| Projektträger | Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Koordinationsstelle Sucht, Münster |
| Beteiligte Organisation |
Evaluation: |
| Laufzeit | 1.10.2000 - 31.12.2002 1.1.2003 - 31.12.2003 (Transferphase) |
| Standorte/ Verbreitung |
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| Förderung | Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung sowie die acht beteiligten Bundesländer |
| Zielgruppe | Jugendliche und junge Menschen, die erstmals wegen eines Drogendeliktes polizeilich auffällig geworden sind |
| Setting | Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe |
| Mitarbeitende |
Wolfgang Rometsch Nadja Wirth |
| Beschreibung |
Das Bundesmodellprojekt "FreD" erprobt ein suchtpräventives Angebot für 14- bis 18-Jährige bzw. junge Erwachsene bis zum 25. Lebensjahr, die zum ersten Mal wegen des Konsums illegaler Drogen polizeilich auffällig geworden sind. Nach erfolgreicher Modellphase schloss sich eine einjährige Transferphase an. 15 Modellstandorte, angesiedelt an Facheinrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe, wendeten dieses Kurzinterventionsprogramm an. Es bestand aus einem Einzelgespräch (In-Take-Gespräch) und einem insgesamt achtstündigen Kursangebot unter der Leitung von (Präventions-)Fachkräften. Auf die FreD-Angebote wurden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der polizeilichen Erstvernehmung oder in der Zeit bis zur Mitteilung der (abschließenden) Entscheidung (i.d.R. Einstellung nach § 31a BtmG) durch die Staatsanwaltschaft hingewiesen. Erstauffällige Drogengebraucherinnen und -gebraucher sollten in dem Kurs lernen, den eigenen Drogenkonsum zu reflektieren, Wissen über Risiken und rechtiche Aspekte vermittelt bekommen und praktische Tipps erhalten, den Konsum zu reduzieren oder zu beenden. Mittlerweile ist FreD in fast allen Bundesländern sowie mehr als ein Dutzend eruopäischer Länder verbreitet. Rund 120 Standorte verzeichnet die FreD-Datenbank der LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) Anfang 2011. |
| Methoden |
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| Materialien | Publikationen im Rahmen von FreD |