Arbeitskreis

Sucht und Migration

Nächster Termin:

Der näschte Arbeitskreis findet voraussichtlich am

23. Oktober 2014
10.00 - 13.00 Uhr
in der Bernhard-Salzmann-Klinik
des Zentrums für Suchtmedizin

im LWL-Klinikum Gütersloh statt.

Einladung wird noch bekannt gegeben.


Das Anmeldeformular bitte ausschließlich per E-Mail mit Angabe Ihres Vor- und Nachnamens, der Adresse Ihrer Dienststelle und Ihrer dienstlichen Telefonnummer an: anika.laskiewicz@lwl.org.

Fact-Sheet

Suchthilfe und Migration

Arbeitskreistreffen XIV 19. März 2013

Auch der XIV Arbeitskreis kreiste in Münster mit über 30 Teilnehmenden wieder um ein gewünschtes Thema. Im ersten Teil stellte Frau Anila Börger (Gesundheitskoordinatorin/-mediatorin mit eigener Migrationserfahrung) gemeinsam mit Frau Christel Kunz, Kreis Gütersloh, Geschäftsstelle der Gesundheitskonferenz, das Projekt „MiMi“ vor. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Angebot der Suchthilfe von Migranten für Migranten in deren Muttersprache.

Folgend die Präsentation [PDF 5MB].

Daran anschließend stellte Nikita Levinson - gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin, Britta Klink - den eigenen Betrieb (Dienstleistungen Levinson ABW) und seine Arbeit vor. Den Flyer zum download finden Sie hier.

Wir freuen uns sehr über die Einladung von Herrn Devrim Turan, Oberarzt der Klinik Brilon-Wald, den nächsten Arbeitskreis am 17.10.2013, dort durchführen zu können. Vielen Dank.

Arbeitskreistreffen XIII 13. November 2012

Das Arbeitskreistreffen am 13. November 2012 war mit ca. 40 Teilnehmenden sehr gut besucht. Im ersten Teil stellte Herr Talip Yaldir, ASD der Justiz, LG Krefeld, Sozialarbeiter, die Ergebnisse seiner Diplomarbeit zum Thema „Pathologisches Spielen bei türkisch stämmigen Migranten – Einflussfaktoren und Behandlungsangebote“ vor.
Im zweiten Teil informierte Herr Mathias Speich, Mitarbeiter der LWL-Koordinationsstelle Sucht, Münster, über die Ergebnisse und Empfehlungen der „Bestandsaufnahme“ zu transkulturellen Kompetenzen in der Suchthilfe NRW. Im Anschluss daran fand war noch ausreichend Zeit für den Austausch über die Entwicklung in den Einrichtungen.

Arbeitskreistreffen XII 13. März 2012
Am 13.03.2012 fand das 12. Arbeitskreistreffen im LWL-Medienzentrum für Westfalen statt. Der eingangs gezeigte Film „Almanya - Willkommen in Deutschland“ ermunterte die Mitglieder, sich über spezifische Aspekte, die die Einwandergeneration und ihre inzwischen beheimateten Nachkommen betreffen, auszutauschen. Die unterschiedlichen Sichtweisen regten an, eigene Vorurteile kritisch ins Visier zu nehmen und Schlussfolgerungen für den Arbeitsalltag zu ziehen.
Zudem wurde auf die Romantrilogie von Dieter Forte „Das Haus auf meinen Schultern" verwiesen. Eine empfehlenswerte Lektüre „kurioser Mischung der Mentalitäten“.


Arbeitskreistreffen XI 08. Dezember 2011
Am 08.12.2011 fand das 11. Arbeitskreistreffen, mit dem Thema "Pathologisches Glücksspiel bei Patienten mit türkischer Herkunft", in der Bernhard-Salzmann-Klinik in Gütersloh statt.
Die über 30 Teilnehmenden wurden zunächst von Ulrike Dickenhorst, therapeutische Leiterin der Klinik, ins Thema eingeführt (Präsentation im Anhang), anschließend erläuterte Ludmilla Dickmann die therapeutische Praxis.
Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn B., der aus Sicht eines Patienten berichtete.

Präsentation Pathologisches Glücksspiel

Arbeitskreistreffen IX 26. Oktober 2009

Am 26.10.2009 nahmen knapp 30 Teilnehmer/innen des Arbeitskreises an einer Besichtigung und einem anschließenden Austausch in der Yunus Emre Moschee in Hamm teil. Nach einer sehr eindrucksvollen Besichtigung des Gebetshauses fand ein intensiver Dialog in den Sozialräumen der Moschee über die Religion und Kultur des Islams statt.

Yunus Emre Moschee, Hamm

Deutlich wurde, dass die Verantwortlichen in den Moscheen eine gute Schnittstelle zur Kontaktaufnahme zu Menschen mit türkisch-islamischem Hintergrund sein können. In Hamm war eine enorme Offenheit für eine Zusammenarbeit erlebbar.

Die Arbeitskreismitglieder möchten sich auch an dieser Stelle nochmals sehr herzlich bei Herrn Ishak Kilic (Vorbeter-Imam) und Herrn Mehmet Altikulac (2. Vorsitzender der Yunus Emre Moschee) sowie bei allen anderen Mitgliedern für die überaus freundliche Gastfreundschaft bedanken.

