Aktuelles
Neuigkeiten aus dem Arbeitsfeld der LWL-Koordinationsstelle Sucht
Die LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) beim 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Essen
Unter dem Motto „Gerechtes Aufwachsen ermöglichen!“ mit den Themenschwerpunkten „Bildung, Integration, Teilhabe“ führte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, den 13. Dt. Kinder- und Jugendhilfetag vom 18. bis 20. Juni 2008 in Essen durch. Es handelt sich um Europas größten Fachkongress mit Messe im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Gemeinsam mit dem LWL-Landesjugendamt stellte die LWL-KS im Rahmen der Messe ihre Angebote und Produkte der Fachöffentlichkeit vor. Besonderes Interesse fand die „Weiterbildung zum Pädagogischen Suchtberater (LWL)“ für Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, das Projekt zum Nichtrauchen – jan sowie die Ausbildung zu Nikotintherapeuten, insbesondere für Jugendliche.
Obwohl das gesamte Veranstaltungsprogramm rd. 475 Seiten umfasste und viele Messehallen und Foren füllte, kam die Sucht- und Drogenproblematik bei Kindern und Jugendlichen (fast) nicht zur Sprache. Hier ist noch ein weites Betätigungsfeld, denn die Jugend- und Drogenhilfe sollte sich insbesondere im Hinblick auf die gemeinsamen Themenfelder (Kinder aus suchtbelasteten Familien, Schutzauftrag nach § 8a etc.) wirkungsvoll vernetzen.
Eingestellt am: 26.6.2008
Autor: Wolfgang Rometsch
Bekanntmachung eines Aufrufs zur Interessenbekundung - Dozentinnen und Dozenten gesucht!
Für die Durchführung der Qualifizierungsmaßnahmen „Zusatzqualifikation Sozial-/ Suchttherapie (LWL) – verhaltenstherapeutisch orientiert“ mit einer Laufzeit von drei Jahren werden Kursleiter/innen und Supervisor/innen sowie Theoriedozenten mit verhaltenstherapeutischer Zusatzausbildung, Berufserfahrung im Suchtbereich, Weiterbildungskompetenzen und fundierten theoretischen verhaltenstherapeutischen Kenntnissen gesucht.
Hier geht’s zur Interessensbekundung!
Eingestellt am: 02.06.2008
Autorin: Alexandra Vogelsang
Neues Bundesmodellprojekt gestartet
Bereits zum 01. März 2008 startete in Kooperation mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Projekt „Aufbau einer effektiven Versorgungsstruktur zur Früherkennung und Frühintervention jugendlichen Cannabismissbrauchs - AVerCa“
Basierend auf den Ergebnissen der Expertise „Zugang zu jungen Cannabiskonsument/innen“, die von FOGS im Auftrag der LWL-Koordinationsstelle Sucht erarbeitet wurde, zielt das Projekt zum einen darauf ab vorhandene Ansätze in der Arbeit mit Cannabiskonsumenten aufzuarbeiten und verfügbar zu machen. So enthält die vorgenannte Expertise eine Vielzahl von Erfahrungen, Hinweisen und Handlungsvorschlägen für den erfolgreichen Zugang sowie die Arbeit mit jungen Cannabiskonsument/innen und deren Angehörigen. Diese werden kriterienbezogen ausgewertet, durch umsetzungsbezogene Arbeitshilfen ergänzt und zu einer (internetgestützten) Toolbox weiterentwickelt. Dabei soll die Toolbox mehr sein als eine reine Loseblattsammlung. Ihre Entwicklung und Pflege dient der Qualtitätsentwicklung in der Arbeit mit (jungen) Cannabiskonsumt/innen und hat damit auch die Funktion eines Qualitätsleitfadens. Derzeit wird die Konzeption zur Erstellung der Toolbox von FOGS erarbeitet.
Das zweite Modul befasst sich mit der Elternarbeit. Aktuellen Studien zufolge sind oft die Eltern jugendlicher Cannabismissbraucher, die Kontakt zu Hilfeeinrichtungen haben, Initiatoren dieser Kontakte.
Ein erster Schritt des Modules Elternarbeit ist es, anhand bekannter und zu ermittelnder Daten zu prüfen, inwiefern Elternarbeit tatsächlich als gelingender Zugangsweg anzusehen ist. Zusätzlich soll die Studie Daten zur Anzahl und Qualität bereits bestehender Angebote und Programme für Eltern auffällig gewordener Jugendlicher liefern.
Die Vorbereitungen für den Beginn der Befragung sind mittlerweile abgeschlossen, der Versand der Fragebögen erfolgt Ende April.
Nähere Informationen erhalten Sie auf der DHS-Internetseite zum Projekt.
Eingestellt am: 28.04.2008
Autorin: Marion Hölscher
