euro peers und euro youth in der
interregionalen Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation
euro peers – Suchtprävention in vier Regionen der Russischen Föderation
euro peers wurde durchgeführt von Mai 2003 bis Februar 2004. Neben der Koordinationsstelle Sucht war daran das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland beteiligt. Die Durchführung geschah im Auftrag und durch Finanzierung der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei unter Einbeziehung des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Familie und Frauen. Ziel war ein Kompetenztransfer zur Implementierung des Peer-Ansatzes in der Sucht- und Drogenprävention in Schulen der Regionen Kostroma, Nishnij Novgorod, Vologda und Samara.
euro youth – Aufbaumaßnahme zum Praxisprojekt euro peers. Suchtprävention in der Russischen Föderation
euro youth wurde geplant als Aufbaumaßnahme direkt im Anschluss an das im Februar 2004 abgeschlossene Projekt euro peers. Deutsche Projektpartner dabei sind die Koordinationsstelle Sucht, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland, das Fachteam Suchtprävention der Stadt Dortmund und der Arbeitskreis Straffälligenhilfe e.V. für die Stadt Aachen. Der mit euro peers angestoßene Kompetenztransfer soll vertieft, bisherige Maßnahmen evaluiert und das Peer-Konzept auf die außerschulische Jugendarbeit erweitert werden. In der Russischen Föderation sind wiederum die Regionen Kostroma, Nishnij Novgorod, Vologda und Samara beteiligt. Neu hinzu kommt als weitere Partner-Region der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei die Stadt Rostow am Don, Partnerstadt der Stadt Dortmund.
Ebenfalls unter Vermittlung des Landes NRW (Wirtschaftsministerium) wurde die Koordinationsstelle Sucht um Fachberatung zum Aufbau eines Drogenhilfesystems in der Region Samara auf der Basis des europäischen TACIS-Bistro-Programmes gebeten. Projektträger ist die Firma AHT International GmbH, Essen, in der Region Samara die gesellschaftliche Wohltätigkeitsstiftung "Neues Leben". Die fachliche Unterstützung des Projektes erfolgte von Ende 2002 bis Mitte 2003. Im Anschluss an das Projekt werden weitere Maßnahmen im Bereich der Suchtprävention entwickelt.
Weitere Informationen zu den Projekten erhalten Sie bei:
Wolfgang Rometsch
Tel.: 0251 591 4710
Fax: 0251 591 5499
E-Mail: wolfgang.rometsch@lwl.org
