euro peers und euro youth in der interregionalen Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation

Projektträger

Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Koordinationsstelle Sucht, Münster/Deutschland
Beteiligte Organisationen

Auftraggeber

  • Staatskanzlei NRW, Düsseldorf/Deutschland
  • Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland, Düsseldorf/Deutschland
  • Stadt Dortmund/Deutschland
    (nur  bei euro youth)
  • Arbeitskreis Straffälligenhilfe e.V. für die Stadt Aachen/Deutschland
    (nur  bei euro youth)
Laufzeit

euro peers: Mai 2003 - Februar 2004

euro youth: ab Februar 2004

Standorte/
Verbreitung
Beteiligt waren die Regionen Kostroma,
Nishnij Novgorod, Vologda und Samara sowie die
Stadt Rostow am Don.
Förderung
  • Europäische Union
  • Staatskanzlei NRW, Düsseldorf/Deutschland
  • Ministerium für Gesundheit, Soziales, Familie und Frauen NRW, Düsseldorf/Deutschland
Zielgruppe Kinder und Jugendliche, die in ihre Peer-Group als Suchtpräventionsansprechpartner hineinwirken
Setting  
Ansprechpartner

Doris Sarrazin
Tel.: +49 (0) 251 591 5480
Fax: +49 (0) 251 591 5499
E-Mail: doris.sarrazin@lwl.org

Beschreibung

euro peers und euro youth in der Russischen Föderation konzentrieren sich vor allem auf Sucht- und Drogenprävention bei Kindern und Jugendlichen. Zurückgegriffen wird auf Curricula  des europäischen Suchtpräventionsnetzwerkes euro net.

In beiden Teil-Projekten sollen Fachkräfte zu Trainern weitergebildet werden, die in der Lage sind, Jugendliche auszuwählen, die in ihrer sozialen Gruppe die Funktion von Meinungsführern wahrnehmen. Diese Jugendlichen werden dann zu „Peer-Leadern“ geschult. Die Peer-Leader sollen in ihrer Gruppe als akzeptierte Ansprechpartner für Sucht- und Drogenfragen wirken.

Ziel von euro peers war ein Kompetenztransfer zur Implementierung des Peer-Ansatzes in der Sucht- und Drogenprävention in Schulen der beteiligten Regionen. Durchgeführt wurden eine Auftaktveranstaltung, zwei Trainings-Workshops und in jeder Region Coaching-Visits durch deutsche Expertinnen und Experten. In der Folge wurden dann in allen Regionen Peer-Leader-Schulungen durchgeführt.

Ziel des auf euro peers aufbauenden euro youth-Projektes war es dann, den angestoßenen Kompetenztransfer zu vertiefen und das Peer-Konzept auf die außerschulische Jugendarbeit zu erweitern. Zentrale Lernart von euro youth waren Sommercamps, in denen Jugendliche von 13 bis 17 Jahren zu Peer-Leadern geschult wurden.

Zunächst wurden in dem Projekt jeweils dreitägige Fachkräfteschulungen durchgeführt, die in einem fortlaufenden Prozess evaluiert und weiterentwickelt wurden.

Methoden

Peer-Leader-Schulung

Train-the-Trainer-Seminare

Coaching-Visits

Materialien