Methoden im Projekt SeM
Die methodische Basis des Projektes SeM bildeten der Peer- und der Multiplikatorenansatz. Auf der Basis dieser Ansätze und der Ergebnisse der RAR-Untersuchung wurden schon bestehende Schulungsangebote angepasst und neue entwickelt, die sich an die drei spezifischen Zielgruppen richten.
Die Methodenwahl erfolgte, weil es sich bei der Gruppe der jungen spätausgesiedelten Menschen um eine sehr geschlossene Gruppe handelt. Fachkräfte finden nur sehr schwer Zugang dazu, umso mehr, als kulturelle und sprachliche Hürden bestehen. Gefragt ist ein kultursensibler Umgang mit dieser Gruppe. Zugang finden am ehesten Personen mit einem ähnlichen kulturellen und sprachlichen Hintergrund. Als Projektkoordination wurde vor diesem Hintergrund eine Spätaussiedlerin eingestellt. Auch Menschen, die durch die langfristige Arbeit mit den Jugendlichen zu Vertrauenspersonen geworden sind, können Zugang zu den Gruppen erhalten. Im einzelnen wurden im Projekt SeM folgende Methoden und Konzepte eingesetzt:
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Wolfgang Rometsch
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