Aktuelles
Neuigkeiten aus dem Arbeitsfeld der LWL-Koordinationsstelle Sucht
Neues Bundesmodellprojekt gestartet
Bereits zum 01. März 2008 startete in Kooperation mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Projekt „Aufbau einer effektiven Versorgungsstruktur zur Früherkennung und Frühintervention jugendlichen Cannabismissbrauchs“
Basierend auf den Ergebnissen der Expertise „Zugang zu jungen Cannabiskonsument/innen“, die von FOGS im Auftrag der LWL-Koordinationsstelle Sucht erarbeitet wurde, zielt das Projekt zum einen darauf ab vorhandene Ansätze in der Arbeit mit Cannabiskonsumenten aufzuarbeiten und verfügbar zu machen. So enthält die vorgenannte Expertise eine Vielzahl von Erfahrungen, Hinweisen und Handlungsvorschlägen für den erfolgreichen Zugang sowie die Arbeit mit jungen Cannabiskonsument/innen und deren Angehörigen. Diese werden kriterienbezogen ausgewertet, durch umsetzungsbezogene Arbeitshilfen ergänzt und zu einer (internetgestützten) Toolbox weiterentwickelt. Dabei soll die Toolbox mehr sein als eine reine Loseblattsammlung. Ihre Entwicklung und Pflege dient der Qualtitätsentwicklung in der Arbeit mit (jungen) Cannabiskonsumt/innen und hat damit auch die Funktion eines Qualitätsleitfadens. Derzeit wird die Konzeption zur Erstellung der Toolbox von FOGS erarbeitet.
Das zweite Modul befasst sich mit der Elternarbeit. Aktuellen Studien zufolge sind oft die Eltern jugendlicher Cannabismissbraucher, die Kontakt zu Hilfeeinrichtungen haben, Initiatoren dieser Kontakte.
Ein erster Schritt des Modules Elternarbeit ist es, anhand bekannter und zu ermittelnder Daten zu prüfen, inwiefern Elternarbeit tatsächlich als gelingender Zugangsweg anzusehen ist. Zusätzlich soll die Studie Daten zur Anzahl und Qualität bereits bestehender Angebote und Programme für Eltern auffällig gewordener Jugendlicher liefern.
Die Vorbereitungen für den Beginn der Befragung sind mittlerweile abgeschlossen, der Versand der Fragebögen erfolgt Ende April.
Nähere Informationen erhalten Sie auf der DHS-Internetseite zum Projekt.
Eingestellt am: 28.04.2008
Autorin: Marion Hölscher
Terminankündigung zum V. Arbeitskreis Mann & Sucht
Den V. Arbeitskreis "Mann & Sucht" führt die LWL-Koordinationsstelle Sucht am 20. Mai 2008 in der LWL-Klinik Hamm, Heithofer Allee 64, 59071 Hamm durch.
Der thematische Schwerpunkt des Arbeitskreises liegt dieses Mal in der Vorstellung von männerspezifischen Angeboten in Einrichtungen, die diese erfolgreich anwenden.
Frau Ludwig und Frau Heinzen-Voß von der Landeskoordination Integration NRW werden zu Beginn des Programms die Fachstelle Gender und Sucht unter dem Titel "Austausch - Perspektiven - Kooperation" vorstellen.
Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier.
Weitere Informationen über den Arbeitskreis finden Sie hier.
Eingestellt am: 24.04.2008
Autor: Jörg Körner
Zweites Arbeitstreffen der 18 Partner im FreD goes net Projekt
Das europäische Präventionsprojekt FreD goes net hat Fahrt aufgenommen. Die Projektpartner haben in den vergangenen Monaten ein RAR (Rapid Assessment and Response, ein Instrument zur Situations- und Bedarfsanalyse) in ihren jeweiligen Ländern durchgeführt.
Diese Ergebnisse wurden Anfang April bei einem Workshop in Luxemburg vorgestellt. Insbesondere ging es um einen Austausch, welcher Partner welches Setting ausgewählt hat, um junge Konsument/innen für FreD Kurse zu rekrutieren. Die Entscheidung für den Zugangsweg über eine Auffälligkeit in der Schule, am Arbeitsplatz oder (wie im „klassischen“ FreD) bei Polizei bzw. Justiz hängt eng zusammen mit den rechtlichen Rahmenbedingungen bzw. lokalen Kooperationsabsprachen sowie mit Einschätzungen von Schlüsselpersonen, die in den jeweiligen Ländern befragt wurden.
