Lokale Alkoholpolitik

Von den Besten lernen!

Missbräuchlicher Alkoholkonsum und seine negativen Folgen geraten immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Trotz vielfältiger Bemühungen stiegen die Zahlen der Krankenhausaufnahmen, Gewalttaten und Sachschäden im Kontext Alkohol deutlich an. Häufig wurde dieser Trend mit Kindern und Jugendlichen in Verbindung gebracht, er betrifft aber im gleichen Umfang auch die Welt der Erwachsenen.

Bei dem Projekt Lokale Alkoholpolitik geht es darum, die verschiedenen lokalen Maßnahmen und Aktivitäten zu verbinden und gegebenenfalls zu ergänzen, um gezielter und übergreifender das Thema missbräuchlicher Alkoholkonsum mit seinen Folgen für eine Kommune anzugehen.

Dabei muss das Rad nicht neu erfunden werden! Best Practice-Beispiele aus dem In- und Ausland sollen dabei unterstützen. Die Anpassung an die jeweiligen kommunalen Rahmenbedingungen muss natürlich geleistet werden.

Unterstützung der Entscheider und einen politischen Auftrag

Damit verhaltens- und verhältnispräventive Aktivitäten möglichst optimal zusammenwirken, braucht es die Unterstützung der Entscheider und einen politischen Auftrag. Eine kommunale Alkoholpolitik sollte genauso selbstverständlich werden, wie beispielweise die Bau-, Wirtschafts- oder Kulturpolitik einer Kommune.

Die Broschüre Stadt, Land, Alkohol soll Ihnen Anregungen zum handeln geben, mit dem Ziel die positive Seite des Alkoholkonsums zu bewahren – aber entschieden etwas gegen die Nebenwirkungen zu unternehmen.

Wir wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!