Arbeitskreistreffen VIII 26. Mai 2009
Erstmalig beschäftigten sich die Mitglieder des Arbeitskreises mit dem Thema „Menschen mit türkisch-islamischen kulturellem Hintergrund“. Hierzu berichtete Herr Mete Tuncay vom Drogenverein Mannheim über Wissenswertes zur Kontaktaufnahme türkischstämmiger Mitmenschen. Nach einer Kurzvorstellung des Drogenvereins Mannheim e.V. folgten soziokulturelle Hintergründe und Besonderheiten sowie Konsequenzen für die Praxis. Die Teilnehmerinnen des Arbeitskreises wünschen einen weiteren Blick in die Lebenswelten. Auf Wunsch wird im Rahmen des nächsten Treffens eine Moschee besichtigt. Der Herbsttermin wird in Kürze bekannt gegeben. Den Beitrag von Herrn Tuncay können Sie hier downloaden.
 

Arbeitskreistreffen VII 15. Oktober 2008

Nachdem der Leiter der Gefährdetenhilfe, Herr Viktor Brakowski, die Arbeit der Gefährdetenhilfe Bad Eilsen e.V. im Mai 2008 vorstellte, wurde der Wunsch geäußert, diese Einrichtung zu besuchen, um die Arbeit vor Ort kennen zu lernen. Hierbei wurde zunächst die Wohngemeinschaft als Ganzes besichtigt. Des weiteren fand ein Austausch mit den Bewohnern, Mitarbeitern und Familienangehörigen statt, sowie eine Vorstellung der Arbeitsprojekte. Die Mitglieder des Arbeitskreises bedanken sich noch einmal recht herzlich bei Herrn Brakowski für diesen Einblick.

 

Arbeitskreistreffen VI 20. Mai 2008

Herr Viktor Brakowski, Leiter der Gefährdetenhilfe Bad Eilsen e.V. stellte das Konzept seiner Arbeitsgemeinschaft vor. Die Gefährdetenhilfe ist eine Seelsorgerisch ausgerichtete Arbeitsgemeinschaft von Christen aus verschiedenen Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaften, die Menschen aufnimmt, die in ihrem Leben – auch aufgrund einer Suchterkrankung – Schwierigkeiten haben. Durch das Leben in der Gemeinschaft sollen sie neue Perspektiven für sich entwickeln lernen. Neben diesem Beitrag und einer anschließenden Diskussion gab es Zeit für einen internen Austausch.

 

Arbeitskreistreffen V 23. Mai 2007

Thema: „Gewalt und Gewaltbereitschaft“. Hierzu referierte Herr Wilhelm Stratmann vom Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW (lAF) in Münster einen einführenden Vortrag mit dem Titel: „Gewaltbereite (jugendliche) Aussiedler – Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten der Polizei NRW“.

Herr Stratmann ist Kriminalkommissar und Dozent für interkulturelle Themen am lAF.

 

Arbeitskreistreffen IV 24. Oktober 2006

Das vierte Arbeitskreistreffen lud ein zum Austausch von praktischen Projekten. Folgende Projekte wurden kurz skizziert:

 

„Ambulante Rehabilitation für drogenabhängige Menschen schwerpunktmäßig mit Migrationshintergrund“, Heide Neumann

„Interkulturelle Öffnung der Suchtberatung“, Stefan Lehmann

„Nachsorge von Aussiedlern, Lüdinghausen“, Wolfgang Schmitz

„Erfahrungsbericht Homepartys“, Ludmilla Dickmann,

 

Berichte über weitere Projekte werden im Arbeitskreis gern angenommen.

 

Arbeitskreistreffen III 01. Juni 2006 

Thema: „Geschichte, Kultur, Herkunft der Aussiedler aus den Republiken der ehemaligen Sowjetunion und deren Integration nach der Einreise in Deutschland“. Hierzu referierte der Aussiedlerbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen, Pfarrer Edgar Born. Nach dem Vortrag standen Pfarrer Edgar Born, zwei Aussiedlereltern, J. Itkis und N. Berba, aus dem münsteraner Stadtteil Gievenbeck, sowie die Koordinatorin des Modellprojekts SeM, L. Dickmann, Frage und Antwort. 

 

Arbeitskreistreffen II 14. Juni 2005 

Neben einem fachlichen Austausch ging es beim zweiten Treffen vorrangig um den Ansatz der systematischen Arbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen aus einer Mehrgenerationenperspektive. Referent: Herr Dr. Ruthard Stachowske. Er berichtete über theoretische Aspekte, sowie über seine praktischen Erfahrungen.

 

Arbeitskreistreffen I 26. Oktober 2004 

Am 26. Oktober 2004 entstand auf Initiative von Teilnehmenden früherer LWL-KS-Veranstaltungen der Arbeitskreis „Sucht und Migration“. Verschiedene Projekte und Initiativen aus dem Themenbereich wurden vorgestellt und diskutiert. Die künftigen Sitzungen sollen zur Hälfte aus Diskussion eines speziellen Themas unter der Beteiligung von – auch externen – Referenten dienen. Es soll aber auch Zeit für den informellen Erfahrungsaustausch bleiben.