Führungskräfte sind gefordert,
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ein Qualitätsmanagementsystem auszuwählen, das den Erfordernissen der eigenen Einrichtung entspricht, |
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Geschäftsführung und Team zu überzeugen, |
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Qualitätsprojekte zu moderieren. |
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Mitarbeit zu motivieren, |
Um Sie auf diese und weitere Aufgaben vorzubereiten und Sie bei der Umsetzung zu unterstützen, entwickelte das Projekt "Qualitätsmanagement in der ambulanten Suchtkrankenhilfe NRW" die Schulung
Ausbildung zum/zur Qualitätskoordinator/-in
Die Schulung besteht aus verschiedenen Modulen, in denen sowohl der theoretische Hintergrund des Qualitätsmanagements als auch praxisbezogen die Methoden und Techniken zur Umsetzung vermittelt werden. Grundlage ist das Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM). Dieses wurde in Zusammenarbeit mit dem Jellinek-Zentrum, Amsterdam, an die spezifische Situation von Suchtberatungsstellen angepasst. Der Schulungszyklus umfasst insgesamt 80 Unterrichtsstunden und schließt mit der Anerkennung zum/zur Qualitätskoordinator/in nach den Richtlinien der "Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e. V. (GQMG)" ab. Der Ausbildungszyklus beginnt mit einer Einführungsveranstaltung. In weiteren vier Modulen werden alle Kenntnisse vermittelt, die notwendig sind, um ein Qualitätsmanagementsystem in der eigenen Einrichtung einführen zu können. Zudem werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Durchführung eines eigenen Qualitätsprojektes beraten, das sie bei einem zusätzlichem Treffen (Praxisberatung) der Ausbildungsgruppe vorstellen. Die Präsentation eines Qualitätsprojektes ist eine Voraussetzung für die Erteilung des Zertifikates.
Die einzelnen Bausteine sind:
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Einführungsveranstaltung: Definition und Hintergründe von Qualitätsmanagement sowie Einbindung in den gesundheitspolitischen Rahmen, Überblick über die unterschiedlichen QM-Systeme, Anforderungen an ein zeitgemäßes und bedarfsgerechtes QM-System, Nutzen und Risiken |
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Modul 1 "EFQM-Modell und Selbstbewertung" Grundlagen des EFQM-Modells als Qualitätsmangementsystem, Umsetzungsschritte der Selbstbewertung nach EFQM, der Fragebogen zur Selbstbewertung |
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Modul 2 "Systematische Einführung und Umsetzung von Qualitätsmanagement" Kommunikation und Kooperation (kundenorientiert, innerhalb von Hierarchien, berufsübergreifend), Rollenverständnis und -konflikte der Akteure, Möglichkeit der Fallsupervision, Einführung in die Grundlagen der Statistik |
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Modul 3 "Projektmanagement" Projektdefinition, Zielformulierung, systematische Aufgabengliederung, Zeitplanung, Methoden zur Kontrolle und Steuerung des Projektfortschritts |
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Modul 4 "Moderation und Präsentation" Projektdefinition, Zielformulierung, systematische Aufgabengliederung, Zeitplanung, Methoden zur Kontrolle und Steuerung des Projektfortschritts |
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Praxisberatung Präsentation der Qualitätsprojekte der Teilnehmer/innen, moderierte Diskussion, Beratung bei Fragen und Problemen |
Neues Angebot
Qualitätsmanagement nach EFQM und DIN EN ISO Gemäß den gültigen Förderrichtlinien des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sind alle landesgeförderten Sucht- und Drogenberatungsstellen verpflichtet, ein kontinuierliches Qualitätsmanagement zu implementieren. Das Angebot der KS besteht aus einzeln buchbaren Modulen, ist trägerübergreifend und berücksichtigt insbesondere Interessen und Ressourcen von Beratungsstellen, die die Implementierung eines QM-Systems mit wenigen Fachkräften realisieren müssen.
Beginn: Januar 2006
Angebot zum Qualitätsmanagement in Suchtberatungsstellen:
Weitere Informationen zu den Schulungen erhalten Sie bei:
Alexandra Vogelsang
Tel.: 0251 591 3838
Fax: 0251 591 5484
E-Mail: alexandra.vogelsang@lwl.org