Ein weiterer Teil des RARs ist die Sammlung von good practice Beispielen zur Früh- und Kurzintervention in den einzelnen Ländern. Diese Sammlung wird in Kürze in Form einer Datenbank auf der Homepage www.fred-goes-net.org einsehbar sein.
Für nähere Informationen steht Ihnen Nadja Wirth - Projektkoordinatorin - unter der Telefonnummer 0251/591-5382 oder per Mail (nadja.wirth@lwl.org) gerne zur Verfügung.
Eingestellt am: 16.04.2008
Autorin: Nadja Wirth
Arbeitstreffen der VertreterInnen der Kommunen in Westfalen-Lippe
Am 5. Juni 2008 findet in Münster erneut das Arbeitstreffen der westfälisch-lippischen Psychiatrie- und Suchtkoordinatoren/innen, der Geschäftsführer/innen der Kommunalen Gesundheitskonferenzen und der Leiter/innen der Sozialpsychiatrischen Dienste statt.
Die Themen sind dieses Mal die Kommunalisierung der Landesmittel, die Einrichtung einer Landesstelle Sucht in NRW, die Relevanz des Persönlichen Budget im Hinblick auf Suchtkranke und des Lageberichtes Rauschgiftkriminalität NRW 2007.
Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier.
Eingestellt am: 10.04.2008
Autor: Hartmuth Elsner
Terminankündigung
Arbeitskreis Sucht und Migration
Termin: 20.05.2008
Ort: Münster
Das Programm zum Arbeitskreis finden Sie hier.
Den Anmeldebogen zum Arbeitskreis finden Sie hier.
Eingestellt am: 09.04.2008
Autorin: Alexandra Vogelsang
Fachtag „Qualität in der ambulanten Suchthilfe“
am 14. Mai in Münster
Am 14. Mai 2008 findet in Münster der diesjährige Fachtag "Qualität in der ambulanten Suchthilfe" statt. In Kooperation mit den Qualitätszirkeln NRW ist ein Programm entstanden, dass aktuelle Themenschwerpunkte aufgreift.
Dr. Udo Nabitz vom Jellinek Zentrum in Amsterdam wird über den aktuellen Stand des QM-Prozesses in den Niederlanden berichten. Zertifizierung, Ergebnisorientierung, Fusionierung und Innovation sind dabei Eckpunkte. In vier Arbeitsgruppen zu den Bereichen Katamneseerhebung, Zertifizierung und EFQM-Selbstbewertung, leistungsorientierte Bezahlung sowie Schlüsselergebnisse und qualitative Leistungsbeschreibung werden Inputs aus Praxiseinrichtungen gegeben und diskutiert.
Den Abschluss des Fachtages bildet ein Vortrag von Dr. Ulrike Beckmann, DRV Bund, Berlin, die den aktuellen Stand des Qualitätssicherungs-Programmes der DRV zur ambulanten Reha Sucht referiert.
Das Programm zum Fachtag finden Sie hier.
Eingestellt am: 13.03.2008
Autorin: Doris Sarrazin
Neue Publikationen erhältlich
Zwei neue Publikationen sind von der LWL-Koordinationsstelle Sucht veröffentlicht worden.
Der Band 38 aus der Reihe FORUM SUCHT "Praxis der Verhaltenstherapie in der Suchthilfe" enthält ausgewählte Hausarbeiten der Absolventen der verhaltensthreapeutisch orientierten Zusatzqualifikation Suchttherapie. Die breite Themenauswahl beinhaltet unter anderem die Gestaltung der therapeutischen Beziehung, Internetsucht, Genderaspekte, Humor in der Therapie und Rückfallprävention.
Die Ergebnisse einer Studie zu "Menschen mit Migrationshintergrund in den Suchthilfeeinrichtungen in Westfalen-Lippe" werden im gleichnamigen Band 39 der Reihe FORUM SUCHT vorgestellt. Eine Quintessenz aus der Studie: Fast alle Einrichtungen halten eine interkulturelle Öffnung für erforderlich, tun sich in der Umsetzung aber schwer.
