
Lehrereinstimmung in der Jugendkunstschule
Mittwoch, der 22.September und Donnerstag, der 23. September 2010: Das Kollegium fährt in 2 Gruppen zur Jugendkunstschule. Dort werden die KollegInnen auf das Thema eingestimmt, Fragen zum Projekt beantwortet, Umsetzungsmöglichkeiten erörtert, Unsicherheiten abgebaut. Anhand von Wortspielen „Alle machen mit!“ „Machen alle mit?“ wird den KollegInnen der gemeinsame Aspekt des Projektes verdeutlicht.
Einstimmung auf das Projekt
(1) 2 ---- nächste SeiteDonnerstag, der 15.07.2010
Juchhu!!!
Die Schule am Weserbogen erhält die Zusage über die Gewährung von Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen für die Durchführung von Projekten zur Stärkung der künstlerisch-kulturellen Bildung an Schulen.
Donnerstag, der 26.August 2010
Das Organisationsteam (Schulleitung, Frau Saaksmeier, Frau Gruschka, Frau Levien, Herr Eggesieker, Frau Lindemann Taborski, Frau Kuhlmeier, Frau Schütte, Frau Busse) stellt das geplante Musik-Theater-Projekt dem Kollegium vor.
Gleich nach den Sommerferien soll das Projekt starten. Aber bedingt durch das noch laufende Schulhofprojekt verschiebt sich der Start zu der Arbeit in den Projektgruppen noch bis nach den Herbstferien.
Freitag, der 10.September 2010:
Das Team der Jugendkunstschule (Frau Stelter (Theaterpädagogin) und Herr Schwartz (Medienpädagoge)) kommt in die Schule am Weserbogen, um die Schüler auf die Thematik einzustimmen. Die Schüler bringen dazu Traumgegenstände, Schmusekissen, Schmusetiere mit. Wunschträume und Zukunftsträume werden erzählt, aber es wird auch von Angstträumen berichtet. Die Erzählungen der Schüler werden gesammelt und dienen als Stoffsammlung für die zu entwickelnde Rahmenhandlung und für die geplanten Miniszenen. An Hand von symbolischen Gegenständen werden den Schülern die verschiedenen Projektbereiche vorgestellt: Theater, Musik, Kunst, Sport, Dokumentation, Verkauf, für die sie sich nun entscheiden müssen. Die Einführung findet in zwei Gruppen in der Turnhalle statt. Von 9.30 Uhr bis 10.45 Uhr wird die Mittel-und Abschlussstufe für die Thematik sensibilisiert. Von 11.45 Uhr bis 12.30 Uhr ist die Eingangs-und Unterstufe an der Reihe.
Es soll ein Musik-Theaterstück entstehen, bei dem alle Schüler und Lehrer der Schule am Weserbogen im Rahmen ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten mitwirken. Egal ob aktiv auf der Bühne als Schauspieler oder Sänger oder mehr im Hintergrund beim Gestalten von Kulisse und Bühnenbild, beim Herstellen von Kostümen oder Entwerfen von Einladungskarten und Plakaten. Jeder ist Teil eines Ganzen, aus vielen kleinen Puzzlestücken entsteht zum Schluss das Gesamtwerk.
Während die Mittelstufe und Abschlussstufenschüler ihren Neigungen entsprechend wählen können, in welcher Projektgruppe sie mitmachen möchten, entscheiden sich Eingangs-und Unterstufe für klasseninterne bzw. klassenübergreifende Projektgruppen.
Die Mittel-und Abschlussstufenschüler nutzen die AG-Zeiten, um in ihren Projektgruppen zu arbeiten. Eingangs- und Unterstufe wollen das in abgesprochenen Blockzeiten tun.
Es gibt 6 übergeordnete Bereiche:
Theater,Musik, Kunst, Sport, Dokumentation, Werbung und Verkauf, für die es sich zu entscheiden gilt.
