Transfer
Nach der Teilnahme an den Trainings zum Thema Risikokompetenzentwicklung haben die Jugendlichen die Aufgabe übernommen, in ihrer Peer-Group als präventive Rollenmodelle zu wirken. Dabei bekommen sie Unterstützung von den Key Persons und den Fachkräften aus dem Projekt SeM in den jeweiligen Stadtteilen.
Der Einsatz der Key Persons wird durch die Projektkoordinatorin engmaschig unterstützt. Es fanden Evaluationstreffen für die Multiplikatoren statt, in denen die Erfahrungen zusammengetragen und festgehalten wurden. Am 23. und 24. September 2006 fand für alle Multiplikatoren ein Auswertungsseminar statt, in dem Erfahrungen und Einschätzungen abgefragt wurden.
Ab Oktober 2006 wurde zusammen mit dem wissenschaftlichen Institut FOGS mit Hilfe verschiedener Fragebögen jeweils eine Datenerhebung und Auswertung durchgeführt.
Um die Nachhaltigkeit der im Projekt erzielten Ergebnisse zu garantieren, ist ein Manual erstellt worden. Damit besteht die Möglichkeit, dass die ausgewählten und für die Arbeit mit ausgesiedelten Menschen angepassten Methoden von allen interessierten Kommunen und Einrichtungen nachvollzogen und „kopiert“ werden können. Das Projekt ist so angelegt, dass es nach der Implementierung mit vertretbaren finanziellen Mitteln durchgeführt werden kann.
Um für die im Projekt für die Arbeit mit ausgesiedelten Menschen und deren Umfeld überarbeitete und erprobte Methoden bundesweit zu werben, ist dem Projekt SeM eine Transferphase angeschlossen worden. Hierfür ist eine Veranstaltungsreihe geplant.
Den Informationsflyer hierzu stellen wir Ihnen als kostenlosen PDF-Download zur Verfügung: Flyer Interkulturelle Ansaetze SEM [91 KB]
Weitere Informationen zu den Projekten erhalten Sie bei:
Wolfgang Rometsch
Tel.: 0251 591 4710
Fax: 0251 591 5499
E-Mail: wolfgang.rometsch@lwl.org
