Projekt Search
Die Projekte SEARCH und SEARCH II widmeten sich auf europäischer Ebene der Suchtprävention für die Gruppe der Flüchtlinge, Asylsuchenden und illegalen Einwanderer. Beteiligt waren zunächst Organisationen und Fachstellen der Suchthilfe aus zunächst sechs, später aus zwölf europäischen Ländern. Prozesse, Ergebnisse, Erfahrungen und Methoden der suchtpräventiven Arbeit sollten verglichen und gemeinsames Wissen entwickelt werden. Die Projektleitung und -koordination lag jeweils beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Koordinationsstelle Sucht, Münster.
Das Projekt SEARCH wurde vom 1. Oktober 2000 bis zum 31. März 2002 von der Abteilung SANCO G2 der Europäischen Kommission gefördert. Die 18-monatige Projektlaufzeit erwies sich als nicht ausreichend. Deshalb wurde vom 1. Oktober 2002 bis 31. März 2004 ein Anschlussprojekt unter dem Namen SEARCH II durchgeführt. Es wurde wiederum durch die Europäische Kommission gefördert.
Der Name SEARCH hat eine doppelte Bedeutung aus. Im Sinne von „Re-Search“ verweist er auf den Forschungsbedarf zum Thema Sucht unter Flüchtlingen und illegalen Einwanderern. Der Begriff drückt aber auch die Suche dieser Menschen nach Sicherheit, Würde und Schutz aus.
Weitere Informationen zu den Projekten erhalten Sie bei:
Wolfgang Rometsch
Tel.: 0251 591 4710
Fax: 0251 591 5499
E-Mail: wolfgang.rometsch@lwl.org
