euro peers - Wege zur Lebenskompetenz

Projektträger

Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Koordinationsstelle Sucht, Münster/Deutschland
Beteiligte Organisationen Fachliche Beratung
Büro "VITAL", Steyr/Österreich
Laufzeit November 1996 - Dezember 1997
Modell-Standorte

Reguläre Mitglieder

  • Amt für Jugendarbeit, Bozen/Italien
  • Centra voor Alcohol- en andere Drugproblemen (CAD) Limburg, Hasselt/Belgien
  • Centra voor Alcohol- en andere Drugproblemen (CAD) Twente, Enschede/Niederlande
  • Fachstelle für Suchtprävention, Caritasverband für den Kreis Coesfeld, Coesfeld/Deutschland
  • Fachstelle für Suchtprävention der Krisenhilfe Bochum, Bochum/Deutschland
  • Fachstelle für Suchtprävention, Graz/Österreich
  • Generalitat de Catalunya, Department de Sanitat i Seguretat Social, Barcelona/Spanien
  • pro mente Oberösterreich, Focus Institut für Suchtprävention, Linz/Österreich
  • Ribe Amts Ungdomscenter, Esbjerg/Dänemark
  • Scenes de Villes, Villeurbanne/Frankreich
  • D.E.S.P.Y., Institute of Child Health – I.C.H. School Health Promotion Unit, Athen/Griechenland

Assoziiertes Mitglied

  • Pestalozzianum Zürich, Fachstelle für Suchtprävention, Zürich/Schweiz
Förderung Europäische Kommission
Zielgruppe Zwölf- bis 14-jährige Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Schulklasse als so genannte "opinion leaders" ein hohes Maß an sozialem Einfluß ausüben
Setting Schulung von 15 bis 20 Opinion-Leaders pro Schule als suchtpräventive Ansprechpartner ihrer Altersgenossen
Ansprechpartner

Doris Sarrazin
Tel.: +49 (0) 251 591 5480
Fax: +49 (0) 251 591 5499
E-Mail: doris.sarrazin@lwl.org

Beschreibung

euro peers – Wege zur Lebenskompetenz war  ein Projekt im Rahmen der primären Suchtprävention, das in zehn europäischen Staaten durchgeführt wurde. 

Geleitet wurde die Entwicklung des Curriculums für euro peers von der Einsicht, dass Sucht und Abhängigkeit Phänomene sind, die von Geschlecht, Alter und sozialem Status weitgehend unabhängig sind. Deshalb müssen passgenaue Angebote für verschiedene Zielgruppen entwickelt und erprobt werden. euro peers richtete seine Ziele deshalb an einer bisher eher »unterversorgten« Gruppe aus:
der Gruppe der Zwölf- bis 14-Jährigen.

In Schulen der teilnehmenden Regionen wurden je ein Mädchen und ein Junge in einer Schulklasse ausgewählt, die daraufhin in ihrer Klasse die Funktion von Meinungsführern zum Thema Sucht und Drogen übernehmen sollten. Pro Schule wurden zwölf bis 20 solcher »Opinion Leader« ausgewählt. Die Basis dafür bildete ein anonymisierter Fragebogen, in dem die Schüler ihre Klassenkameraden bezüglich ihrer Peer-Eigenschaften bewerteten.

Die zwölf- bis 14-jährigen »Opinion Leader« wurden an bis zu vier Wochenenden außerhalb des regulären Schulbetriebs geschult. Nach den Peer-Trainings folgte eine Experimentalzeit von acht bis zehn Wochen, in denen die Peers in ihren Klassenverbänden aktiv waren. In standardisierten Follow-Up-Gesprächen wurden etwaige Veränderungen in den Gruppen evaluiert.

Methoden

Peer-Leader-Training

Train-the-Trainer-Seminar

Eltern-Informationsabende

Materialien Publikationen