Ergotherapie

Ergänzend zum Bereich der Physiotherapie und als unverzichtbare Hilfe für den täglichen Unterricht gibt es den Bereich der Ergotherapie.

Im Schulalltag finden die Therapien während der Unterrichtszeit statt. Eine Therapieeinheit dauert 45 Minuten.

Die Anzahl der Therapien ist begrenzt, nicht alle Schülerinnen und Schüler können während der gesamten Schulzeit Therapie erhalten. Daher wird nach Abwägen verschiedenster Faktoren von Fall zu Fall entschieden.

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Ergotherapie

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Der Arbeitsschwerpunkt liegt im Grundschulbereich, da in dieser Altersstufe therapeutische Maßnahmen am erfolgreichsten wirken. Bei den Entlassschülern wird nochmals verstärkt auf Hilfsmittelversorgung geachtet und diese je nach Bedarf auf aktuellen Stand gebracht.

Um die u. g. Therapiekonzepte umsetzen zu können, ist eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Eltern, mit Sonderpädagogen und anderen Therapeuten notwendig.

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Zu Beginn der Therapie findet ein Kennenlerngespräch statt. Im Verlauf der Behandlung sollen die Therapieziele gemeinsam mit den Eltern und Lehrern erarbeitet und ggf. verändert werden (z.B. bei Eltemsprechtagen über Telefonate, Hospitationen etc.).

Von den verschiedenen Beeinträchtigtigungen, die mit den unterschiedlichen Behinderungsformen der Schüler an unserer Schule einhergehen, werden durch Ergotherapie überwiegend Bewegungsstörungen und Wahrnehmungsstörungen behandelt.

Bewegungsstörungen führen zu Auffälligkeiten

  • bei der Selbständigkeit in alltäglichen Verrichtungen z. B. An- und Ausziehen, Toilettengang, Schreiben, Fortbewegung u. a.
  • bei der Nahrungsaufnahme
  • bei Sprache und Kommunikation
  • beim Greifen, Betasten, Hantieren und Experimentieren.

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Wahrnehmungsstörungen führen dazu, dass die Kinder ihre Umwelt nur undeutlich, lückenhaft oder verwirrend erleben mit der Folge, dass auch die Qualität ihrer Handlungen beeinträchtigt ist.

Die häufigsten Auffälligkeiten sind:

  • motorische Unruhe
  • Störungen der Grob- und Feinmotorik
  • mangelnde Bewegungs- und Handlungsplanung
  • Konzentrationsstörungen
  • Lernstörungen
  • Anpassungs- und Umstellungsschwierigkeiten

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Ergotherapeutische Behandlungskonzepte sind z. B.:

  • Sensorische Integrationstherapie nach J. Ayres
  • Geführte Bewegungen nach F. Affolter
  • Visuelle Wahrnehmungsförderung nach Frostig
  • Konzept der neurophysiologischen Bewegung nach Bobath
  • Selbständigkeitstraining
  • Psychomotorik
  • Mund- und Esstherapie
  • Technische Schreibhilfen
  • Kommunikationsförderung, ggf. Versorgung mit Kommunikationshilfen, wie Sprechmappe, Sprechcomputer u. a.
  • Basale Stimulation
  • Therapie im Bewegungsbad

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