FreD goes net

Frühintervention bei jungen Drogenkonsumenten

Ausführliche Informationen zu FreD goes net auf www.lwl-fred.de.

Projektträger Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Koordinationsstelle Sucht, Münster/Deutschland
Beteiligte Organisationen Evaluation:
Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH (FOGS), Köln/Deutschland
Laufzeit 1.11.2007 - 31.10.2010
Projektpartner
  • The Education Centre for Families and Schools, Riga/Lettland
  • CAD Limburg, Genk/Belgien
  • Institut für Suchtprävention pro mente Oberösterreich, Linz/Österreich
  • HIT, Liverpool/Großbritannien
  • Regional Public Health Institute Maribor, Maribor/Slowenien
  • TACTUS, Addiction Care, Enschede/Niederlande
  • National Bureau for Drug Prevention, Warschau/Polen
  • Prevencia V&P, Bratislava/Slowakei
  • Regional Health Education Officer
    HSE Dublin North East, Ardee, Co Louth/Irland
  • Solidarité Jeunes, Luxemburg/Luxemburg
  • National Anti-Drug Agency, Bukarest/Rumänien
  • Krisenhilfe Bochum e.V., Bochum/Deutschland
  • SAA's Prevention program, Reykjavik/Island
  • Esbjerg Kommune -  SSP & Forebyggelse, Denmark, Esbjerg/Dänemark
  • Drug Control Department under Fovernment of the Republic of Lithunia (DCD), Wilna, Litauen
  • Stockholms Läns Landsting, Stockholm/Schweden
  • Cyprus Anti-Drugs Council, Nikosia/Zypern
Förderung Europäische Kommission
Bundesministerium für Gesundheit, Berlin/Deutschland
Zielgruppe Jugendliche und junge Menschen, die erstmals wegen illegaler Drogen oder Alkohol auffällig geworden sind
Setting Zugang über Justiz, Schule und Arbeitsplatz
Ansprechpartner

Wolfgang Rometsch
Projektleitung

Nadja Wirth
Projektkoordination

Beschreibung

FreD goes net setzte die im deutschen Bundesmodellprojekt FreD begonnene Arbeit fort. In FreD goes net wurde die anzusprechende Zielgruppe auf problematisch Alkohol konsumierende Jugendliche erweitert. Zudem erfolgte eine Erweiterung des Settings auf Schule und den Arbeitsplatz.

Erarbeitet wurde ein Kursprogramm, dessen verhaltensbezogenes Ziel es ist, durch Früh- und Kurzintervention jugendliche Konsumenten und Konsumentinnen zur Reflexion ihres Konsums und ggf. Verhaltensänderung zu motivieren. Risikokompetenz und Selbstverantwortung sollen gefördert werden, um ein mögliches Abrutschen in eine Abhängigkeit zu verhindern.

Strukturelles Ziel dieses Projektes ist es gewesen, dieses Frühinterventionsangebot in den beteiligten Ländern zu implementieren. Dazu wurde es nötig, neue Kooperationsstrukturen zwischen der Suchthilfe und Polizei/Justiz, Schule und/oder Arbeitsplatz aufzubauen.

Nach Ausbildung der Fachkräfte für die Durchführung der Kurse wurden pro Land ca. zehn Pilotkurse durchgeführt. Dann wurde das europäische Curriculum erprobt. Zum Ende der Projektlaufzeit gab es Transferveranstaltungen für interessierte europäischen Fachkräfte bisher nicht beteiligter Länder.

Methoden
  • Früh- und Kurzintervention
  • Transtheoretischen Modell der Verhaltensänderung (TTM) nach Pochaska und DiClemente
  • Motivational Interviewing (MI) nach Miller und Rollnick
  • Salutogenese nach Antonovsky
Materialien Publikationen im Rahmen von FreD goes net

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