Regelgruppen

Betreuungsschlüssel: 1:2

Platzzahl: 9

Aufnahmealter: ab 6

Betreuer/in: 4,5

 

In unseren Regelgruppen finden Mädchen und Jungen ab einem Alter von 6 Jahren ein verlässliches Zuhause, wenn dies im Elternhaus zeitweise/dauerhaft nicht gewährleistet werden kann.

 

Für uns ist es selbstverständlich die jungen Menschen als Personen anzunehmen, mit ihren Stärken und Schwächen. Durch gemeinsames Alltagserleben und Freizeitgestaltung sehen wir die Chance Sicherheit und Vertrauen aufzubauen, als Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.

 

Partizipation

 

Partizipation unserer Kinder und Jugendlichen in unseren Wohngruppen hat für uns einen hohen Stellenwert. Wir bieten ihnen altersentsprechende Räume der Beteiligung (z.B. bei der Gestaltung der Zimmer, den Gruppenregeln, der Freizeitplanung), um so eine Identifikation mit der Gruppe zu erreichen.

 

Elternarbeit

 

Die Arbeit mit der Herkunftsfamilie ist für uns ein zentrales Thema bei der Berücksichtigung der Interessen des Kindes/Jugendlichen. Sie orientiert sich an den in der Hilfeplanung festgelegten Vereinbarungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngruppen bieten regelmäßige Gesprächskontakte an. Sie dienen dazu, die Gesamtsituation kennen zu lernen und durch intensive Reflexion sich gemeinsam einer Rückführung des Kindes/Jugendlichen ins Elternhaus anzunähern. Um Loyalitätskonflikte und evtl. Konkurrenzgefühle zu vermeiden, legen wir viel Wert auf eine transparente, wertschätzende und beziehungsklärende Kommunikation mit den Eltern. Unser Ziel ist es, von den Eltern als Partner für das Wohl des Kindes/Jugendlichen gesehen zu werden.

 

Standorte

 

Die Standorte unserer Regelgruppen sind eingebettet in ein städtisch geprägtes Wohnumfeld. In welchem unsere Kinder und Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben ihres Wohnbezirkes teilnehmen können, und die Möglichkeit haben mit Unterstützung durch die Betreuerinnen und Betreuer soziale Kompetenzen zu erwerben.

 

Ziele

Erkennen der eigenen Möglichkeiten (Stärken und Schwächen) und Umgang damit.

 
  •  

Aufbau verlässlicher Beziehungen zu verbindlichen Bezugspersonen in der Gruppe und Pflege vorhandener sozialer Bezüge(Elternarbeit).

 

 
  •  

Unterstützung der emotionalen, psychosozialen, kognitiven und körperlichen Entwicklung durch gezielte individuelle Förderung.

 
  •  

Kennenlernen familienähnlicher Strukturen und Training von Alltagsleben durch Selbstversorgungsprinzip.

 

 
  •  

Integration durch gemeinsame Erlebnisse in der Gruppe und im sozialen Umfeld.

 
  •  

Rückführung ins Elternhaus, bzw. Vorbereitung des Übergangs in andere Betreuungsbereiche & Verselbständigung (Wohnen in eigener Wohnung)

 

 
  •  

Vermittlung von allgemeingültigen Werten.

 
  •  

Förderung der schulischen Entwicklung und Unterstützung bei der beruflichen Integration.