Arbeitskreis Mann & Sucht
Aktuelle Informationen
Nächster Termin:
Der V. Arbeitskreise findet am
20. Mai 2008
in der LWL-Klinik Hamm
Heithofer Allee 64
59071 Hamm
statt.Das Programm, Anfahrtsskizze und Anmeldeformular
erhalten Sie als PDF-Datei hier.
Der "Leitfaden zur männerspezifischen Sucht- und Drogenarbeit - Handlungsempfehlungen für die Praxis"(M5) [PDF, 328 KB]
ist bei der II. Genderfachtagung "Wo bleibt der Mann?" am 12. Juni 2006 der Fachöffentlichkeit vorgestellt worden.
Sie können auch den gedruckten Leifaden über Jörg Körner (Kontakt siehe unten) kostenlos beziehen.
Chronologie des Arbeitskreises
Gender Mainstreaming, die Strategie für mehr Geschlechtergerechtigkeit, erreicht zunehmend die Praxis der Suchthilfe. Standen lange Zeit frauenspezifische Aspekte im Vordergrund der Diskussionen, so mehren sich heute die Forderungen nach einer stärker männerspezifischen Betrachtung der Beratungs- und Therapiemaßnahmen.
Viele Männer sind heute mit der Forderung konfrontiert, sich in ihrem Beziehungsverhalten zu ändern, eine andere Rolle einzunehmen, sich stärker zu hinterfragen - dieses verunsichert MANN. Die Ursachen für viele Probleme liegen aber nicht nur in individuellen Verhaltensmustern, sondern sind Ausdruck der veränderten gesellschaftlichen Ansprüche an die Männer. Das findet zunehmend auch in der Arbeit mit suchtkranken Männern seinen Niederschlag.
Aber: Was ist überhaupt männerspezifisch? Wie kann sich dieses in der konkreten therapeutischen Arbeit darstellen? Welche Konsequenzen müssen möglicherweise gezogen werden; evtl. auch aus der jungenspezifischen Präventionsarbeit?
Auf der am 29. September 2004 durchgeführten Fachtagung "MÄNNERSACHE - Brauchen wir eine männerspezifische Suchthilfe?" haben sich - nach einem umfassenden Überblick über den Forschungs- und Diskussionsstand - ganz konkret 50 (Fach-)Männer zusammgefunden, die sich mit der praktischen Arbeit auseinandersetzen wollen. Dabei wird auf Männer mit Migrationserfahrung noch einmal gesondert eingegangen. Referenten aus Deutschland, der Schweiz sowie den Niederlanden haben ihre Konzepte vor- und zur Diskussion gestellt.
Das erste Treffen des Arbeitskreises "Mann & Sucht" fand am 26. April 2005 in Münster statt.
Hier können Sie sich die Beiträge der Referenten zum 1. Arbeitskreis kostenlos herunterladen:
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II. Genderfachtagung und II. Arbeitskreis Herr Dr. Heino Stöver stellte im zweiten Teil der Veranstaltung den "Leitfaden zur männerspezifischen Sucht- und Drogenarbeit - Handlungsempfehlungen für die Praxis" (M5) vor, den er im Auftrag der LWL-Koordinationsstelle Sucht erarbeitet hat. Er hielt einen Vortrag, der Hintergründe sowie Zahlen, Daten und Fakten zum Leitfaden enthielt. Diesen Vortrag können Sie sich hier herunterladen [PDF 1 MB]. Der mit 37 Teilnehmern besuchte offene Arbeitskreis "Mann & Sucht" verlief am Nachmittag sehr engagiert. Ergebnisse waren z.B.
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III. LWL-Arbeitskreis Mann & Sucht vom 27.02.2007, Klinik am Hellweg, Oerlinghausen
Das III. Treffen des offenen LWL-Arbeitskreises „Mann & Sucht“ stand dieses Mal ganz im Zeichen der Suchtproblematik unter jugendlichen und erwachsenen, männlichen, deutsch-russischen Migranten. Daneben wurden weitere männerbezogene Themen aus der Praxis der ambulanten und stationären Suchthilfe besprochen. 46 interessierte Männer hatten sich dazu in der Klinik am Hellweg in Oerlinghausen eingefunden. Referent zur Aussiedler-Thematik war der Aussiedlerbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen, Pfarrer Edgar Ludwig Born. Er informierte in einem lebhaften und kurzweiligen Vortrag über die anderen kulturellen Hintergründe der spätausgesiedelten Menschen in Deutschland.
Den Vortrag von Herrn Born können Sie hier herunterladen [PDF 365 KB].
Über aktuelle Entwicklungen in der geschlechtsorientierten Suchtarbeit referierte Prof. Dr. Heino Stöver vom Fachbereich Public Health der Universität Bremen. "Ein Blick auf andere europäische Länder lohne sich immer", meinte Stöver. In der Schweiz gebe es beispielsweise eine nachahmenswerte Internet-Datenbank, in der Kliniken mit gendergerechten Angeboten nach festgelegten Qualitätskritierien eingetragen sind. Bislang habe das Bundesministerium für Gesundheit noch kein Interesse an einer deutschen Implementierung dieses Ansatzes gezeigt.
Den Vortrag von Herrn Prof. Dr. Stöver können Sie hier herunterladen [PDF 293 KB]
In zwei Arbeitsgruppen wurde anschließend eine Fülle von Themen besprochen. Unter anderem ging es um „Abhängigkeit und männliche Sexualität“ und „Die Implementierung von Genderansätzen in der täglichen Arbeit“.
IV. Arbeitskreis vom 21.11.2007 in der kath. Akademie Franz Hitze Haus, Münster
25 Männer nahmen am IV. AK "Mann & Sucht" zum Thema "Mann und Sexualität" teil.
Herr Dr. Steffen Fliegel, Münster hielt einen Vortrag auf der Basis von OHP-Folien zur o.g. Thematik. Diese Folien könne Sie hier als kostenfreien PDF-Download erhalten: "OHP-Vortrag von Herrn Dr. Steffen Fliegel" [PDF, 172 KB].
Nach dem Vortrag wurde das Thema weiter in den Arbeitsgruppen "stationär" und "ambulant" vertieft, aus denen folgende Fazits hervor gingen:
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Weitere Informationen erhalten Sie bei: Wolfgang Rometsch Tel.: 0251 591-4710 Fax: 0251 591-5499 E-Mail: wolfgang.rometsch@lwl.org |
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Jörg Körner
Tel.: 0251 591 5538
Fax: 0251 591 5484
E-Mail: joerg.koerner@lwl.org
