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Büro für grenzübergreifende Zusammenarbeit

Projektträger

Landschaftsverband Westfalen-Lippe,
LWL-Koordinationsstelle Sucht, Münster/Deutschland

Niederländische Partner

Beteiligte Organisationen

Suchthilfe Tactus, Enschede/Niederlande

Laufzeit 1995 - 2006
Standorte/
Verbreitung
Deutschland/Niederlande
Förderung

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS), Düsseldorf/Deutschland

Euregio, Interreg-III-Programm

1999 bis 2004: Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport (VWS), Den Haag/Niederlande

Zielgruppe Suchtprävention, Suchthilfe, Suchtpolitik in Deutschland, Niederlande, Belgien
Setting Koordinationsstelle für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Ansprechpartner

Doris Sarrazin
Tel.: +49 (0) 251 591 5480
Fax: +49 (0) 251 591 5499
E-Mail: doris.sarrazin@lwl.org

Beschreibung

Das Büro für grenzübergreifende Zusammenarbeit - BINAD förderte und entwickelte die deutsch-niederländisch(-belgische) Kooperation in den Bereichen Sucht- und Drogenhilfe, Prävention und Politik. BINAD wirkte von 1995 bis 2006 und wurde vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS), Düsseldorf gefördert. Zunächst im Rahmen eines EU-Projektes, dann als Fachstelle des Landes NRW und seit 2004 als "Büro für grenzübergreifende Zusammenarbeit" - BINAD.

In Kooperation zwischen dem Caritas-Verband der Diözese Osnabrück, der Kreuzbund-Selbsthilfe, TACTUS Enschede und BINAD entstand ein Konzept für die Übertragung der Suchtselbsthilfe nach dem Kreuzbund-Modell in die Niederlande.

Im Gegenzug erfolgt die Übertragung eines Konzeptes der suchtmittelübergreifenden Behandlung auf die deutsche Seite. Das Projekt wurde von der Euregio (im Rahmen des Interreg III-Programms) gefördert.

Das Büro BINAD führte Beratungen bei Praxisfragen zu Sucht- und Drogenthemen im grenzübergreifenden, vorrangig deutsch-niederländischen Zusammenhang durch und leistet darüber hinaus Unterstützung bei der Vorbereitung, Organisation, Durchführung und Auswertung von Fachveranstaltungen. Des weiteren leistete BINAD Information, Projektentwicklung, organisierte Fachaustausche, vermittelte Referentinnen und Referenten und brachte sich in Gremien zur grenzübergreifenden Suchthilfearbeit ein.

Seit Ende 2005 wurde die internetgestützte, zweisprachige Datenbank BINAD factum aufgebaut, die Informationen zur Suchthilfe in Deutschland und den Niederlanden bündelte.

Methoden  
Materialien Publikationen