Überblick
Die LWL-Koordinationsstelle Sucht
Dem wachsenden Suchtmittel- und Drogenmissbrauch und der großen Zahl von Abhängigkeitserkrankungen in Westfalen-Lippe begegnet die LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) seit mehr als 25 Jahren durch Fachberatung, Qualifizierung und richtungsweisende Modellprojekte. Ihren Service nutzen vor allem die mehr als 640 Einrichtungen der Suchthilfe in Westfalen-Lippe.
Die LWL-KS ist als Beraterin und Koordinatorin der Suchthilfe unter anderem zentrale Ansprechparterin für Facheinrichtungen, LWL-Kliniken, Elternkreise oder Gremien - insbesondere auf regionaler aber auch auf Bundes- und Europaebene. Die LWL-KS schult die Helfer, erstellt praxistaugliche Arbeitshilfen, informiert über Forschungsergebnisse und über die aktuelle Gesetzgebung.
Die LWL-Koordinationsstelle Sucht qualifizierte seit ihrer Gründung 1982 mehr als 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchthilfeeinrichtungen und -initiativen in Fort- und Weiterbildungen. Dazu gehören Workshops und Fachtagungen sowie die berufsbegleitende Vermittlung von Fachwissen: Die LWL-KS bildet Beschäftigte in der Suchthilfe unter anderem zu Suchtberatern oder Sozial-/Suchttherapeuten aus.
Die von der LWL-KS konzipierten und erprobten Modellprojekte sind ein Motor für die Weiterentwicklung der Suchthilfe - nicht nur in Westfalen-Lippe. Projekte wie SeM zur sekundären Suchtprävention bei spätausgesiedelten jungen Menschen oder FreD - Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten bringen fortschrittliche Impulse in das Hilfesystem für suchtkranke Menschen.
