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Projekt: JaN

Jugendhilfeeinrichtungen auf dem Weg zum Nichtrauchen

 

Projektträger Landschaftsverband Westfalen-Lippe,
LWL-Koordinationsstelle Sucht
Beteiligte Organisationen Fachberatung
Peter Lindinger, Dipl.-Psych.
Laufzeit 1.12.2005 - 31.8.2007
Standorte
  • Westfälisches Jugendheim Tecklenburg
  • Westfälisches Jugendhilfezentrum Marl
  • Westfälisches Heilpädagogisches Kinderheim Hamm
Förderung  
Zielgruppe

Kinder und Jugendliche in Jugendhilfeeinrichtungen, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen

Setting

Verhältnispräventive Maßnahmen zur Förderung eines nichtraucherfreundlichen Klimas in den beteiligten Jugendhilfeinrichtungen

Verhaltensprävention mit Beratungs- und Informations- sowie Ausstiegsangeboten

Ansprechpartnerin

Doris Sarrazin
Tel.: +49 (0) 251 591 5480
Fax: +49 (0) 251 591 5499
E-Mail: doris.sarrazin@lwl.org

Beschreibung

Mit dem Projekt "JaN"  sollten Kinder und Jugendliche davon abgehalten werden, mit dem Rauchen zu beginnen. Bereits rauchende Kinder und Jugendliche, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen sollte der Ausstieg erleichtert werden.

Ziel war es, in den teilnehmenden Jugendeinrichtungen ein nichtraucherfreundliches Klima zu etablieren. Denn: Halten sich Heranwachsende in einem Umfeld auf, in dem Rauchen eine Selbstverständlichkeit darstellt, wirkt dieses Verhalten als Rollenmodell auf die jungen Menschen zurück.

Aus dem Bereich der verhaltenspräventiven Maßnahmen sollte das Problem- und Risikobewusstsein der Zielgruppe unter anderem durch Informationsmaterialien und -kampagnen geschärft werden. Berücksichtigt wurde auch der Bereich der Verhältnisprävention, indem klare Regeln zum Nichtrauchen etabliert wurden. Angeboten wurden auch konkrete Ausstiegshilfen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Kinder und Jugendliche.

Das Projekt erbrachte gute Ergebnisse: Der Anteil der rauchenden Jugendlichen sank um 11,2 Prozent. Der Raucheranteil der Beschäftigten sank von 44 auf 40 Prozent.

Eine Lenkungsgruppe begleitete das Projekt. Sie bestand aus Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Jugendhilfeeinrichtungen, einem Experten für Raucherentwöhnung, der Betriebliche Suchtberatung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Mitglieder des Gesamt- und des örtlichen Personalrates des LWL sowie der LWL-Koordinationsstelle Sucht als Projektleiterin und -koordinatorin.

Methoden Verhaltens- und verhältnisbezogene Aktivitäten
Materialien JaN-Abschlussbericht

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