Projektart: Variete mit Rahmenhandlung und musikalischen Einlagen
Die Projektart „Variete“ lässt viel Spielraum für die verschiedensten Einzelaktionen. Egal ob musikalische Beiträge, sportliche Aktionen oder verträumte / zauberhafte Auftritte: jeder Beitrag ist willkommen. Eingebettet werden die verschiedenen Szenen und Beiträge in eine Rahmenhandlung, die es noch zu entwickeln gilt.
Vorläufiger Arbeitstitel: "Im Land der Träume"
Der Arbeitstitel lässt viel Spielraum für die Phantasie. Alles ist möglich. Alles kann gemacht werden. Jede Gruppe kann sich mit ihren Möglichkeiten kreativ einbringen.
Geplanter Aufführungstermin: Freitag, der 27. Mai 2011
Geplanter Aufführungsort: Theater im Park, Bad Oeynhausen
Das architektonische Kleinod im Kurpark der Stadt Bad Oeynhausen mit seiner großen Bühne bietet Platz für 500 Gäste und erscheint als idealer und Aufführungsort für ein Jubiläumsstück. Das Theater im Park ist der exklusive Rahmen für große und kleine "Events" privater und geschäftlicher Art, warum nicht einmal dort den Geburtstag unserer Schule feiern. Die Bühne ist barrierefrei und kann auch von Rollis leicht erreicht werden. In den diversen Nebenräumen können Schüler auf ihren Auftritt warten. Ein 1. Hilferaum ist vorhanden und bietet sich als Pflegeraum an. Die im Foyer vorhandene Gastronomie darf in Eigenregie genutzt werden. Ein professioneller Bühnenmeister ist bei der Realisierung unseres Vorhabens behilflich. Aber das Alles hat seinen Preis. Weit über 1300 € exclusive Bühnenmeister, Feuerwehr etc. kostet die Miete für einen Tag. Mehrere Probentage vor Ort schließen sich da aus Kostengründen aus. Der zweite Wermutstropfen, der auf den sonst so idealen Aufführungsort fällt, ist der wunderschöne Zuschauerraum, in dem es aber nur 7 offizielle Rollstuhlplätze gibt. Wir sind optimistisch: Vielleicht lassen sich diese beiden Probleme noch irgendwie lösen.
Das Projekt wird finanziert durch die Initiative "Kunst in Schulen". Gemeinsam mit einer Kulturinstitution oder einem Künstler kann sich bei „Kunst in Schulen“ eine ganze Schule bewerben. Bereits im Schuljahr 2009/2010 erfolgte die erste Bewerbung der Schule am Weserbogen. Die Ablehnung kam letztendlich gerade recht, da alle KollegInnen/ Schüler/Innen im begonnenen Zirkusprojekt eingebunden waren. Bei der zweiten Bewerbung im Schuljahr 2010/2011 erhielt die Schule am Weserbogen die Zusage, dass ein Musik-Theater- Projekt finanziell unterstützt wird. Die Jugendkunstschule Löhne unterstützt und begleitet als Kulturinstitution das Projekt. Während der Projektarbeit soll allen Schülern eine aktive Auseinandersetzung mit Musik, bildender Kunst, Theater, Tanz, Literatur, Film und Neuen Medien ermöglicht werden. So werden sinnliche und kreative Erfahrungen möglich. Die Projektzusage im Schuljahr 2010-2011 erfreut Schüler und Lehrer gleich doppelt, denn in diesem Schuljahr feiert die Schule ihr 40-jähriges Jubiläum. Was liegt also näher, als das entstehende Theaterstück zum 40. Geburtstag der Schule aufzuführen. Geplant sind zunächst zwei Aufführungen: Die erste Vorstellung soll gleichzeitig auch "Generalprobe" sein. Hier wollen sich die Schüler der Schule am Weserbogen anderen Schulen aus der Region präsentieren. Die zweite Vorstellung wird die "Jubiläumsvorstellung" sein, zu der außer den geladenen Gästen auch Eltern, Geschwister, Freunde, Verwandte und Ehemalige eingeladen werden sollen.