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Aktuelles
Neuigkeiten aus dem Arbeitsfeld der LWL-Koordinationsstelle Sucht
18. November 2010, Marl-Sinsen
IX. LWL-Arbeitskreis MANN & SUCHT
Die LWL-Koordinationsstelle Sucht führt am 18. November 2010 den IX. Arbeitskreis "Mann & Sucht" in der LWL-Klinik Marl-Sinsen -Haardklinik-, Kinder- und Jugendpsychiatrie ~ Psychotherapie ~ Psychosomatik durch.
Am Vormittag stellt Karloa Ludwig von der Landeskoordination Integration NRW, Fachbereich Gender und Sucht aus Köln interaktiv das Projekt "Gender - Forum Sucht" vor. Zum Thema "Inititationsriten und Sucht in der Männerwelt" referiert Matthias Tholen aus Mannheim.
Der kollegiale Fachaustausch findet am frühen Nachmittag statt. Abschließend besteht die Möglichkeit an einer Klinikführung teilzunehmen.
Das Programm, ein Fax-Anmeldeformular und die Wegbeschreibung finden Sie HIER...
eingestellt am: 25.08.2010
Autor: Jörg Körner
Fred goes net
Fachtagung vom 6. - 7. Oktober 2010 in Münster
Am 6. und 7. Oktober schließt die LWL-Koordinationsstelle Sucht gemeinsam mit ihren 17 europäischen Partnern im Rahmen einer internationalen Tagung das dreijährige EU-Projekt „FreD goes net“ ab.
Wie wurde FreD in den 12 Pilotländern umgesetzt? Wie klappt im Vergleich die Ausweitung der Zugangswege in Deutschland und in anderen Ländern? Von welchen weiteren innovativen Projekten der Frühintervention kann die deutsche Suchtprävention profitieren?
Neben Fachvorträgen zur Projektdurchführung und Evaluation stellen die teilnehmenden Partner ihre Arbeit in sogenannten „Länderzimmern“ vor.
Am zweiten Veranstaltungstag werden weitere interessante Good Practice Projekte zur Frühintervention aus den verschiedenen europäischen Ländern vorgestellt.
Abschließend gibt Gregor Burkhart von der EBDD in Lissabon Empfehlungen für die erfolgreiche Fortführung des Frühinterventionsansatzes in Europa.
Weitere Informationen zum Projekt, dem Programm und zur Anmeldung erhalten Sie unter www.fred-goes-net.org.
eingestellt am: 09.08.2010
Autorin: Nadja Wirth
Fachtagungen "Jugend (s)Sucht Hilfe"
am 07.07.10 in Hattingen und am 14.07.10 Borken
Die Fachtagung "Jugend (s)Sucht Hilfe - Kooperationen zwischen den Hilfesystemen" fand am 07. Juli 2010 für das Ruhrgebiet in Hattingen und am am 07. Juli 2010 für das Münsterland in Borken statt.
Die Beiträge der jeweiligen Fachtagung finden Sie als kostenfreien PDF-Download in unserem Veranstatlungsarchiv.
eingestellt am: 16.07.2010
Autor: Jörg Körner
Bundeskongress am 22./23.11.2010 in Frankfurt a.M.
Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe (DG-SAS) - in Kooperation mit der Fachhochschule Frankfurt a. M., Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit - möchte auf den diesjährigen Bundeskongress „Psychosoziale Interventionen in der Suchthilfe - Perspektiven der Sozialen Arbeit in Zeiten knapper Ressourcen“ am 22./23.11.2010 in Frankfurt aufmerksam machen.
Das Programm mit Anmeldekarte finden Sie hier [45 KB].
eingestellt am: 06.07.2010
Autorin: Alexandra Vogelsang
Westfälisch-Lippische Elternkreistagung jährte sich zum 30. Mal
40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der verschiedensten Elternkreise in Nordrhein-Westfalen haben vom 2.-4. Juli 2010 an der Westfälisch-Lippischen Elternkreistagung in Schmallenberg/Bad Fredeburg mit großer Begeisterung teilgenommen.
Mit ihrem Grußwort am Freitagabend hat die aus dem Schwabenland stammende Vorsitzende des Bundesverbandes der Elternkreise suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e.V. (BVEK), Renate Dorsch den westfälisch-lippischen Elternkreisen bescheinigt, mit dem LWL einen zuverlässigen und kompetenten Partner im Land zu haben. Dies sei einzigartig in der BRD.
Den Abend beschloss das Malteser Fausttheater Hamm. Unter der Leitung von Norbert Hagen und Peter Lüffe haben zehn Jugendliche das Stück „Vorbilder – Luther kommt!“ und den Prolog aus dem Stück „Dr. Faustus“ aufgeführt.