Informationen, wie Sie die Veröffentlichungen bestellen können, finden Sie hier.
Eingestellt am: 13.03.2008
Autorin: Doris Sarrazin
Twinningprojekt mit Rumänien ist gestartet
In der vergangenen Woche startete mit der Auftaktveranstaltung am 03./04. März nach einer langen Vertragsverhandlung das Twinningprojekt "Increasing Vooperation Effectiveness between Institutions involved in fighting against drugs". Die LWL-Koordiantionsstelle Sucht ist Verwaltungspartner der Nationalen Antidrogen-Agentur in Bukarest, Rumänien.
An insgesamt 34 Aktivitäten nehmen in den kommenden 12 Monaten fast 50 Kurzzeitexperten aus Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik teil. Vor Ort für das Projekt in Bukarest tätig ist Marcus-Sebastian Martens. Das Projekt leitet Doris Sarrazin. Das Projektbudget von 800 000 € wird von der EU mit 600 000 € gefördert, der Rest wird von rumänischer Seite finanziert.
Eingestellt am: 13.03.2008
Autorin: Doris Sarrazin
Europäische Kommisson schreibt
Public-Health Programm 2008 - 2013 aus
Die Public Health Executive Agency (PHEA) der Europäischen Kommission hat seit dem 29.02.2008 auf ihrer Internetseite http://ec.europa.eu/phea/calls/call_for_proposals_en.html die diesjährige Ausschreibung des Public-Health Programms 2008 - 2013 mit allen wichtigen Informationen wie den Richtlinien für Bewerber, relevanter Gesetzgebung und den erforderlichen Bewerbungsunterlagen publiziert. Die Anträge können bis zum 23.05.2008 gestellt werden. Mit diesem Datum endet die Antragsfrist.
Eingestelle am: 29.02.2008
Autorin: Marion Hölscher
Arbeitsgruppe "Behinderung und Sucht"
Am 19.02.2008 tagte erstmals unter Federführung der LWL-Koordinationsstelle Sucht eine Arbeitsgruppe zum Thema "Behinderung und Sucht", um zu prüfen, welche Aktivitäten für die vorgenannte Zielgruppe erarbeitet werden könen. An dem Treffen waren auch Teilnehmer/innen aud den Niederlanden zugegen. Die Arbeitsgruppe wird sich im Juni 2008 erneut treffen, um das Thema weiter zu befördern.
Eingestellt am: 26.02.2008
Autor: Hartmuth Elsner
Nordrhein-Westfälischer Arbeitskreis zur Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation in Jugend- und Drogenfragen tagte am 20. Februar 2008 in Münster
Die LWL-Koordinationsstelle Sucht arbeitet seit 1999 im Rahmen von Projekten der Jugend- und Suchthilfe /-prävention mit der Russischen Föderation, insbesondere der Volga-Don-Region, zusammen.
Aus diesen Kooperationen heraus entstand von einigen ein Arbeitskreis, in dem sich unterschiedlichste Instituionen, Vereine und Einrichtungen aus NRW, die ebenfalls in den genannten Themenbereichen mit Regionen der Russischen Föderation zusammenarbeiten, über Erfahrungen austauschen. Weitere Ziele des Arbeitskreises sind die gemeinsame Lobby-Arbeit in NRW, Austausch von Informationen und Produkten und die gemeinsame Arbeit mit Jugendlichen in Russland.
Am 20.02.2008 fand das Treffen des Arbeitskreises in den Räumen des LWL in Münster statt.
Wir freuen uns -auch nach dem Arbeitskreistreffen- über die Kontaktaufnahme von Einrichtungen und Vereinen aus NRW (aber auch darüber hinaus), die im Bereich des Jugendschutzes, der Jugendarbeit oder der Sucht- und Drogenhilfe bzw. -prävention in Regionen de Russischen Föderation tätig sind und uns an ihren Erfahrungen teilhaben lassen, aber auch Interesse an einer gemeinsamen Arbeit mit Russland haben, unter der Telefonnummer 0251-591 5994 oder per E-Mail an ma.hoelscher@lwl.org.
Eingestellt am: 21.02.2008
Autorin: Marion Hölscher
