Liebe Absolvent/innen der psychoanalytisch orientierten LWL-Weiterbildungskurse!
Seit dem letzten Jahr gibt es ein auf unserer Weiterbildung aufbauendes Supervisionsangebot mit Herrn Belzer. 6 Teilnehmer/innen unterschiedlicher Kurse haben sich zu dieser Supervision zusammengefunden. Wir haben gute Erfahrungen mit diesem Angebot gemacht und würden gern die gemeinsame Arbeit fortsetzen. Als Gruppe sind wir gut zusammengewachsen, sind aber kein „geschlossener Verein“, sondern offen dafür, neue (oder auch altbekannte?) Teilnehmer in unsere Runde aufzunehmen.
Mit den folgenden persönlichen Stellungnahmen möchten wir Euer Interesse wecken und Euch herzlich einladen den Supervisionsprozess mit uns fortzusetzen.
„Unsere Supervisionsgruppe mit Herrn Belzer ist ein Ort, wo es Platz gibt, etwas und sich in Ruhe auszubreiten.
Ein eingebrachtes Thema stößt verschiedene Ebenen an: das Thema selbst, was dieses mit der „Einbringerin“ zu tun hat, was dadurch bei den anderen Persönliches angeschoben wird und was als Gruppe. Ich mag das gegenseitig Inspirierende, Stränge aufzunehmen und weiterzugeben und die Augenblicke, wenn ein neuer herbei gezogen wird, mit dem vorher keiner gerechnet hat.
Das Überlappen dieser Ebenen setzt eine spezielle Energie frei, die ich in dieser Form von nirgendwo sonst kenne. Mal ist das Ganze wie ein Krimi, in dem einzelne Puzzlestücke zusammengesetzt werden, die auf einmal ein komplettes Bild ergeben; mal durchschüttelnd.
Herr Belzer ist dabei ein „Reiseleiter“, der diejenigen, die es wollen, bis an Grenzen zieht, aber nicht darüber hinaus.
In dem Gefühl von Respekt und Angenommensein in dieser Gruppe – obwohl ich vorher von den Teilnehmerinnen niemanden kannte - habe ich viel über mich selbst erfahren. Das wirkt horizont-erweiternd und voran bringend.
Diese Supervision kostet Geld und (zunächst) Zeit, ist aber ohne Zweifel ein großer Gewinn ... und macht eine Menge Spaß :-)“
(Nadja Wirth, Projektkoordination FreD goes net)
„Supervision ist nicht gleich Supervision. Eine externe Supervision
ermöglicht es, sein eigenes berufliches Agieren und Reagieren im
wechselseitigen Übertragungsgeschehen vor dem Hintergrund der eigenen
Biografie verstehen zu können. Dies ist häufig am Arbeitsplatz aus Gründen
der Intimität oder dem eigenen Schutz nicht möglich: wer möchte schon vor
seinen Kolleginnen und Kollegen ausgelöst durch eine Fallsupervision seine
eigenen inneren Konflikte bearbeiten, ohne danach befürchten zu müssen, auf
dem Flur "schräg angeguckt" zu werden?
Supervisionsgruppe ist nicht gleich Supervisionsgruppe. Wir sind eine Gruppe
von psychoanalytisch orientiert ausgebildeten Sucht- und Sozialtherapeuten,
die allesamt in verschiedenen Bereichen der Suchtkrankenhilfe arbeiten. Aber
wird sind kein Closed-Shop! Die Gruppe setzt sich aus verschiedenen
LWL-Ausbildungsjahrgängen zusammen, die im Laufe der vergangenen Monate
richtig zusammengewachsen sind und dies auch mit weiteren Mitgliedern
ausbauen wollen.
Also:
Wenn Du Lust hast,
- Dich noch besser kennenzulernen,
- Dein berufliches und berufsnahes Handeln dadurch weiter zu
professionalisieren,
- Dich mit so herrlich verschiedenen und dennoch gleichgesinnten Kolleginnen
auszutauschen,
- Dich in räumlicher und personeller Distanz wirklich kritisch mit Deiner
Arbeit auseinanderzusetzen,
- mit Menschen, die sich aufeinander freuen
- und einem Supervisor, der nicht nur eine Menge an Methoden und Ideen mit
sich trägt, sondern auch durch seine entspannt und gleichzeitig
sensibel-aufmerksame Art Dich mit Dir selbst, sowie die Gruppe selber
zusammenführt,
dann mach doch mit bei uns!
Tu was für Dich und Deine Arbeit und gönn´ Dir diese Supervisionsgruppe!“
Liebe Grüße,
Kristina Stuntebeck, stationäre Therapieeinrichtung
„Während meiner Weiterbildung war die Supervision bei Herrn Belzer ein wichtiger Teil, durch den ich das Gelernte fühlbar in meine berufliche Praxis integrieren konnte. Konkrete Auswirkungen konnte ich während meiner Arbeitssituationen oft direkt erfahren.
Das Angebot im letzten Jahr, diese Supervision fortzuführen, passte für mich genau, denn ich hatte die Zusage einer neuen Arbeitsstelle bekommen. Es tut mir gut, diese berufliche Herausforderung und Neuorientierung in der Supervision begleiten zu lassen.
Hier habe ich einen konstanten Ort, an dem ich Unterstützung, neue Sichtweisen, aufmerksames Zuhören und kritisches Hinterfragen erfahre.
Hier lerne ich nicht nur berufliche Zusammenhänge, sondern auch mein eigenes Verhalten und emotionale Reaktionen besser verstehen und einordnen.
Hier habe ich einen geschützten Raum, in dem ich berufliche Situationen auf dem Hintergrund meiner persönlichen Biografie betrachten kann.
Das ist ein großer Gewinn, nicht nur für meine Arbeit, sondern für mein persönliches Leben auf allen Ebenen!“
(Elke Förster, Tagesklinik für Suchtkranke)