Der Titel der 30. Elternkreistagung „Begegnungen mit...“ war Programm. Impulsreferate aus den Bereichen der Polizei (Stefan Didam), Justiz (Peter Prause), Sucht- und Drogenberatung (Theo Köhler), Sucht-Rehabilitation (Brigitte Reuter-Markowsky), des Maßregelvollzuges (Paul Suer) und zweier Ex-User gaben den passenden Input, um in den Nachmittagsarbeitsgruppen die vielen speziellen Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgiebig beantworten zu können.
Am Sonntag referierte Dr. Dieter Geyer, Leitender Arzt der Fachkliniken Fredeburg und Holthauser Mühle, zum Thema „Suchtmittelkonsum im Alter“. Der lebhafte Vortrag stellte u.a. heraus, dass verheiratete Männer länger leben als Unverheiratete. Frauen allerdings leben länger, wenn sie unverheiratet blieben, so stellten es einige Untersuchungen fest.
Nachdem Wolfgang Odenthal dem Plenum die Aktivitäten und Planungen der ARWED für das nächste Jahr erläuterte, stellte er den neu gestalteten Internetauftritt des Vereins vor.
Wolfgang Rometsch schloss die dreitägige Tagung mit aktuellen Informationen aus der LWL-Koordinationsstelle Sucht. Er stellte die Projekte AVerCa und Eltern.aktiv dem interessierten Auditorium vor.
Die Beiträge der Referenten stehen als kostenfreier PDF-Download im KS-Veranstaltungsarchiv zur Verfügung.
eingestellt am: 06.07.2010
Autor: Jörg Körner
TAKE CARE
Strategies towards responsible alcohol consumption for adolescents in Europe
Europa hat weltweit die höchste Alkoholkonsumrate und der Alkoholgebrauch ist in den Kulturen der EU-Länder fest verankert. Der Alkoholkonsum bei Minderjährigen und besonders das binge drinking (Konsum von 5 oder mehr alkoholischen Getränken anlässlich einer Trinkgelegenheit) stellen ein ernsthaftes Problem dar. Laut Eurobarometer 2010 beträgt der Anteil der Jugendlichen unter den sogen. „Komatrinkern“ bedenkliche 33 %. Dabei sind sich die Jugendlichen der Gefahren und Risiken, denen sie sich durch ihren Alkoholkonsum aussetzen und Erwachsene (z.B. Eltern, Schlüsselpersonen) sich im Allgemeinen ihrer Verantwortung als Vorbilder, oft nicht bewusst. Auch die Einzelhändler erkennen ihre Rolle, die sie beim Verkauf von Alkohol an Minderjährige spielen, nicht. Regelungen des Jugendschutzgesetztes (JuSchG) sind oft nicht hinreichend bekannt oder werden einfach nicht beachtet.
Ein praktisches Beispiel hierzu ist der Portwein. Viele wissen nicht, dass er viniert ist; das heißt, dass ein 80%iges Weindestillat während des Gärungsprozesses zugegeben wird, um diesen zu stoppen. Destillate dürfen in Deutschland aber erst mit 18 Jahren erworben und konsumiert werden.
Vor diesem Hintergrund hat die LWL-Koordinationsstelle Sucht das Projekt TAKE CARE entwickelt, dass Mitte Juni in Irland seinen ersten Workshop für die Fachkräfte aus zehn europäischen Ländern durchgeführt hat.
Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter www.project-take-care.eu.
eingestellt am: 30.06.2010
Autor: Jörg Körner
Fachtagung
Zur Fachtagung Internet und Medienabhängigkeit Forschung, Prävention, Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten trafen sich am 11. Juni 2010 mehr als 120 Teilnehmer im LWL- Landeshaus.
"Ob von einem Suchtverhalten gesprochen werden kann, ist in der – zumeist neurowissenschaftlichen – Forschung umstritten", erklärte Frau Barbara Klotz in Ihrem Beitrag "Internetsucht – Gibt es das wirklich?"
Allgemein gehen die Schätzungen davon aus, dass 1,5 - 3% aller Internetsüchtigen Symptome einer Abhängigkeit zeigen und ca. 5% das Internet problematisch, d.h. mit Beeinträchtigung ihres Lebensalltages, nutzen. Dabei handelt es sich um ein überwiegend männliches Störungsbild, wie Herr Andreas Koch, Essen erläuterte.
In vier Arbeitsgruppen wurden unter der Leitung von Dr. Wilfried Huck, Hamm, Andreas Koch, Essen, Martin Müsgens, Düsseldorf und Dr. Petra Schuhler, Münchwies aktutelle Konzepte und Erfahrungen der Prävention, Beratung und Therapie vorgestellt und diskutiert.
Die Vorträge der Referenten erhalten Sie als kostenfreien PDF-Download auf der Seite "Veranstaltungsarchiv".
eingestellt am: 21.06.2010
Autorin: Barbara Harbecke
Der LWL
Der LWL stellt sich vor
