Arbeitsbuch EFQM Diagnose SB - Version 2002
Pursche, Nabitz, Mühl, Winterberg, Winkler
Das Arbeitsbuch EFQM Diagnose SB - Version 2002 ist eine Weiterentwicklung des in der ersten Projektphase von 1995 bis 1998 entwickelten Arbeitsbuches. Die Erfahrungen mit der Anwendung dieses Instrumentes in der Transferphase von 1999 bis 2002 in Einrichtungen der ambulanten Suchthilfe in NRW flossen in die Überarbeitung am Ende der Projektlaufzeit ein.
Das Arbeitsbuch erläutert in einem einführenden Informationsteil das EFQM-Modell und das Vorgehen bei der Durchführung der Selbstbewertung. In einem zweiten Teil enthält es einen Fragebogen für die Selbstbewertung in Suchtberatungsstellen und Hinweise für die Auswertung. Der Fragebogen berücksichtigt alle Kriterien des EFQM-Modells und bildet die Arbeit in den Beratungsstellen ab. Zugrundegelegt wurde das um das Kriterium "Professionalität" erweiterte EFQM-Modell Jellinek.
Das Rating des Fragebogens bildet in vereinfachter Form die Bewertungssystematik des EFQM-Modells ab. Der Fragebogen dient dazu, gemeinsam mit allen Mitarbeiter/innen einer Einrichtung den Entwicklungsstand des QM zu evaluieren um dann in einen Verbesserungsprozess einzutreten.
Das Arbeitsbuch EFQM Diagnose SB - Version 2002 kann und soll in den Einrichtungen vervielfältigt werden, damit alle Mitarbeiter/innen ihr Exemplar für die Selbstbewertung bearbeiten können. Eine Veränderung dieses Instrumentes durch einzelne Einrichtungen ist jedoch nicht erwünscht. Mit dem Arbeitsbuch EFQM Diagnose SB - Version 2002 steht in Nordrhein-Westfalen ein einheitliches Instrument für die Durchführung der Selbstbewertung in der ambulanten Suchthilfe zur Verfügung. Dieses eignet sich auch für die Initiierung von Benchmarking-Prozessen. Bei einrichtungsspezifischen Anpassungen wäre eine Vergleichbarkeit nicht mehr gegeben.
Weiterentwicklungen des Arbeitsbuches EFQM Diagnose SB - Version 2002 im Hinblick auf spezifische Einrichtungsarten, wie z.B. niedrigschwellige Hilfen, könnten jedoch gemeinsam im Qualitätszirkel ambulante Suchthilfe NRW in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe erarbeitet werden.
Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie an einer Weiterentwicklung mitwirken möchten.
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Jörg Körner
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