euro youth – Aufbaumaßnahme zum Praxisprojekt euro peers.
Sucht- und Drogenprävention in der Russischen Föderation
Während der Durchführung der Aktivitäten von euro peers wurde den Beteiligten deutlich, dass eine Ausweitung des Konzeptes auf die außerschulische Jugendarbeit wünschenswert wäre. Als sinnvoll wurde auch angesehen, russischen Präventions-Fachkräften Hospitanzen in deutschen Einrichtungen zu ermöglichen und so den Kompetenztransfer zwischen Deutschland und der Russischen Föderation zu intensivieren.
euro youth wurde geplant als Aufbaumaßnahme direkt im Anschluss an das im Februar 2004 abgeschlossene Projekt euro peers. Deutsche Projektpartner sind die Koordinationsstelle Sucht, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland, die Stadt Dortmund und der Arbeitskreis Straffälligenhilfe e.V. für die Stadt Aachen. In der Russischen Föderation sind wiederum die Regionen Kostroma, Nishnij Novgorod, Vologda und Samara beteiligt. Neu hinzu kommt als weitere Partner-Region der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei die Stadt Rostow am Don, Partnerstadt der Stadt Dortmund.
Der mit euro peers angestoßene Kompetenztransfer soll vertieft, bisherige Maßnahmen evaluiert und das Peer-Konzept auf die außerschulische Jugendarbeit erweitert werden. Zentrales Element von euro youth sind Sommercamps, in denen Jugendliche von 13 bis 17 Jahren zu Peer-Leadern geschult werden sollen.
euro youth besteht aus zwei Bausteinen:
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Baustein I
Dieser wird in einer rund einwöchigen Veranstaltung durchgeführt. Kernstück des ersten Bausteines ist die dreitägige Fortbildungsveranstaltung euro youth, die sich an Fachkräfte der Suchtprävention richtet.
Vermittelt werden den Peer-Leader-Trainern folgende Kenntnisse:
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Baustein II Der zweite Baustein soll das Projekt euro youth begleiten. Dabei geht es um die ständige Evaluierung der geleisteten Arbeit sowie die Planung weiterer Schritte und Maßnahmen. In diesen Bereich fällt die Konzeption von „Train the Trainer“-Seminaren genauso wie die Organisation von Hospitanzen für russische Fachkräfte in Sucht- und Drogenhilfeeinrichtungen in Deutschland. |
Weitere Informationen zu den Projekten erhalten Sie bei:
Wolfgang Rometsch
Tel.: 0251 591 4710
Fax: 0251 591 5499
E-Mail: wolfgang.rometsch@lwl.org
