Projekt SeM

Sekundäre Suchtprävention für spätausgesiedelte junge Menschen in Münster

Projektträger Landschaftsverband Westfalen-Lippe,
LWL-Koordinationsstelle Sucht, Münster
Beteiligte Organisationen

Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

Drogenhilfe Münster

Laufzeit

Oktober 2004 bis März 2007

Modell-Standorte Münster, Stadtteile Gievenbeck und Berg Fidel
Förderung Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg
Zielgruppen

Junge Zuwanderinnen und Zuwanderer im Alter von 12 bis 24 Jahren  aus Osteuropa mit einem riskanten Konsum von Alkohol oder "weichen" Drogen

Eltern und Angehörige der Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Schlüsselpersonen

Setting Sozialraumbezogener Ansatz
Ansprechpartnerin

Doris Sarrazin
Tel.: +49 (0) 251 591 5480
Fax: +49 (0) 251 591 5499
E-Mail: doris.sarrazin@lwl.org

Beschreibung

Das Projekt SeM strebte die Erprobung von Konzepten und Methoden an, um spätausgesiedelte junge Menschen in Münster, die riskant Alkohol oder „weiche“ Drogen konsumieren, vor einem Abgleiten in manifeste Abhängigkeiten zu schützen.

Die Interventionen erfolgten in einem Mehrebenenansatz. Neben den Jugendlichen wurden auch deren Eltern und Angehörige sowie wichtige Schlüsselpersonen aus ihrem Umfeld in den Blick genommen. Um den Zugang zu den ausgesiedelten Jugendlichen zu erreichen, wurden Streetworker mit gleichem kulturellen Hintergrund eingesetzt.

Folgende Ziele verfolgte das Projekt:

  • Sammeln von Informationen über den Konsum von Alkohol und „weichen“ Drogen bei spätausgesiedelten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Münster.
  • Schaffung neuer Zugangswege zu den jungen Menschen und zu ihrem Umfeld.
  • Entwicklung neuer und Weiterentwicklung vorhandener Konzepte und Methoden zur sekundären Suchtprävention,  Frühintervention für die Zielgruppe der Jugendlichen.
  • Entwicklung von Materialien und Schulung von Jugendlichen, Eltern und Familienangehörigen sowie Multiplikatoren.
  • Erstellung eines Manuals zur nachhaltigen Umsetzung der erarbeiteten Konzepte und Methoden auch in anderen Kommunen und Regionen.
Methoden
  • Rapid Assessment and Response (RAR)
  • rope©
  • Homeparty
  • Motivierende Kurzinterventionen bei konsumierenden Jugendlichen (MOVE)
Materialien Veröffentlichungen des Projektes SeM im Bereich "Publikationen"

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